Rosenkrankheiten und Schädlinge

Pilzkrankheiten:  Schadbild - Ursache

Bekämpfung biologisch möglich  oder helfen nur Fungizide ?

Hilfe bei Pilzkrankheiten an den Rosen. Rosenrost, Mehltau, Sternrußtau, Rindenfleckenkrankheit, u.a. erkennen, behandeln und vorbeugen.

Bei den Schadpilzen ist Vorbeugung der entscheidende Schritt zur gesunden Rose.

Wenn es die Rosen trotzdem erwischt hat gilt es schnell zu handeln

 

Echter Mehltau

Schadbild:

 

Der echte Mehltau ist ein Schönwetterpilz. Obwohl er wie alle Pilze auf Feutigkeit angewiesen ist, ist er ein regelrechter Trockenspezialist.

 

Zur Erstinfektion benötigt er Feuchtigkeit auf der Pflanze. Danach genügt ihm jedoch das Wasser das er aus der Rosen aufnimmt.

 

An den befallenen Stellen ist dann ein weißer, mehliger Belag sichtbar.

 

 


Ursache:

  • Temperaturen über 20° und 70% Luftfeuchtigkeit reichen zur Infektion aus.
  • Besonders durchTrockenheit gestresste Rosen an heißen Hauswänden befällt er oft extrem stark
  • Gerade die neuen Triebe und Blätter können bei anhaltender Trockenheit nicht richtig ausreifen und bieten dem Pilz beste Angriffsflächen.
  • Empfindliche Rosen sollten deshalb in nährstoffreicher, feuchter Erde stehen. 

Bekämpfung biologisch:                                                                              

  • Bei anhaltender Trockenheit sollten empfindliche Sorten und vor allem junge Rosen öfter durchdringend gewässert werden.
  • Betroffene Triebe und Blätter mit einer Mischung aus 1 Teil Milch, ( Vollmilch, keine H-Milch) 9 Teile Wasser und ein Pck. Backpulver (besser Natron) besprühen. Dieses wöchentlich wiederholen. Die Mischung zerstört die Pilze, allerdings verschwindet nicht der weiße Belag auf den Blättern.( das schafft kein Mittel. An besonders heißen Rosenstandorten die Pflanzen öfter wässern, das mag der Pilz nicht.
  • MEHLTAU-KOMBIPACK
    Sehr gut wirkendes Mittel gegen den Schimmelbelag des echten Mehltau pilzes. Beginnender Befall wird zum Stillstand gebracht. Durch die Kombination mit Niemöl wird der weiße Belag kaschiert und das
    Niemöl wirkt gleichzeitig gegen Schadinsekten. Die 3 Komponenten Niemöl, Emulgator und Mehltausalz sind getrennt verpackt und müssen gemischt werden. Ausführliche Anleitung liegt der Packung bei.
    Mehltau-Kombipack für 12-25 l Spritzbrühe
  • MEHLTAU-KOMBIPACK-PLUS
    Pilzliche und bakterielle Schaderreger, sowie pflanzenschädigende Insekten können mit
    diesem Präparat effektiv bekämpft werden. Durch das Lebermoosextrakt wird die Wirkung des Mehltau kombi packs erhöht. Die 4 Komponenten Niemöl, Emulgator, Mehltausalz und Lebermoosextrakt sind getrennt verpackt und müssen gemischt werden.
    Ausführliche Anleitung liegt der Packung,bei.
    Mehltau-Kombipack plus,für 12-25 l Spritzbrühe

Tipp: Da der Mehltau nur mit seinen Wurzeln, den so genannten Haustorien, ins Pflanzengewebe eindringt, aber vorwiegend außen sitzt, ist er biologisch gut zu bekämpfen. Es bedarf keiner chemischen Behandlung

 

Warum wirkt Milch gegen den echten Mehltau?

In der Milch enthaltene Mikroorganismen bekämpfen den gefürchteten Mehltau-Pilz. Das enthaltene Natriumphosphat stärkt zudem die Abwehrkräfte der Pflanze und beugt somit einer erneuten Erkrankung durch den echten Mehltau vor.

Die Wirkung von Natrium- und Kaliumbicarbonat gegen Pilzkrankheiten ist schon länger bekannt. Diese Stoffe sind als Treibmittel (Backpulver) in der Lebensmittelzubereitung zugelassen.
In Deutschland können schon seit Jahren Pflanzenstärkungsmittel auf Backpulverbasis (Natrium- und Kaliumbicarbonat) verwendet werden, darunter «Steinhauers Mehltauschreck» als eines der Ersten und

Natriumhydrogencarbonat

 

Wie sollte das Mischverhältnis sein? 

