Gesunde Rosen....

.....sind der Traum eines jeden Rosen-Gärtners

Erfahrungsberichte und Tipps

Der optimale Rosenstandort-der richtige Boden-wie wichtig ist der optimale PH Wert

Den Rosen optimale Startbedingungen zu gewährleisten, ist die Grundvoraussetztung gesund wachsender Rosen. In unserem Rosengarten wird großen Wert darauf gelegt, schon bei der Pflanzung, den Boden optimal an die Ansprüche der Rosen anzupassen. Z.B wird der Boden  regelmäßig mit Kompost versorgt. Schon ältere Rosenstandorte werden mit einem Bodenaktivator aufgebessert.


Rosa moyesii Marguerite Hilling Rosenparadies-Loccum
Rosa moyesii Marguerite Hilling

 

Erfolgreich mit Rosen gärtnern setzt die folgenden wichtigen Dinge voraus:

 

1.Der Standort muss stimmen. Die richtige Platzwahl ist genau so wichtig, wie ausreichende Pflanzabstände und gute Durchlüftung, damit die Rosen vor Pilzbefall geschützt werden.

 

2. Der Boden muss gesund sein. Durch Kompostwirtschaft wird die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Start der Rosen gesorgt.

 

3. Die Rosen brauchen Dünger

Es sollte Jährlich nach dem Frühjahresschnitt mit einem, auf organischen Bestandteilen basierenden Dünger für ausreichend Nahrung für die Rosen gesorgt werden.

 

4. Anfällige Rosensorten (am besten aber alle Rosen) sollten regelmäßig gestärkt werden.

z.B mit Vitanal, evtl in Verbindung mit Ackerschachtelhalm, Siapton, oder ähnlichem. Näheres erfahren sie auf den nächsten Seiten

Werner Ruf von der Bio-Rosenschule Ruf sagt zum Thema:

 

 .....Ein gesunder Boden ist das A und O, für ein gesundes Wachstum der Rose. Zu den wichtigsten Faktoren gehören das Düngen und die Vorbereitung des Bodens für die Rosenpflanzung.

 

Nur wenn Ihr Boden im Garten gesund ist, können auf ihm Rosen richtig wachsen und gedeihen. Wenn der Boden ausgelaugt ist oder der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig ist, kann das Wachstum Ihrer Gartenpflanzen eingeschränkt werden – die Rosen fangen an zu kränkeln, wachsen nur spärlich oder verkümmern. Der ph-Wert bleibt in der Regel während der Kulturzeit nicht konstant, sondern ist Veränderungen unterworfen. Das Ausmaß wird im wesentlichen durch Düngung, Wasserqualität und Pufferung des Substrats beeinflusst.....

 

Wichtig für Rosen: der pH-Wert des Bodens muss stimmen

 

Der pH-Wert Ihres Bodens lässt sich einfach mit einem im Handel erhältlichen Teststreifen bestimmen.

Die meisten Gartenpflanzen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.

Die Rose mag einen salz- und säurearmen Boden mit einem ph-Wert von ca. 5,5 bis 7,0.

 

Ist der Boden saurer (pH-Wert: < 5,5)

können wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Bor nur schwer aufgenommen werden.

Bei pH-Werten unter 5,5 sollte man den Boden kalken (z. B. mit Dolomitkalk in Aufwandmengen von  100–250 g/m2).

 

ist der Boden Alkalisch (pH-Wert: > 7,0)

ist er mit Eisen und Magnesium unterversorgt.

Boden gilt als kalkhaltig, basisch oder alkalisch, wenn der pH-Wert über 7 liegt. Sein Anteil an Kalziumkarbonat liegt in der Regel zwischen 12 und 30 %. Man kann sagen, dass Kalkboden nährstoffarm ist, obwohl es Pflanzen gibt, die auf ihm zurechtkommen.

 

Rosen mögen alkalische Böden in der Regel nicht. Dies gilt auch für bestimmte Straucharten, z. B. Flieder oder auch Schneeball. Rhododendren und Kamelien dagegen gedeihen nur in saurem Milieu. Zuviel Kalk ist schädlich für die Rosen. Nährstoffe und Mineralien stehen nicht mehr zur Verfügung. Eisen und Magnesiummangel kann zu Blattchlorose führen, was sich in einer gelblichen Verfärbung der Blätter äußert. Also niemals den Boden einfach nur auf Verdacht kalken, sondern nur wenn Kalkmangel wirklich vorliegt

 

Zahlreiche Pflanzen, darunter die Rosen benötigen Eisen, um gedeihen zu können. Um den Säuregehalt zu erhöhen, ist es besser, den Boden mit säurehaltigem Dünger zu verbessern, um ihm zu mehr Gleichgewicht zu verhelfen. z.B. Amonsulfat, Heideboden, Rinderdung und Weißtorf eignen sich hervorragend. Solch Dünger kann den Eisenmangel ausgleichen und versorgt die Pflanzen mit den wichtigsten Nährstoffen

 

  Tipp:   Den pH-Wert des Bodens können Sie mit Teststreifen bzw. Farblösungen

(gibt's beim Händler) feststellen.

