Rosensorten   Rosenklassen

Moderne Rosensorten

Teehybriden

Die Teehybriden oder Edelrosen bilden die älteste klasse der „modernen“ Rosen. Sie wurden erstmals im 19. Jahrhundert aus chinesischen Teerosen und europäischen Remontand-Rosen gekreuzt. Durch die Gene der China-Rosen haben sich die Eigenschaften der seither neu eingeführten Rosenklassen grundlegend geändert.

Neben positiven Eigenschaften wie Dauerblüte, der Erweiterung der Farbskala und neuer Duftnoten gelangten auch negative Faktoren – wie Anfälligkeit für Rosenkrankheiten, ein geringerer bis fehlender Duft mancher Sorten, sowie eine häufig geringe Winterhärte – in die Zuchtlinien der modernen Rosen.  Quelle Wikipedia Hier können sie weiterlesen


Kleinstrauchrose Sweet Pretty


Floribundarosen, früher Polyantha-Hybriden genannt, sind eine Rosenklasse der Kulturrosen und Kreuzungen aus großblumigen Polyantha-Rosen mit Teehybriden.

 

Ihre Entwicklung ist in erster Linie mit dem dänischen Rosenzüchter Svend Poulsen verbunden, der sich vorgenommen hatte, neue Rosen zu schaffen, welche die kalten skandinavischen Winter aushalten und in kurzen Sommern ein Maximum an Blüten bringen sollten. Seine erste Einführung war 1911 'Rödhätte' ('Rotkäppchen'), dann folgten 1924 'Else Poulsen' und 1925 'Kirsten Poulsen'. Allerdings wurden damals diese Sorten noch als Polyantha-Hybriden bezeichnet.

 

Die Zahl der jährlichen Neuzüchtungen ist unübersehbar geworden; daher gibt es heute so viele Zwischenformen von Polyantharosen, Polyantha-Hybriden, Teehybriden und Floribundarosen, dass man diese Rosen jetzt zu der nach ihrer Verwendung genannten Gruppe der Beetrosen zusammengefasst hat.

 

Floribunda Eigenschaften:

Die Floribundarosen zeichnen sich im Allgemeinen durch einen sehr kräftigen, buschigen Wuchs aus, sie sind niedrig bis mittelhoch, vereinzelt auch höher. Die Blüten stehen in großen oder mittelgroßen, meist flachen Ständen, die einzelnen Blüten sind becherförmig bis flach, oft auch teerosenartig gefüllt, mittelgroß bis groß. Zumeist fehlt ihnen der Duft, jedoch gibt es auch duftende Sorten.

 

Die gelben Floribundarassen weisen meist einen etwas schwächeren Wuchs auf, als die anderen Sorten, und ihre Blätter sind in der Regel auch heller grün. Alle Blütenfarben sind vertreten, von Weiß bis zum tiefsten Schwarzrot, von Schwefelgelb bis Dunkelgelb, Orange und Kupferbraun, ebenso so auch fliederfarbene Blüten bis Violettpurpur, und auch viele zweifarbige Sorten, so gelb/rot, rosa/rot, rot/weiß, lila/braun und andere Abstufungen.

Quelle Wikipedia. Hier könne sie weiterlesen

Fotos und Beschreibungen von Floribundarosen


Grandiflora-Rosen Aus weiteren Kreuzungen zwischen Floribunda und Teehybriden entstanden Sorten, die wieder sehr schwer in eine dieser Gruppen einzuordnen waren.
So wurde als Zwischenstellung noch die Bezeichnung Floribunda-Grandiflora oder Riesenblumige Floribunda, Floribunda-Hybriden oder Floribunda mit Teehybrid-Typ eingeführt. Die Blüten erreichen oft schon die Größe von Teehybriden, auch in der Form sind sie ihnen weitgehend ähnlich, sie stehen einzeln oder zu mehreren in Blütenständen.

 

Der buschige, gedrungene Wuchs ist meist mehr dem der Floribunda ähnlich. Diese Sortengruppe ist international stark im Kommen und wird schon durch ihre Vielblütigkeit den Teehybriden sicher in naher Zukunft ein starker Konkurrent sein. Als Vertreter dieser Gruppe ist z. Bsp. ‚The Queen Elizabeth Rose' im Sortiment.
Quelle: "DAS NEUE ROSENBUCH"  Eckart und Fritz Haenchen

             


Leonardo da Vinci


Polyantha-Rosen

Polyantha-Rosen, von griechisch polyanthes: vielblütig; sind aus Mehrfachkreuzungen dieser Rose entstanden. Die ersten Polyanthas waren die 1875 eingeführte 'Ma Paquerette' von Guillot und die 5 Jahre später eingeführte 'Mignonette'.