Zweimal wöchentlich ein Gemisch von Milch und Wasser im Verhältnis 1:10 herstellen und das Ganze auf die befallende Pflanze und deren Blätter sprühen. Ein inzwischen erprobter Tipp, der wirksamer ist als handelsübliche Fungizide und obendrein biologisch ist! Da so viele unterschiedliche Mischungsverhältnisse zu lesen sind:

      Tipp: Unsere Mischung: 9 l Wasser + 1 l Vollmilch + 2 PCK. Backpulver  Je nach Befall 1-2 x  

              Wöchentlich spritzen

 Wie kann man echten von falschem Mehltau unterscheiden?

 Den falschen Mehltau findet man im Gegensatz zum echten Mehltau auf der Blattunterseite,

zudem bilden sich auf der Blattoberseite dunkelviolette Flecken

Echter Mehltau  hingegen sitzt immer als abwischbarer, weißer, später schmutzig-bräunlicher Belag auf den Blattoberseiten der befallenen Pflanze.


Rosenrost

Drei verschiedene Stadien des Rosenrostpilzes

Schadbild:

Auf der Blattunterseite der Blätter befinden sich zahlreiche, etwa stecknadelkopfgroße, stäubende Pusteln. Sie sind anfangs orange-gelb gefärbt, später im Herbst verfärben sie sich schwarz. Auf der Blattoberseite treten gelbe und rötliche Flecken auf.

 

Im Frühjahr kommen seltener an den Zweigen, Trieben, Blattstielen und Kelchblättern leuchtend orange-rote, polsterförmige Sporenlager vor. Der Pilz kann sowohl als Myzel an den Zweigen überwintern und im Frühjahr dort neue Sporenlager (Aecidiosporen) bilden. Diese Sporen befallen die Blätter. Sie verbreiten mit noch anderen Sporen (Uredosporen, entstehen auf den Blättern) den Pilz im Sommer. Der Erreger kann aber auch auf den abgefallenen Blättern überwintern und von dort die jungen Blätter befallen.

 

Ursache:

  • Rosenrost entwickelt sich meist an kühlen feuchten Standorten. Längere Niederschlagsperioden bei 18 bis 25° C mit zwei bis fünf Std. Blattnässe sind optimal.
  • Trockenwarme Witterung beschleunigt einen bereits vorhandenen Befall. Befallene Blätter fallen ab und die Rose wird allgemein geschwächt, sie kann sogar absterben.

Bekämpfung biologisch: Nicht möglich

  • Sie können nur die befallenen Triebe entfernen, da die überwinternden Sporen sich leicht weiterverbreiten können. Genauso wichtig ist es, dass keine Blätter mit Rostpusteln im Rosenbestand auf dem Boden den Winter über liegen. Sie sind eine Infektionsquelle für den Austrieb im Frühjahr.
  • Eine ausreichende Kaliversorgung der Rosen fördert die Widerstandsfähigkeit.
  • Auf weniger anfällige Sorten ausweichen.
  • Rosenrost ist oft ein Standort oder Sortenproblem. Pflanzen sie Rosensträucher um, die Jährlich immer wieder befallen werden. Nützt das auch nichts würde ich mich von der Rose trennen.
  • Tipp: Biologische Pilzschutzmittel wie: z.B. Aries Schachtelhalmextrakt, Neudo-Vital oder Vulkasan-Steinmehl wirken nur Vorbeugend und pflanzenstärkend. Auf der Internetseite Keller Biogarten erhalten sie ebenfalls ein besonders feines Steinmehl zum Stäuben und Spritzen. Dort erhalten sie auch Stäubepumpen, die das Ausbringen erleichtern. ( Allerdings nicht ganz billig. Lohnt sich nur bei größerem Bedarf. )

Wir hatten 3 Kandidaten im Garten, die innerhalb einiger Jahre ständig wieder vom Rost befallen wurden. Wir haben sie entsorgt, da die Krankheit immer wieder kam.

