Rosenkrankheiten und Schädlinge

Schädlinge vertreiben - Krankheiten behandeln

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  • Was hilft gegen Pilzerkrankungen an Rosen: Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost erfolgreich bekämpfen.
  • Wir stellen die drei Pilzinfektionen vor und sagen Ihnen, was zu tun ist, damit Ihre Rosen gesund bleiben, oder wieder gesund werden.
  • Warum hilft Milch gegen den echten Mehltau?
  • Was kann man vorbeugend gegen Pilzerkrankungen unternehmen?
  • Weitere Erkrankungen an Rosen, welche gibt es, was kann man dagegen tun?
  • Hilfe meine Rosen sind von Blattläusen befallen, wie werde ich sie los ohne gleich Chemie einzusetzten?
  • Hilft Neemöl zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen an den Rosen und wie wende ich es an?
  • Neemöl Anwendung, Inhaltstoffe, Wirkung. Neemöl, das Öl des indischen Neembaumes, kann eine hilfreiche Alternative für Insektizide sein sein. Es ist für Menschen und Tiere absolut ungiftig
  • Weitere Schädlinge an Rosen, was ist zu tun?
Sternrußtau, Rosenrost und Mehltau bei Rosen vorbeugen und heilen
Foto und Hintergrund Wasserfall- Rose Niagara Falls
Waterfall- Rose Niagara  Falls

 

Von Wilhelm Busch ist folgende Aussage überliefert:

" Wem der liebe Gott ein Gärtlein gab und Rosen,

dem gab er auch den Mehltau und die Blattlaus,

auf dass er`s lernt sich nicht über Kleinigkeiten zu entrüsten."

Waterfall- Rose Niagara  Falls

Sternrußtau, Rosenrost und Mehltau

Tipps gegen Rosenkrankheiten

 

Hier noch einmal die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen:

 

1. Für frische Luft sorgen

Die Blätter der Rose sind anfällig für Pilzkrankheiten, wenn sie feucht sind. Deswegen sollten sie nach dem Regen schnell trocknen können. Hierfür ist es nötig, dass die Pflanze einen Standort bekommt, an dem ein leichter Wind weht. Ein regelmäßiger Rückschnitt sorgt ebenfalls dafür, dass die frische Luft jeden Teil der Pflanze erreichen kann und diese schnell trocknet. Beim Gießen sollte zudem darauf geachtet werden, dass nur der Fuß der Pflanze und nicht die Blätter feucht werden.

 

2. Platz lassen

Die einzelnen Rosenpflanzen sollten in einem Beet nicht zu eng gepflanzt werden und auch in der direkten Umgebung sollten die Begleitpflanzen nicht allzu nah stehen oder höher als die Rosen sein. Die schönen Pflanzen benötigen Sonne und Luftzirkulation und bevorzugen deswegen etwas Raum.

3. Schneiden

Rosen sollten regelmäßig geschnitten werden. So bekommen alle Teile der Pflanze Licht und können vom Wind getrocknet werden. Für die Arbeit an der Rose nur eine scharfe Gartenschere benutzen.
Das Schneiden der Rosen ist auch für die Gesundheit der Rosen wichtig.

 

4. Verwelkte Blüten und Blätter regelmäßig entfernen

Sind an einer Rose verwelkte Blätter, verblühte Blüten und abgestorbene Triebe zu finden, sollten diese entfernt werden – nicht nur von der Pflanze, sondern auch vom Boden. Auf den Blättern befinden sich eventuell Krankheitserreger, die sich ausbreiten können. Bitte entsorgen Sie kranke Pflanzenteile nicht im Kompost oder der BIO-Tonne, da Sie sich die Krankeiten ansonsten über den Kompost wieder in den Garten hohlen. Die Entsorgung sollte über die Restmülltonne erfolgen, da diese Bestandteile zum größten Teil verbrannt werden.

