Gesunde Rosen...

... sind der Traum eines jeden Rosengärtners

Erfahrungsberichte und Tipps

Rosen gesund erhalten mit Rosenstärkungsmitteln, dem richtigen Dünger und gesundem Boden

Die Pflege der Rosen

Den Rosen optimale Startbedingungen zu gewährleisten, ist die Grundvoraussetztung gesund wachsender Rosen. In unserem Rosengarten wird großen Wert darauf gelegt, schon bei der Pflanzung den Boden optimal an die Ansprüche der Rosen anzupassen. Der Boden wird im 2 jährigen Abstand mit Kompost aufgebessert. Schon ältere Rosenstandorte werden regelmäßig mit einem Bodenaktivator aufgebessert.


Unser Rosenparadies  Red Leonardo da Vinci
Bild Red Leonardo da Vinci

 

 

Die Pflege der Rosen setzt drei wichtige Dinge voraus:

 

1. Der Standort muss stimmen. Die richtige Platzwahl ist genau so wichtig, wie ausreichende Pflanzabstände und gute Durchlüftung, damit die Rosen vor Pilzbefall geschützt werden.

 

2. Der Boden muss gesund sein. Durch Kompostwirtschaft wird für die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Start der Rosen gesorgt.

 

Es sollte Jährlich nach dem Frühjahresschnitt mit einem, auf organischen Bestandteilen basierenden Dünger für ausreichend Nahrung für die Rosen gesorgt werden.

 

3. Anfällige Rosensorten                  ( am besten aber alle Rosen ) sollten unbedingt regelmäßig gestärkt werden.

z.B mit Vitanal, evtl in Verbindung mit Ackerschachtelhalm, Siapton, oder ähnlichem.

 

 

Wir verwenden schon seit vielen Jahren in unserem Rosenparadies in Loccum Vitanal  und Siapton als Stärkungsmittel für unsere Rosen. Wir spritzen damit im 14 tägigem Wechsel unsere gesamten Rosen. Leider lässt sich auch damit nicht ganz verhindern das die Rosen, vor allem bei schlechten Wetterbedingungen, von Pilzerkrankungen betroffen werden. Aber wir helfen ihnen damit, sich wieder schnell zu erholen.

Verliert z.B eine Strauchrose durch Sternrußtau ihr gesamtes Blattwerk, so sammle ich soweit es geht, die befallenen Blätter auf und gebe sie in den Hausmüll. Danach dauert es dann nicht lange und der Strauch fängt wieder an neue gesunde Blätter zu treiben...

Erwähnen möchte ich noch, weder Fungizide noch Stärkungsmittel wie Vitanal, sind in der Lage Pilzsporen abzutöten! Alle Spritzzungen können nur vorbeugend wirken. Gerade bei Sternrußtau und Rosenrost hilft bei schon vorhandenem Befall dann gar nichts mehr. Der Strauch wird seine gesamten Blätter verlieren.

Sie können dann nur eine Verbreitung der Sporen verhindern, in dem sie die übrigen gesunden Rosen vorbeugend stärken, und das regelmäßig wiederholen.

 

 Rezepte für selbstzubereitete Stärkungsmittel und Dünger gibt es in der

Rubrik Pflanzenschutz auf natürliche Art

 

Tipps und Erfahrungsberichte Rosen gesund erhalten ohne Chemie
Wunderbar duftende Rosa Rugosa Moje Hammarberg

Alle Rugosa Arten benötigen für eine satt grüne Blütenfarbe einen leicht sauren Boden PH-WERT 5 - 5,5. Also unbedingt testen, sonst bekommen sie schnell Eisenmangelchlorose.

 

Sollte der PH-WERT zu hoch sein mischen sie Tannen oder Fichtennadeln unter die Erde, das senkt den Wert.  Man kann auch Schwefel verwenden. Da er langsam reagiert, kann man bei der empfohlenen Dosierung nicht viel falsch machen. Arbeiten sie ihn soweit wie möglich in den feuchten Boden ein, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Prüfen sie den pH-Wert des Bodens nach mehreren Monaten noch einmal.

 

Oder einen ammoniakhaltigen Dünger verwenden. In vielen Fällen braucht man lediglich einen ammoniakhaltigen Dünger, um den Boden saurer zu machen. Viele Dünger, die für säureliebende Pflanzen (Moorbeetpflanzen) verwendet werden, enthalten Ammoniaksulfat oder schwefelbeschichteten Harnstoff.

 

Tipps und Erfahrungsberichte Rosen gesund erhalten ohne Chemie
Rugosa White Grootendorst oder auch weiße Nelkenrose genannt

 

Werner Ruf von der Bio-Rosenschule Ruf sagt zum Thema:

 

.....Ein gesunder Boden ist das A und O, für ein gesundes Wachstum der Rose. Zu den wichtigsten Faktoren gehören das Düngen und die Vorbereitung des Bodens für die Rosenpflanzung.