Wintersporen vom Rosenrost
Wintersporen vom Rosenrost

Bekämpfung mit Fungiziden:

  • Rosen können nur vorbeugend gegen Rosenrost oder spätestens ab Befallsbeginn mit den empfohlenen Fungiziden, wie z.B. CELAFLOR Pilzfrei Ectivo oder CELAFLOR Rosen-Pilzfrei Saprol behandelt werden
  • Zum Bekämpfen von Rosenrost sollten Sie auch das heruntergefallene Laub sehr sorgfältig entfernen, da der Pilz in den Sporen lagernd auf diesen Blättern überwintert und sich auf andere Rosen übertragen kann.
  • Ein starker Schnitt im Frühjahr beseitigt am Holz anhaftende Sporen und dient dem Bekämpfen des Rosenrost.


Sternrußtau


Schadbild:

Sternrußtau ist eine der am meisten verbreiteten Pilzkrankheiten an Rosen und ohne Zweifel die lästigste. Er tritt vermehrt in Jahren mit feuchter Witterung und niedrigen Temperaturen auf.

ImSpätsommer und Herbst ist der Befall oft am größten. Die Symptome der Pilzkrankheit sind einfach zu erkennen. Grauschwarze Flecken mit strahlenförmig auslaufenden Rändern sind ein deutliches Anzeichen. Befallene Rosen können durch den Pilz sehr stark geschwächt werden und verlieren nicht selten den Großteil ihrer Blätter. Die Verbreitung findet durch Flugsporen statt, die Infektion meist durch altes befallenes Laub das auf dem am Boden liegen bleibt. Dort überwintert der Pilz, weswegen dieses umgehend im Biomüll entsorgt werden muss. -

 

Ursache:

  • Standorte mit tonhaltigen humusarmen Böden und wasserundurchlässigen Untergrund begünstigen den Sternrußtau bei seiner Entwicklung.
  • Bei längeren Regenzeiten, wenn die Rosen über einen langen Zeitraum nass bleiben, oder bei unsachgemäßer Bewässerung über die pflanzen kann Der Pilz sich rasant ausbreiten.
  • Einige kühle Nächte und Niederschläge begünstigen ebenfall die Entwicklung.
  • In verregneten Sommern kann der Sternrußtau schon sehr früh zuschlagen, da ist Vorbeugung unerläßlich. Empfindliche Rosensorten wird es erwischen, egal was man macht, da hilft nur: Blätter kosequent ab und auf zu suchen und sich nicht allzusehr darüber zu ärgern.

 

Bekämpfung biologisch:

  • Vorbeugend ab Blattaustrieb im März mit Stärkungsmitteln alle 14 Tage spritzen. Für einen gute Boden und eine ausgewogenen Ernährung sorgen. Eine Bekämpfung des Pilzes ist kaum möglich, man kann nur versuchen den Befall  einzuschrenken.
  • Sehr frühzeitig, gleich wenn man den Befall entdeckt anfangen die kranken Blätter ab und auf zu sammeln.
  • Zusätzliche Spritzungen mit Siapton/Ackerschachtelhalm (Rezept unter Rosen/Pflege/Pflanzenschutz auf natürliche Art ) helfen den anderen Rosen sich nicht anzustecken.
  • Bei sehr starkem Befall den Rosenstrauch wie beim Frühjahrsschnitt noch einmal ganz zurückschneiden und sämtliches Blattwerk vernichten.
  • Eine ausgewogene, kalibetonte Düngung stärkt die Pflanzen.
  • Wenn sie dieses konsequent durchführen wird die Rose noch im selben Jahr, spätestens aber im Nächsten wieder gesund austreiben

Bekämpfung mit Fungiziden

  • Bei alljährlich starkem Befall, bleibt ihnen nichts anderes übrig als die Rosen  vorbeugend im Frühjahr bei 5cm Austrieb mit geeigneten Pflanzenspritzmitteln zu behandeln, abwechselnd mit verschiedenen Wirkstoffen: Azoxystrobin und Myclobutanil eignen sich gut.
  • Diese Behandlung muss mehrmals im Jahr wiederholt werden.
  • Bei Neupflanzungen auf widerstandsfähige Sorten achten. Soweit möglich nicht von oben gießen, damit die Blätter trocken bleiben.
  • Eine völlige Bekämpfung diese Pilzes ist nicht möglich. Derjenige der dieses Mittel erfinden wird, muss erst noch geboren werden.

Eine Liste der aktuell zugelassene Fungizide finden sich für den Zierpflanzenbau unter http://www.ps-zierpflanzenbau.de, für den kommunalen Bereich unter http://nichtkulturland.pflanzenschutz-information.de und für den Haus- und Kleingartenbereich unter www.pflanzenschutz-hausgarten.de.

 

Ist Vorbeugung möglich?