Kennzeichen der Polyantha-Rosen sind die doldenartigen Blütenstände oder großen Blütenbüschel und der sehr buschige Wuchs. Sie sind im Allgemeinen duftlos, obwohl es auch hier einige gut duftende Sorten gibt (z. B. 'Natalie Nypels').

 

Zu den Polyantha-Rosen gehören die sogenannten Compakta-Rosen, die von dem niederländischen Rosenzüchter Gerrit de Ruiter entwickelt wurden. Sie wachsen außerordentlich gedrungen, sind nur 30-40 cm hoch, haben starre Triebe und wurden in Deutschland mit den Namen der „Sieben Zwerge“ (z. B. ‚Alberich‘) benannt.

 

Die Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Polyantha-Hybriden sind daraus entstandene Zuchtrosen, die mit etwas größeren, meist halb gefüllten Blüten eine starke Farbwirkung entfalten. Sie werden zur Steigerung der Fernwirkung oft in Gruppen gepflanzt. Es gibt einfach-blühende und gefüllte Sorten.

 

Durch Einkreuzen von Teehybriden und weiteren (Wild-) Rosenarten entstand eine Vielzahl von Zwischenformen, die man jetzt, zusammen mit den Floribundarosen, zur Gruppe der Beetrosen zusammenfasst.

Quelle Wikipedia  hier lesen sie weiter

Fotos von Polyantha-Rosen

Sortenauswahl:

 

Garnette', 1951, Tantau, rot

'Goldilocks', 1948, Boerner, gelb

'Guletta', 1976, de Ruiter, gelb

'Ma Paquerette', 1875, Guillot, weiß

'Margo Koster', 1931, Koster, orange, Sport von 'Dick Koster'

'Muttertag', 1950, Grootendorst, leuchtend rot

'The Fairy', 1932, Bentall, rosa, Hybride mit Rosa moschata

'Yvonne Rabier', 1909, Turbat, weiß

Rosensorten Rosenklassen
Marie Jeanne


Rosa-Moschata-Hybriden

Moschus-Rosen oder Rosa-Moschata-Hybriden sind moderne Strauchrosen, die „paradoxerweise“ aus der Wildrose Rosa Multiflora gezüchtet wurden. Sie sind öfterblühend, pflegeleicht und eignen sich für eine Heckenpflanzung - daher sind sie sehr beliebt in Gärten und öffentlichen Anlagen.

 

Die aus Asien stammende Rosa Moschata gilt in Fachkreisen als verschollen. Als Muttersorte der Moschata-Hybriden wurde Anfang des 20. Jahrhunderts die Sorte 'Aglaia' (Schmitt) von Peter Lambert und in weiterer Folge von Reverend Pemberton zur Züchtung von öfterblühenden Strauchrosen verwendet, wobei letzterer annahm, es handle sich bei 'Aglaia' um eine Moschata-Hybride. Die Moschus-Rosen werden auch Lambertiana-Rosen oder Pemberton-Rosen genannt.

 

Die meisten Moschus-Rosen blühen dauerhaft den ganzen Sommer hindurch und strömen einen intensiven Duft aus. Ungefüllte Sorten haben den Wildrosencharakter behalten und eignen sich für eine naturnahe Gartengestaltung. Die Wuchshöhe der Pflanzen kann bei dieser Rosengruppe stark variieren. Je nach Boden- und Klimaverhältnissen über- oder unterschreiten die Moschata-Hybriden die angegebenen Richtwerte stark. Moschata-Hybriden sind wenig zu schneiden. Ein gutes Durchputzen nach der ersten Blüte fördert einen guten zweiten Blütenflor.

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Karl Zundel z.B. bietet viele Rosen dieser Sorte auf seiner Internetseite an

 

Der Belgische Züchter Louis Lens hat sich durch seine Arbeit mit den Wildrosen Rosa Moschata ( Moschus- Rose) und Rosa Multiflora nana ( vielblütige Rose) in der Züchtung besonders gesunder und blühfreudiger Sorten sehr verdient gemacht.