 

5. Rosen stärken

Je stärker die Pflanzen sind, umso mehr haben sie den Krankheitserregern entgegenzusetzen. Bei den Rosen bedeutet dies, eine ausgewogene und regelmäßige Düngung im Sommer um die Nährstoffversorgung zu sichern. Für Topfrosen gilt das noch mehr als für Rosen im Beet.
Rosen regelmäßig mit einem Pflanzenstärkungsmittel natürlichen Ursprungs versorgen, um die Widerstandskraft gegen Mehltau,Rost und Sternrußtau zu fördern. Durch Kompostwirtschaft für gesunden und humusreichen Boden sorgen.

 

6. Staunässe verhindern

Rosen vertragen keine Staunässe an den Wurzeln. Bei Töpfen und Kübeln kann hier mit einer Drainageschicht aus Kies oder Ton gearbeitet werden. Im Garten sollten Rosen nicht in Böden gepflanzt werden, die schwer und undurchlässig sind oder diese Böden müssen aufgearbeitet werden.

 

7. Nicht auf ausgelaugten Boden pflanzen

Beim Einsetzen einer neuen Rose, sollte darauf geachtet werden, dass an der Stelle kurz zuvor kein anderes Rosengewächs stand. Dazu gehören nicht nur andere Rosenpflanzen, sondern beispielsweise auch Kirschen oder Brombeeren.

 

8. Auf den richtigen PH-Wert achten

5,5 - 6,5 höchstens 7 ( Idealwert= 6-6,5 )

 

9. Keine chemischen Dünger verwenden. Mineralische Dünger nur in Maßen verwenden.


Tipp: In unserem Rosenparadies wird die Gesundheit der Rosen durch den Einsatz der biologischen Pflanzenstärkungsmittel Vitanal sauer-kombi und Siapton gestärkt. Im 14-tägigen Rhythmus, (oder wenn es die Wetterbedingungen erfordern auch wöchentlich) bringen wir die Präparate aus. Sie bestehen aus einer Kombination von Aminosäuren, Vitaminen, Eiweißen und Kohlenhydraten, sie umgeben die Blätter wie ein schützender Film und beugen Pilzkrankheiten vor.

Um alle Pflanzenteile leicht zu benetzen, bringen wir die Mittel mit einer Profispritze aus. Diese nebelt die Pflanzen regelrecht ein, verteilt die Wirkstoffe so besonders gut. Seit einigen Jahren nun  behandeln wir unsere Rosen mit diesen sogenannten Pflanzenstärkungsmitteln und haben bisher gute Erfahrungen gemacht.

Die Befallsstärke mit SRT ( Sternrußtau ) und Mehltau variert unter Umständen von Jahr zu Jahr erheblich und ist stark witterungsabhängig. So können bei gleichen Pflegebedingungen und gleichem Standort in einem Jahr, sehr starke, in einem anderen kaum sichtbare Befallserscheinungen auftreten.

In feuchtwarmen Sommern zeigt sich häufig Mehltau, während in verregneten Jahren Sternrußtau dominieren kann.

Verantwortungsbewußte Rosenfreunde sollten mögliche Auswirkungen des Einsatzes von

Pflanzenschutzmitteln kennen und auf ihre Anwendung - wann immer möglich - verzichten.

  • Pflanzenschutzmittel nur im Notfall einsetzen und nur geeignete (im Fachhandel informieren)nur bienenungefährliche Mittel verwenden,
  • Mittel nicht bei Temperaturen über 25 °C anwenden und nur bei windstillem Wetter
  • die Wirkstoffe wechseln, um Resistenzen vorzubeugen.
  • Nützlinge fördern: Tierische „Schädlinge“ werden im Garten durch Nützlinge in Schach gehalten. Nützlinge fördern heißt auch, „Schädlinge“ als Nahrung für die Nützlinge zuzulassen. Außerdem für Wildkräuter als Nahrungsquellen sorgen, Nisthilfen aufstellen.

..."Rosen zu verstehen, heißt sie auch mit Liebe zu pflegen und dadurch entsteht die Beziehung zwischen Rosenstock und dem Pflegenden.

Der Dank der Rosenpflanze wird nie ausbleiben..."

Dietrich Woessner


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