Für eine erfolgreiche Vorbeugung zu betreiben ist es nötig den Entwicklungszyklus der Krankheit zu kennen.

  • Sternrußtau kann erst die Blätter befallen wenn sie mindesten 6 Std. lang nass sind.
  • Er benötigt eine kühle Witterung, oder kühle Nächte.
  • Sternrußtau tritt zuerst immer im Inneren der Pflanze auf. Meist erst im Spätsommer ( Oft aber auch schon in verregneten Juniwochen.)
  • Er überwintert auch an schwachen, dünnen Trieben, daher gehört der richtige Frühjahrsschnitt zur Vorbeugung, da er für eine bessere Durchlüftung des Rosenstrauches sorgt.
  • Pflanzenstärkende Mittel bei schlechter Witterung ruhig wöchentlich anwenden.
  • Ist der Pilz bereits ausgebrochen, kann man ihn nur noch versuchen in Schach zu halten. Z.B. mit Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz von Neudorf, einer Spritzung mit Vulkasan Steinmehl, oder eben der oben  genannten Fungizide
triBlätter. Auf dem am Boden liegenden Laub überwintert der Pilz, weswegen dieses umgehend im Biomüll entsorgt werden muss. - See more at: http://www.garten.de/gartenpflege/pflege-tipps/rosenkrankheiten-sternrus

Falscher Mehltau

Schadbild:

Durch falschen Mehltau entstehen auf der Blattoberseite dunkelviolette Flecken, die häufig durch Blattadern begrenzt sind. Nach einiger Zeit bilden sich deutliche rotbraun gefärbte Blattflecken und es kommt zum Blattfall.

 

Auf der Unterseite sind diese Flecken braun, daraus wächst bei hoher Luftfeuchtigkeit ein weiß-grauer Sporenbelag (Grauer, flockiger Pilzbelag).

Auch Stängel werden befallen, dort entstehen rötlich Flecken.

 

Ursache:

Lichtverhältnisse, eine hohe Luftfeuchte, Blattnässe und niedrige Temperaturen in Gewächshäusern fördern die infektion.

 

Anders als der Erreger des Echten Mehltaus dringt der Pilz des Falschen Mehltaus tief ins Gewebe ein und ist aus diesem Grund schwierig zu bekämpfen. Deshalb sollten infektionsfördernde Zustände vermieden werden.

 

Der Pilz überwintert als Myzel im Gewebe der Wurzeln und Triebe. Wenn die Bodentriebe im Frühjahr anfangen zu wachsen, wächst der Pilz von den Wurzeln aus in die Jungtriebe ein. Der Pilz wächst im Trieb mit nach oben und befällt junge Blätter und Seitentriebe. Ab circa Mitte April werden bei feucht-warmer Witterung Sommersporen gebildet. Diese werden vom Wind in den Anlagen verbreitet.

 

  1.  Infektion bei Niederschlag und Temperaturen über 10° C
  2. Falscher Mehltau - Temperatur unter 5°C wenig/keine Aktivität
  3. 18°C optimal für die Sporenkeimung - ab 30°C Sporen sterben nach einem Tag
  4. die Dauer der Sporenbildung variiert bei 5 – 18° C - zwischen 3 und 30 Tagen
  5. die Infektion erfolgt immer an der jungen Triebspitze
  6. Falscher Mehltau benötigt zur Entwicklung Feuchtigkeit
  7. der Pilz wächst durch die Wachsschicht in das Gewebe bei hoher Luftfeuchtigkeit wachsen Sporenträger aus den Spaltöffnungen der Blattunterseiten

 

Bekämpfung:

  • Im fortgeschrittenem Stadion ist eine Bekämpfung nicht mehr möglich, auch nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln.

Bekämpfung biologisch:

  • Spritzungen mit Vulkasan jedoch sollen den Befall zum Stillstand bringen, sagt die Rosenschule Ruf Dieses alkalische Gesteinsmehl entzieht dem Pilz unter anderem Feuchtigkeit und stoppt seine Entwicklung. Bei der Rosenschule Ruf blieben sogar Blätter mit Flecken bis zum Herbst an den Rosen, obwohl diese sonst binnen Stunden abfallen. Vorbeugend angewendet, kann dieses Gesteinsmehl den Befall mit Falschem Mehltau komplett verhindern.