 

Rosa moyesii Marguerite Hilling Rosenparadies Loccum
Rosa moyesii Marguerite Hilling

Was müssen wir tun um den Boden für Rosen ideal zu verbessern ?

 

Herr Ruf von der Bio Rosenschule Ruf sagt:

 ......Bei Rosen ist es besonders wichtig das der Boden Humus enthält. Wenn wir nun unsere Rosen düngen, möchten wir natürlich das der Dünger auch wirkt. Haben wir nun im Boden wenig oder gar keinen Humus, so passiert folgender Effekt:

 

Der Dünger den wir an den Rosen anbringen, wird durch den Regen oder durch das Gießwasser ausgewaschen und sickert tiefer in den Boden, somit erhält die Rose fast gar kein Dünger und wächst dementsprechend auch nicht mehr so stark.

 

Damit unsere Rose natürlich den vollen Düngeeffekt bekommt, ist es wichtig das der Boden Humus enthält. Humus speichert nicht nur Wasser, sondern auch den Dünger. Er wird nicht so schnell ausgewaschen und für unsere Rose bleibt der Dünger verfügbar.

 

In den Jahren wo es öfter regnet, werden die Nährstoffe natürlich viel eher aus dem Boden gewaschen und es muss wahrscheinlich öfter gedüngt werden, als in eher trockenen Jahren, wo man eine Düngegabe eher einsparen kann.

 

Generell empfiehlt sich bei einem kränkelnden Boden auch der Einsatz eines Bodenaktivators. Eine spezielle inhaltliche Zusammensetzung dieses Düngemittels hilft, den Boden mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, verbessert die Struktur Ihres Bodens und vermag den pH-Wert auszugleichen....

Quelle: ©  Rosenschule Bio-Rosen-Ruf

 

Rosa Rugosa White Grotendorst mit rosa Sport ( Pink Grootendorst)
Rosa Rugosa White Grotendorst mit rosa Sport ( Pink Grootendorst)

Noch ein Tipp:

 

Alle Rosa Rugosa Arten, darunter die so genannten Kartoffel oder Dünenrosen benötigen für eine satt grüne Blütenfarbe einen leicht sauren Boden PH-WERT 5 - 5,5. Also unbedingt testen, sonst bekommen sie schnell Eisenmangelchlorose.

 

Sollte der PH-WERT zu hoch sein mischen sie Tannen oder Fichtennadeln unter die Erde, das senkt den Wert.  Man kann auch Schwefel verwenden. Da er langsam reagiert, kann man bei der empfohlenen Dosierung nicht viel falsch machen. Arbeiten sie ihn soweit wie möglich in den feuchten Boden ein, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Prüfen sie den pH-Wert des Bodens nach mehreren Monaten noch einmal.

 

Oder einen ammoniakhaltigen Dünger verwenden. In vielen Fällen braucht man lediglich einen ammoniakhaltigen Dünger, um den Boden saurer zu machen. Viele Dünger, die für säureliebende Pflanzen (Moorbeetpflanzen) verwendet werden, enthalten Ammoniaksulfat oder schwefelbeschichteten Harnstoff.

 


Den Gartenboden verbessern

so geht es....

Mini Eden Rose mit Schafgarbe Gartenansichten Rosenparadies Loccum
Mini Eden Rose mit Schafgarbe

Was ist gute Gartenerde?

 

Durch den Abbau organischer Substanzen entstehen Huminstoffe, die den Boden dunkel färben. Die Färbung des Bodens zeigt uns also den Humusgehalt an. Die im Humus enthaltenen Pflanzenreste und Abbauprodukte der Kleinstlebewesen lockern den Boden auf. Sie machen ihn krümelig und speichern Nährstoffe, Wasser und Luft wie ein Schwamm.

 

Man sagt, ein guten Gartenboden solle möglichst zur einen Hälfte aus festen Bestandteilen und zur anderen Hälfte aus Luft- und Wasser gefüllten Poren bestehen. In solch einem lockeren, humosen Boden können unsere Kulturpflanzen genügend Wasser und Nährstoffe finden  Die gute Durchlüftung des Bodens ist für die Bodentiere wichtig, damit sie genügend Sauerstoff zum Atmen haben.

Auch der pH-Wert des Bodens entscheidet über das Gedeihen unserer Pflanzen. Werte unter pH 5,5 zeigen, dass der Boden zu sauer ist und gekalkt werden muss.

 

Es sei denn es sollen Moorbeetpflanzen in ihm wachsen. Ein gutes Pflanzenwachstum ist bei pH-Werten zwischen 6,5 und 8,0 möglich. Rosen benötigen ph-wert 5,5 - 7.

 


Rosa Rugosa White Grootendorst weiße Nelkenrose
Rosa Rugosa White Grootendorst

Den Gartenboden kann man sich

 nicht aussuchen.

Aber man kann ihn nachträglich verändern und so dafür sorgen, dass er besser und besser wird. Um den Gartenboden verbessern zu können, bedarf es mehrere Bestandteile. Diese sind:

  Lehm - Ton - Sand - Humus

Hat der Boden diese Zutaten,

dann ist er nicht nur gut durchlüftet, sondern speichert auch perfekt Wasser und liefert jeder Pflanze ausreichend Nährstoffe.