 

Bei Rosen-Stange gibt es viele dieser wunderbaren Rosen z.B. die bezaubernde Feeling

von links: Moschata-Hybriden Heavenly Pink - Feeling - Easy to Cut

weitere Sortenauswahl:

 

'Ballerina', Bentall 1937

'Buismans Triumph' Buismann, 1953

'Dupontii', Dupont, ca. 1817

'Felicia', Pemberton 1928

'Heinrich Conrad Söth',1919

'Heideröslein', 1932

'Menja', Petersen 1960

'Pax', Pemberton 1918

'Penelope', Pemberton 1924

'Prosperity', Pemberton 1917

'Trier', Lambert 1904

'Vanity', Pemperton 1920

'Wilhelm', Kordes 1934

'Will Scarlet', Hilling 1948

Moschata-Hybride Bukavu Louis lens Belgien
Bukavu


Moderne Strauchrosen  Unter der Gruppe Strauchrosen werden die sogenannten Parkrosen, die botanischen Wildrosen und die neueren, immerblühenden Lambertiana-Hybriden zusammengefaßt.

Der Begriff „Strauchrose“ ist ein etwas irreführender Begriff, bilden letztendlich doch alle Rosen im botanischen Sinne Sträucher. Zu den Strauchrosen werden aber vornehmlich Rosen gezählt, die (im Gegensatz zu den oft sparrig wachsenden Teehybriden) einen ansprechenden, strauchförmigen Habitus erreichen. Bei einer Größe zwischen 1 und 3 Metern eignen sich Strauchrosen daher auch für die Einzelstellung in Gärten und Parks.

 

Strauchrosen versucht man heute, wenn möglich, einer Wildrosenart zuzuordnen (z. B. Rosa canina 'Kiese'), auch wenn sich dieses Prinzip nicht immer konsequent verfolgen lässt, da es sich auch bei den Strauchrosen oftmals um komplexere Hybriden handelt, die aus mehreren Arten entstanden sind. Meist werden Rosensorten des 20. Jahrhunderts zu den Strauchrosen gezählt, mitunter findet man dort aber auch Sorten aus der Klasse der Alten Rosen, die vor 1867 entstanden sind.

 

Man unterscheidet zwischen einmalblühenden und öfterblühenden Strauchrosen. Letztere blühen in der Regel nach der Hauptblüte im Frühsommer nach einer Blüh-Pause noch ein zweites Mal im Spätsommer bis Herbst.

 

Zu den berühmtesten Strauchrosen der Welt gehörte über Jahrzehnte die geschützte Sorte 'Schneewittchen', die lange Zeit das Prädikat einer ADR-Rose trug. Da es mittlerweile Sorten gibt, die weniger anfällig für Krankheiten wie Rosenmehltau und Sternrußtau sind, wurde ihr das Prädikat wieder aberkannt.

Als Nachfolgerin der altbewährten Sorte gilt dagegen die weißblühende Neuzüchtung 'Petticoat'. Die starkwüchsige Strauchrose zeichnet sich außerdem durch einen kräftigen Duft aus.

Quelle: Wikipedia. Hier lesen sie weiter

 


Romantica-Rosen werden Sorten des französischen Züchters Meilland mit einer «nostalgischen» Blütenform genannt. Die meisten haben rosettenförmige Blüten, sind gut gefüllt und blühen wie die Englischen Rosen im Stil der Rokoko- und Biedermeierzeit.

 

Sowohl öfterblühende Strauchrosen als auch Teehybriden und Floribundarosen gehören in diese Kategorie. Sie sind vielseitig verwendbar, können einzeln oder in Gruppen gepflanzt werden und sind wirkungsvoll in Kombination mit Gehölzen und Stauden.


Romantica Rose Red Leonardo da Vinci


Englische Rosen Bei den englischen Rosen handelt es sich um eine verhältnismässig neue Gruppe von Rosen. Sie entstanden aus Kreuzungen zwischen den alten, historischen Rosen und den Teehybriden. Englische Rosen vereinen den Duft und Charme der alten Rosen mit der breiten Farbpalette und der langen Blütedauer der modernen Rosen.

 

Die englischen Rosen haben vor allem schalen- und rosettenförmige Blüten. Sie blühen in der Regel, sofern in der Sortenbeschreibung nichts anderes erwähnt ist, von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Die Gruppe der englischen Rosen weist verschiedene Wuchshöhen von 60 bis 150 cm auf.


Austin Rose Crown Princess Margareta


Zwergrosen In dieser Gruppe sind Züchtungen und Mutationen der aus China stammenden Rosa chinensis varia minima enthalten. Dies sind die kleinsten, im Wuchs oft nur 15 bis 30 cm hoch wachsenden Rosenformen. Als Beeteinfassungen, Gruppenpflanzungen in Staudenrabatten und Steingärten finden sie vielseitige Verwendung. Auch eignen sich Zwergrosen vorzüglich für die Bepflanzung von Balkonkisten und Schalen. Diese müssen jedoch mindestens 40 cm tief sein und es darf nur nahrhafte Erde verwendet werden.