Bekämpfung mit Fungiziden:                                                                            

  • Rosenpilzfrei Saprol (Celaflor)
  • Ortiva Universal Pilz-frei (Compo)
  • Spezial Pilzfrei Aliette (Celaflor)
  • Bayer Garten Spezial Pilzfrei (Bayer)

Wie kann man echten von falschem Mehltau unterscheiden?

Den falschen Mehltau findet man im Gegensatz zum echten Mehltau auf der Blattunterseite,

zudem bilden sich auf der Blattoberseite dunkelviolette Flecken

Echter Mehltau hingegen sitzt immer als abwischbarer, weißer, später schmutzig-bräunlicher Belag auf den Blattoberseiten der befallenen Pflanze.


Blattfleckenkrankheit

Ursache:

Verursacht werden diese Flecken durch einen Pilz, der auf den abgefallenen Blättern überwintert, von dort im Frühjahr über Sporen die jungen Blätter infiziert. Der Pilz tritt hauptsächlich in feuchten Lagen auf oder wenn die Blätter lange Zeit nicht abtrocknen können.

 

Für die Blattfleckenkrankheit an Rosen können allerdings verschiedene Pilze, ( z.B.Cercospora) die Ursache sein, so sieht der Befall dann auch immer ein wenig anders aus.

 

Der Blattfleckenkrankheit entsteht oft durch Pflegefehler.

Zu reichliches Einsprühen der Pflanze, zu feuchtes Substrat, zu hohe Luftfeuchtigkeit, ein zu kalter Standort, geringe Luftzirkulation sind oftmals die Voraussetzungen für einen Befall der Pflanze mit der Blattfleckenkrankheit.

 

Schadbild:

  • Auf den Blättern erscheinen rundliche grau-braune,bis schwärzliche Flecken, die unterschiedlich groß sein können und sich auf dem gesamten Blatt bilden, oft auch mit rötlich violettem Rand. Die Krankheit tritt besonders bei feuchten Wetterperioden auf.
  • Im Gegensatz zum Sternrusstau, der sehr ähnlich ist, bleiben die Blätter erst einmal fest am Stängel sitzen. Diese Flecken werden immer größer und fließen zusammen, bis schließlich das ganze Blatt abgestorben ist und abfällt.
  • Manchmal mit Falschem Mehltau zu verwechseln bei dem aber zusätzlich die Blattunterseiten von einem mehligen Belag befallen werden.
  • Beim Kirschlorbeer fallen diese Flecken häufig heraus, so dass das Blatt durchlöchert ist. Daher auch der Name: Schrotschusskrankheit. Bei Rhododendron beispielsweise kann sich nur der Blattrand braun verfärben.

 Behandlung der Blattfleckenkrankheit:

  • Die von den Pilzen befallenen Blätter werden abgeschnitten, wichtig ist vor jedem neuen Schnitt die Schere, bzw., das Messer mit Spiritus zu desinfizieren. So kann man eine versehentliche Verschleppung der Pilze in gesundes Pflanzengewebe verhindern. Abgefallene Blätter einsammeln.
  • Um die Blattfleckenkrankheit erfolgreich zu bekämpfen, müssen die Pflanzen mit Fungiziden behandelt werden. Im Handel sind Breitbandfungizide erhältlich, da es sich oftmals um mehrere unterschiedliche Pilze handelt sind speziell auf einen Pilz abgestimmte Fungizide nicht immer wirksam.
  • unter Pflanzenschutz - Compo Expert finden sie verschiedene Fungizide für die einzelnen Pilzkrankheiten.

Ringfleckenkrankheit

Fotos: Werner Ruf: Die Natur der Rosen. Empfehlenswertes Rosenbuch mit einem ausführlich beschriebenen Nachschlagewerk über die verschiedenen Rosenkrankheiten und Schädlingen. Es zeigt zahlreiche Möglichkeiten der biologischen Bekämpfung und der Vorbeugung auf.

Befall:

Ähnlich wie bei der Blattfleckenkrankheit. Die typischen Blattflecken zeigen einen schwarzen Ring um die Infektionsstelle auf.( kleine dunkle Punkte, mit hellem Mittelpunkt.) Innerhalb dieses Ringes ist das Blattgewebe abgestorben.

 

Ursache:

Sie tritt meist im Juni bei nasser, kalter Witterung auf. Auch wieder speziell bei nicht gut durchlüfteten Rosenstantorten. Die Krankheit ist ein Standort und kein Sortenproblem

 

Bekämpfung:

Nicht möglich, aber auch nicht nötig. Die Krankheit führt nicht zum Blattfall und schädigt die Rose nicht weiter. Der Schaden beschränkt sich auf unansehnliche Blätter.