 

Nur wenn Ihr Boden im Garten gesund ist, können auf ihm Rosen richtig wachsen und gedeihen. Wenn der Boden ausgelaugt ist oder der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig ist, kann das Wachstum Ihrer Gartenpflanzen eingeschränkt werden – die Rosen fangen an zu kränkeln, wachsen nur spärlich oder verkümmern. Der ph-Wert bleibt in der Regel während der Kulturzeit nicht konstant, sondern ist Veränderungen unterworfen. Das Ausmaß wird im wesentlichen durch Düngung, Wasserqualität und Pufferung des Substrats beeinflusst.....

 

Wichtig für Rosen: der pH-Wert des Bodens muss stimmen

Der pH-Wert Ihres Bodens lässt sich einfach mit einem im Handel erhältlichen Teststreifen bestimmen.

Die meisten Gartenpflanzen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.

Die Rose mag einen salz- und säurearmen Boden mit einem ph-Wert von ca. 5,5 bis 7,0.

 

Ist der Boden saurer (pH-Wert: < 5,5)

können wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Bor nur schwer aufgenommen werden.

Bei pH-Werten unter 5,5 sollte man den Boden kalken (z. B. mit Dolomitkalk in Aufwandmengen von  100–250 g/m2).

 

ist der Boden Alkalisch (pH-Wert: > 7,0)

ist er mit Eisen und Magnesium unterversorgt.

Boden gilt als kalkhaltig, basisch oder alkalisch, wenn der pH-Wert über 7 liegt. Sein Anteil an Kalziumkarbonat liegt in der Regel zwischen 12 und 30 %. Man kann sagen, dass Kalkboden nährstoffarm ist, obwohl es Pflanzen gibt, die auf ihm zurechtkommen.

 

Rosen mögen alkalische Böden in der Regel nicht. Dies gilt auch für bestimmte Straucharten, z. B. Flieder oder auch Schneeball. Rhododendren und Kamelien dagegen gedeihen nur in saurem Milieu. Zuviel Kalk ist schädlich für die Rosen. Nährstoffe und Mineralien stehen nicht mehr zur Verfügung. Eisen und Magnesiummangel kann zu Blattchlorose führen, was sich in einer gelblichen Verfärbung der Blätter äußert.

 

Zahlreiche Pflanzen, darunter die Rosen benötigen Eisen, um gedeihen zu können. Um den Säuregehalt zu erhöhen, ist es besser, den Boden mit säurehaltigem Dünger zu verbessern, um ihm zu mehr Gleichgewicht zu verhelfen. z.B. Amonsulfat, Heideboden, Rinderdung und Weißtorf eignen sich hervorragend. Solch Dünger kann den Eisenmangel ausgleichen und versorgt die Pflanzen mit den wichtigsten Nährstoffen

 

 

Tipp:   Den pH-Wert des Bodens können Sie mit Teststreifen bzw. Farblösungen

(gibt's beim Händler) feststellen.

 

Was müssen wir tun um den Boden für Rosen ideal zu verbessern ?

 

Herr Ruf von der Bio Rosenschule Ruf sagt:

 ......Bei Rosen ist es besonders wichtig das der Boden Humus enthält. Wenn wir nun unsere Rosen düngen, möchten wir natürlich das der Dünger auch wirkt. Haben wir nun im Boden wenig oder gar keinen Humus, so passiert folgender Effekt:

 

Der Dünger den wir an den Rosen anbringen, wird durch den Regen oder durch das Gießwasser ausgewaschen und sickert tiefer in den Boden, somit erhält die Rose fast gar kein Dünger und wächst dementsprechend auch nicht mehr so stark.

 

Damit unsere Rose natürlich den vollen Düngeeffekt bekommt, ist es wichtig das der Boden Humus enthält. Humus speichert nicht nur Wasser, sondern auch den Dünger. Er wird nicht so schnell ausgewaschen und für unsere Rose bleibt der Dünger verfügbar.

 

In den Jahren wo es öfter regnet, werden die Nährstoffe natürlich viel eher aus dem Boden gewaschen und es muss wahrscheinlich öfter gedüngt werden, als in eher trockenen Jahren, wo man eine Düngegabe eher einsparen kann.

 

Generell empfiehlt sich bei einem kränkelnden Boden auch der Einsatz eines Bodenaktivators. Eine spezielle inhaltliche Zusammensetzung dieses Düngemittels hilft, den Boden mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, verbessert die Struktur Ihres Bodens und vermag den pH-Wert auszugleichen....

Quelle: ©  Rosenschule Bio-Rosen-Ruf

Tipps und Erfahrungsberichte Rosen gesund erhalten ohne Chemie
Strauchrose Golden Wings ( Neuanpflanzung )

 

 

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