 

Miniaturrosen sind mit rund 20 cm Abstand zu pflanzen. Sie lieben guten, tiefgründigen und nahrhaften Boden.Die übrige Pflege weicht von derjenigen der Teehybriden nicht ab. Etliche Sorten lassen sich besonders gut als sogenannte Topfrosen treiben.


Bodendecker/Kleinstrauchrose Gärtnerfreude


Bodendeckerrosen oder Kleinstrauchrosen

Kleinstrauchrosen werden auch als Bodendecker-Rosen bezeichnet. Es sind flach niederliegende, aber auch breit buschige bis bogig überhängende, sich flächig ausbreitende Rosensorten verschiedener Rosenklassen. Sie werden als Alternative zu anderen als Bodendecker verwendeten Gehölzen oder Stauden gesehen und suggerieren durch ihren Namen eine pflegeleichte, unkrautfreie Fläche, was aber nicht stimmt, denn Rosen können nicht wirklich als Bodendecker fungieren und Wildkraut unterdrücken. Außerdem sind sie für echte Bodendecker meist zu hoch; deshalb spricht man inzwischen lieber und richtigerweise von Kleinstrauchrosen oder auch von Flächenrosen. Es sind aber meist robuste, krankheitsresistente Dauerblüher und werden vor allem oft im öffentlichen Grün verwendet.

 

Zu den Kleinstrauchrosen zählen beispielsweise:

Die lachsfarbige 'Bonica 82', , seit 2003 Weltrose, die 40 bis 60 Zentimeter hoch wird.

 

Die dunkelrot blühende 'Colossal Meidiland', die bis zu 80 Zentimeter hoch wird.

 

'Cubana' ist eine nur 50 Zentimeter hohe Kleinstrauchrose. Ungewöhnlich ist ihre Blütenfarbe in Apricot, das nur bei wenigen Sorten dieser Rosengruppe vorkommt.

 

'Purple Meidiland' gehört zu den Rosensorten mit dem ADR-Prädikat. Sie wird 40 bis 60 Zentimeter hoch und kommt auch mit rauherem Klima zurecht.

 

Ebenfalls zu den ADR-Rosen zählt die 80 Zentimeter hohe rosafarbene Sorte 'Windrose'.

 

Die gelbblühende und nur gering gefüllte 'Celina' kommt auch mit halbschattigen Standorten zurecht.

Quelle: Wikipedia. Hier lesen sie weiter


Bonica `82 das ADR Prädikat wurde ihr wieder aberkannt


Einmalblühende empfehlenswerte Bodendecker:

Rote Max Graf

Frau Dagmar Hastrupp

Mehrmalsblühende Bodendecker:

Bingo Mediland  Meilland

Cubana  Kordes

Schwarzwaldfeuer  Poulsen

Windrose Noack

Red Yesterday

Heidetraum Noack

Diamant Kordes

 



Bodendecker/Kleinstrauchrose Diamant


Kletterrosen und Ramblerrosen

Kletterrosen stammen von verschiedenen Rosenarten ab. Die beiden heimischen Arten Rosa pendulina und die Ackerrose Rosa arvensis können daran beteiligt sein. Wichtiger sind jedoch die Halbimmergrüne Kletterrose Rosa wichuraiana, und vor allem die Vielblütige Rose Rosa multiflora, die auch die Stammmutter der Polyantharosen ist. Aus ihr ging die weltbekannte Rose 'Paul´s Scarlet Climber' hervor. Noisette-Rosen und viele andere Kletterrosen haben ihren Duft wahrscheinlich von der Moschus-Rose Rosa moschata geerbt.


öfter blühende Ramblerrose Guirlande d`Amour


Viele Kletterrosen sind Sports von nicht kletternden Rosensträuchern. Bei strauchigen Rosen (beispielsweise Teehybriden) können manchmal einzelne Triebe ein stärkeres, kletterndes Wachstum zeigen. So entstehen Sorten, die bis auf das stärkere Wachstum mit der Ursprungssorte identisch sind. Diese neuen Sorten werden dann in der Regel nach der Ausgangssorte benannt, wobei dem Namen ein „Climbing“ vorangestellt wird. So ist aus der Strauchrose Souvenir de la Malmaison, die Kletterrose Climbing Souvenir de la Malmaison entstanden. Kletterrosen werden zwei bis zehn Meter hoch. Je nach Sorte und Art sind sie einmal oder mehrmals blühend.