Rindenfleckenkrankheit


 

Schadbild:

Rindenflecken im Holz treten meist über Winter auf. Sie werden verursacht durch den gleichen Erreger wie der Grauschimmel.

Das Schadbild kann leicht auch mit Frostschäden verwechselt werden
Besonders gerne werden die Climbing-Rosen an sonnigen Standorten ebenso die zu mastig kultivierten Strauchrosen aller Klassen befallen.
Die vorjährigen Triebe werden vorwiegend in der Gegend der Augen von der Rindenfleckenkrankheit heimgesucht.

An älteren Trieben breiten sich rundliche Flecken aus. Sie sind außen rötlich und innen bräunlich bis schwarz. In einem späteren Stadium sind die Flecken z.T. mit pilzartigen Pusteln belegt. Die Rinde ist oft eingerissen und sieht aus wie verletzt. Die Stacheln zeigen eine gräuliche Verfärbung. Der Befall nimmt immer an den Augen seinen Ausgangspunkt. Bei kranken Trieben sind im unteren Bereich oftmals noch keine Symptome sichtbar. Allerdings treiben die Rosen aus den Augen im unteren Bereich nicht oder nur sehr schwachwüchsig und chlorotisch aus. Das Mark der Triebe ist braun. Im fortgeschrittenen Stadium verfärbt sich der ganze Trieb oberhalb der Befallsstelle braun. Er sieht wie vertrocknet aus und stirbt ab. 

 

Ursache:

  • Die Luftfeuchte könnte an dem Rosenstrandort sehr hoch sein, der Pilz wird durch eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt.
  • Zuviel Stickstoff im Boden begünstigt die Krankheit. Vorbeugend sollten die Rosen deshalb sparsam gedüngt werden.
  • Auch wenn Langzeitdünger verwendet wird, sollte die Nährstoffzufuhr Ende Juli / Anfang August beendet sein.
  • Besonders wüchsige Rosen, die im Herbst noch im Wachstum sind, werden befallen. Schadstellen werden schon im Herbst sichtbar. Im folgenden Frühjahr kommt es dann hier zum langsamen Absterben der Triebe.

Schaden:

  • Die befallenen Triebe sind meist nicht zu retten, denn durch den Befall dieses Pilzes werden die Rinden und Bastteile vollständig durchwuchert, so daß jene Teile über der Befallstelle absterben müssen.

Vorbeugung:

  • Eine Kalidüngung im Sommer verbessert das Ausreifen des Holzes. Im Juli sollten ungefähr 50 Gramm Kali pro Quadratmeter ausgebracht werden, oder nützlich ist auch das Streuen von Gesteinsmehlen zur Holzfestigung, es beugt einem Befall ebenfalls vor.

 

Bekämpfung biologisch:

  • Herr Ruf sagt: Eine Bekämpfung ist weder möglich noch nötig. Der Pilz wird oft verwechselt. Viele andere Blattpilze verursachen ebenfalls Flecken auf dem Holz,  die jedoch meist mittig absterben. Solche Pilze können mit Winterspritzungen und vor allem mit einem Rückschnitt bis ins gesunde Holz reduziert werden.
  • Auch mit Rindenbrand, Stammkrebs oder Brandflecken wird die Rinderfleckenkrankheit oft verwechselt. Beim Rindenbrand dringt der Pilz durch die Schnittstellen, Verletzungen oder auch Augen ein. Er zerstört die Leitungsbahnen und bringt ganze Astpartien zum Absterben. Hier müssen die betroffenen Pflanzenteile unbedingt entsorgt und am besten verbrannt werden
  • Herr Woessner sagt: Erkrankte Pflanzenteile sofort nach deren Feststellung über einem vollständig gesunden Triebteil wegschneiden und die Wunde mit einer Baumwundsalbe schließen. Vor dem letzten Schnitt das Schnittwerkzeug mit Spiritus oder 70% Alkohol desinfizieren.

Unsere Meinung: Da zeigt sich auch wieder, das unsere Einstellung, nicht immer gleich bei irgendwelchen Flecken auf den Rosen gleich in Panik zu verfallen, als Richtig an. Wir streuen regelmäßig Gesteinsmehle und haben kaum Probleme mit Rindenflecken

 

Sollte der Befall jedoch offensichtlich und stark sein, in jedem Fall die infizierten Triebe bis ins gesunde Holz zurück schneiden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Außerdem sterben die Triebe sowieso ab und da kann man sie vorsichtshalber auch gleich runter schneiden.  Aber aufgepasst es sind oft mehrere Schadstellen an einem Trieb, was beim Schnitt berücksichtigt werden sollte, also bis unter die letzte Schadstelle schneiden. 