Rosa Rugosa White Grootendorst/ weiße Nelkenrose
Rosa Rugosa White Grootendorst

Rosa Rugosa Pink Grootendorst
Rosa Rugosa Pink Grootendorst

Gartenboden verbessern

Bei einem Sandboden:

sollten Sie zur Bodenverbesserung einmal im Jahr – idealerweise im Frühjahr – reifen Kompost einarbeiten. Er sorgt dafür, dass Wasser und Nährstoffe besser gespeichert werden. zusätzlich Tonmehl (z.B. CUXIN Urgesteinsmehl) oder Edasil Agrar Bentonit von Oscorna mit dem Sandboden vermischen.

 

Sofern der pH-Wert unter 5,5 liegt, wird eine Kalkschicht z.B. Cohrs-Algenkalk von Oscorna  aufgetragen. Dieser füttert den Boden gleichzeitig mit Spurenelementen.

In leichten Böden erhöht ein ausreichender Humusgehalt das Nährstoff- und Wasserhaltevermögen,

 

 

gartenansichten Mini Eden Rose
Mini Edenrose

Bei schweren Böden:

wozu Lehm- und Tonböden gehören, hat man zwei Probleme:

1. Zum einen wird zwar Wasser gut gespeichert, kann aber auch nur schlecht abfließen, so dass sich Staunässe bilden kann.

 

2. Zum anderen wird dieser Boden sehr schnell hart, sofern es längere Zeit nicht regnet. Dann trocknet der Boden aus, bildet Risse und lässt sich nur sehr schwer bearbeiten.


Schwere Böden müssen aufgelockert werden. Dies erreicht man durch reifen Kompost, der eingearbeitet wird.
Mit einer Sandzugabe kann man die Bodenqualität ebenfalls erhöhen.
Wenn sie den Boden mulchen wird er nicht so schnell trocken. Er speichert Wasser länger, bleibt lockerer und ernährt die Kleinstlebewesen und Mikroorganismen. Diese sind sehr wichtig, denn sie verbessern den Gartenboden, fördern die Wurzelbildung und helfen gegen Krankheiten und Schädlinge. Das gildet natürlich für alle Bodenarten
Mini Eden Rose Gartenansichten
Mini Eden Rose

Hat ihr Boden allgemein eine Verbesserung nötig, dann sind die Gesteinsmehle

ideale Bodenverbesserer.

 

Erste Wahl dabei sind die Urgesteinsmehle, nur diese enthalten viele Mineralien und verbesseren den Boden dauerhaft.

 

Dabei gilt: Je feiner das Gesteinsmehl, desto schneller und intensiver die Wirkung. Aber dementsprechend ist die Wirkungsdauer auch kürzer, es muss also öfter ausgebracht werden.

 

Gröbere Gesteinsmehle wirken langsamer aber oft über mehrere Jahre. In der Praxis ist es sinnvoll alle 2-4 Jahre pro 100m² ca. 5-10kg gröberes Urgessteinsmehl (Korngröße über 0,05mm) zur grundversorgung auszubringen.

 

Alternativ jährlich 0,5-2kg Feinmehl (Korngröße 0,04-0,05mm). 

 

Bei Kalkhaltigen oder tonigen Böden wegen des meist höheren Kieselsäuregehaltes ist Granitmehl vorzuziehen

 

Strauchrose Mozart mit Ramblerrose Niagara Falls
Mozart mit Ramblerrose Niagara Falls

Die  Bodenaktivater die man im Handel erhält kann man als „Wegbereiter“ für einen guten Boden bezeichnen.

 

Firmen wie Cuxin oder Oscorna vertreiben diese Bodenverbeserer.
Sie haben einen relativ niedrigen Nährstoffgehalt aber einen sehr hohen Anteil an organischer Masse. Die Mikroorganismen im Boden werden zur Vermehrung angeregt und aktiviert. Dies ist die Grundlage für einen fruchtbaren Boden. Speziell bei Neuanlagen oder intensiver Bebauung ist er eigentlich unverzichtbar.
Bodenaktivator ist ganzjährig einsetzbar.


Im Internet habe ich ein sehr interessantes PDF Dokument gefunden

 Der Boden Grundlage für gesundes Wachstum

 Natur im Garten Grundlagen für gesundes Wachstum

 Ein wirklich sehr informativer Bericht über den Bodenaufbau, die verschiedenen Bodenarten und wie man sie erkennt, Bodenverbesserung,

Zeigerpflanzen auf saueren und Kalkhaltigen Böden, Humusaufbau, PH Wert

 und vor allem alles Wichtige zum Bodenleben, Effektive Mikroorganismen, Mykorrhitza u.s.w.

 Alles sehr gut erklärt. Für alle Gärtner die sich mit dem Thema auseinandersetzten

 


Lesen sie auf der nächsten Seite weiter:

 

Was ist gute Gartenerde ? Lernen von der Natur!

Tipps: Humusreiche Gartenerde

Die Wirkung von Kompost