 

Rambler-Rosen bilden biegsame, lange Sprossachsen aus.

To ramble (engl.) bedeutet so viel wie umherstreifen. Und genau das machen diese Kletterrosen.

Sie eignen sich besonders zur Begrünung von lichten Bäumen. Zu den bekanntesten Sorten gehört die starkwüchsige 'Bobbie James', die einmal im Jahr üppig weiß blüht. Zu den neueren Züchtungen unter den Ramblerrosen gehört 'Guirlande d’Amour', die ebenfalls weiß blüht, die aber über den gesamten Sommer Blüten bildet und nicht so stark wächst wie die ältere Sorte 'Bobbie James'.

Quelle: Wikipedia. Hier lesen sie weiter


einmal blühende Ramblerrose American Pillar


Der Übergang von Kletterrose zur Ramblerrose ist fließend. So gibt es mittlerweile auch einige weniger stark wachsende und öfterblühende Ramblerrosen.

 

Einmalblühende Ramblersorten (Wuchshöhe bis 10 m):

  • 'Bobby James' (weiß)
  • 'Pauls Himalayan Musk' (violettrosa)
  • 'Kiftsgate' (violett)
  • 'American Pillar' (karminrosa)
  • 'Felicite et Perpertue' (weißrosa)
  • 'Bennett's Seedling' (zartrosa)
  • 'Rambling Rector' (weiß)
  • 'Seven Sisters Rose' (zartrosa-karminrot)

 

Öfterblühende Ramblersorten:

  • 'Ghislaine de Feligonde' (hellgelb)
  • 'Frau Eva Schubert' (rosa)
  • 'New Dawn' (rosa)
  • 'Super Excelsa' (rosa)
  • 'Super Dorothy' (rosa)
  • 'Super Fairy' (rosa)
  • 'Snow Goose' (weiß)
  • 'Perennial Blue' (lilarosa-blauviolett)
  • 'Unschuld' (weiß)
  • 'Malvern Hills' (gelb)


öfter blühende Ramblerrose Ghislain de Feligonde


In einem groß angelegten Versuch hat die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft in Dresden-Pillnitz zahlreiche Kletterrosen vier Jahre lang getestet. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frosthärte und der Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.
Insgesamt wurden 76 verschiedene Kletterrosen-Sorten getestet – darunter auch einmalblühende Kletter- und Ramblerrosen. Hier geht es zum Testergebniss


einaml blühende Ramblerrose Fernande Krier


Auch diese  Bezeichnungen sind bei Rambler/Kletterrosen des öfteren zu finden:

Wichuraiana-Hybriden oder Wichura-Hybriden - eine Ramblergruppe - gingen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Rosa wichuraiana hervor. In Japan wird sie als "Wildrose mit glänzenden Blättern" bezeichnet.

Multiflora Rambler

Die vielblütigen, meist einmalblühenden Multiflora-Rambler eignen sich ausgezeichnet zum Bewachsen von Bäumen oder Sträuchern. Diese bieten den langen Trieben Halt, so dass die Rosen von Jahr zu Jahr höher wachsen

Alpina- bzw. Pendulina-Hybriden sind auch unter dem Begriff Boursault-Rosen bekannt. Sie sind fast ohne Stacheln, äußerst frosthart und gesund. Die einmalige zeitige Blüte wird durch eine wunderschöne Laubfärbung im Herbst ergänzt.

Macrantha-Hybriden können wegen ihres breiten Wuchses als Strauch oder Kletterrosen gepflanzt werden. Sie sind Einmalblüher, jedoch hält sich die Blüte über mehrere Wochen.

Rosa macrantha 'Raubritter'

Noisettehybriden Die 1802 aus einer Chinarose und einer Moschusrose entstandene ‚Champney's Pink Cluster’ diente den Gebrüdern Noisette als Grundlage für die Züchtung der heutigen Noisetterosen. Sie haben zum Teil kletternden Wuchs und blühen noch im Spätsommer.

Sempervirens-Hybriden

In milden Wintern sind diese Rosen auch bei uns immergrün. Sind jedoch wenig frosthart, trotzdem werden sie wegen ihrer besonderen Schönheit noch heute angebaut. Sie vertragen einen leicht schattigen Standorte


Multiflora Rambler Veilchenblau



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