 

Abgrenzung gegenüber Frostschäden und Botrytis cinerea: 

 

Frostschaden: 

Wenn die Triebe braun werden und absterben, gehen die meisten Gärtner davon aus, dass es sich um Frostschäden handelt. Zur Unterscheidung sind folgende Punkte dafür ausschlaggebend: 

• Die rundlichen Flecken treten bei Frostschäden nicht auf 

• Ein Frostschaden beginnt am Anfang fast immer an der Triebspitze. Die Rinderfleckenkrankheit fängt meist weiter unten am Trieb an und breitet sich oft nach oben hin aus. 

• Frostschäden sind im Frühjahr sichtbar. In der warmen Jahreszeit gibt es keine weitere Ausbreitung. Es sei denn man hat nicht alle betroffenen Stellen im Frühjahr herausgeschnitten. Die Rinderfleckenkrankheit hört nicht nach den letzten Frösten auf.

Unbestritten ist natürlich, dass ein strenger Winter für geschwächte Pflanzen ein zusätzlicher Stressfaktor ist und die Situation verschlimmern kann. 

 

Beginn der Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea): 

Es finden sich immer wieder Rosentriebe, die braunrot fleckig sind. Oft handelt es sich dabei um Botrytis cinerea. Die Flecken sehen ein bisschen aus wie Sommersprossen und sind über den gesamten Trieb versprenkelt. Der Befall mit dieser Krankheit ist stark Sortenabhängig

• Unterschiedliche Farbe der Flecken 

• Rinderfleckenkrankheit fängt immer an den Augen an. Botrytis : über den Trieb verteilt.

Die Flecken bei Rinderfleckenkrankheit „wachsen“. Die Flecken bei Botrytis cinerea bleiben in ihrer Größe gleich. Später erst finden sich die weichfaulen Stellen an Blättern, Trieben und Blüten, grauer Pilzrasen

und Blütenflecken

 

Bei der bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau gibt es einen kleinen Artikel zur Rindenfleckenkrankheit.

Übrigens gibt es zich verschiedene Rindenfleckenpilze die unterschiedlich schlimm sind, aber rauszufinden welchen man hat ist schwierig, das müsste man dann im Labor untersucht werden. Vorhanden sind die Pilze immer, sie brauchen aber einfach Eintrittspforten. Sie wandern dann im Leitungsgewebe tiefer, also schneide man mutig, sonst wandert es vielleicht ganz runter!


Rindenbrand

Foto: Werner Ruf: Die Natur der Rosen
Foto: Werner Ruf: Die Natur der Rosen

 

Rindenbrand

( Krankheit bei der die Rinde abstirbt )

Hier ein Foto vom fortgeschrittenem Rindenbrand. Deutlich zu sehen ist, dass bei dieser Hochstammrose der Pilz bereits in den Hauptstamm eingewandert ist. Die Krone und somit die ganze Rose  wird absterben.

Beim Rindenbrand finden sie erst rötliche Flecken die sich später flächig ausdehnen, danach verbräunen die Flecken und es bilden sich Fruchtkörper. Am Ende sterben die Triebe und oft die ganze Rose ab.

Verbreitet wird die Krankheit über Wind und Spritzwasser die  Infektion erfolgt  über Knospen, Risse oder Wunden (nicht Blätter) oft im Frühling und Spätsommer

 

Rindenbrand, Stammkrebs oder Brandflecken, befällt die Rose aber auch in milden Wintermonaten. Besonders schlecht ausgereiftes Holz - zum Beispiel aufgrund später Düngung mit hohem Stickstoffanteil - zeigt sich gegenüber dem Pilz anfällig.

 

Vorbeugung:

Eine Kalidüngung im Sommer verbessert das Ausreifen des Holzes. Im Juli sollten ungefähr 50 Gramm Kali pro Quadratmeter ausgebracht werden, oder nützlich ist auch das Streuen von Gesteinsmehlen zur Holzfestigung, es beugt einem Befall ebenfalls vor.

Behandlung:

Bei frühzeitigen Handeln, das heißt Rückschnitt bis ins gesunde Holz kann die Rose gerettet werden.
Vorgehen wie bei der Rindenfleckenkrankheit beschrieben. Eine chemische Behandlung ist nicht möglich.

Rindenflecken und Rindenbrand sind oft nicht von einander zu unterscheiden. Beim frühzeitigen Erkennen und schnellem Handeln kann auch der Rindenbrand erfolgreich behandelt werden


Knospenfäule bzw. Grauschimmel

(Botrytis cinera) und Blattfäule

Schadbild:

Wenn eine Rose mit Grauschimmel befallen ist, ist das bei Infektionsbeginn schwer zu erkennen, da dieser Anfangs nur wenig sichtbar ist. Erst finden sich  Flecken auf den Trieben, sie sehen ein bisschen aus wie Sommersprossen und sind über den gesamten Trieb versprenkelt. 

Auch die Blüttenblätter werden später pockig.

 

Die Knospenfäule, auch unter dem Namen Botrytis geläufig, verursacht im Endstadium hässliche faule Stellen auf den Knospen und Blütenblättern.

Das charakteristische Erkennungsmal sind dann dunkelbraune, faule Stellen an den jungen, weichen Stielen. Die Blüten der Rosen öffnen sich nicht und ein grauer Schimmelfilm liegt über ihnen. Bereits geöffnete Blüten sind verklebt.

 

Ursache:

Meistens trifft es Rosen an feuchten und kühlen Standorten mit „stehender“ Luft.
Der Pilz überwintert auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Durch Wind und Wasserspritzer können sich Sporen während der gesamten Vegetationszeit in der Luft befinden. Er infiziert die Rosen bei feuchtem, regnerischem und trübem Wetter.

 

Befall:

Die Sporen sind überall vorhanden und keimen auch auf gesundem Gewebe. Eindringen können sie erst, wenn das Pflanzengewebe geschwächt oder zu stark gedüngt ist, besonders gern bei Stickstoffüberdüngung (Schwächeparasit).

Der Befall wird begünstigt durch die Temperaturen - relativ kühle im Sommer, stark wechselnde Tag und Nacht Temperaturen und dadurch bedingt hohe Luftfeuchte.
Ebenfalls durch Regen - längere Regenperioden sind ebenfalls pilzfördernd.

 

Vorbeugen:

  • Rosenstandort sollte warm und luftig gewählt werden.
  • Gute Rosenpflege entzieht Grauschimmel die Grundlage für eine Massenvermehrung:
  • Zu schattige und feuchte Lagen meiden; wichtig sind ausreichende Pflanzabstände und eine gute Durchlüftung der Bestände, damit Blätter, Blüten und Triebe nach Niederschlägen rasch abtrocknen 
  • nicht "über Kopf gießen" und auf einseitige Stickstoffdüngung verzichten. Befallene Pflanzenteile regelmäßig entfernen.

 

Bekämpfung:

Herr Ruf sagt: Eine Bekämpfung ist nicht nötig, da das Schadenspotential sehr gering ist. Das Entfernen befallener Triebe und Pflanzenteile reicht meist aus. In Extremfällen hilft schwefel


Rosenmosaik - Viruskrankheit

Viruserkrankungen können in den verschiedensten Formen auftreten.

Meist sind gelbe oder mosaikartige Flecken auf den Blättern zu sehen. Diese Viruserkrankungen werde oft von Läusen oder anderen saugenden Insekten übertragen.

Dieser Virus befällt oft nur einzelne Blätter, kann sich aber auch auf einmal explosionsartig vermehren.

 Schadbild des Rosenmosaikvirus

Die Blätter zeigen eine Vergilbung entlang der Blattadern. Diese erscheinen hellgrün bis weißlich. Oft treten auch abwechselnd gelbliche Flecken, Bänder oder Ringe auf.

Wie bekämpfe ich den Rosenmosaikvirus

  • Eine direkte Bekämpfung des Virus ist nicht möglich. Befallene Pflanzenteile abschneiden und im Restmüll entsorgen, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden.
  • Die Übertragung des Virus auf andere Pflanzen erfolgt ausschließlich durch Zikaden, Blattläusen oder anderen saugenden Insekten.
  • Diese Überträger muss man bekämpfen, damit der Virus sich nicht weiter verbreitet.
  • Aber auch hier gilt: Eine gut versorgte Pflanze kommt besser mit dem Virus zurecht.
  • Sortenempfindlichkeiten spielen auch eine Rolle

Im Internet https://www.meier-ag.ch/cms/gartenfragen  habe ich folgende interessante Erklärung gefunden:

 

Das abgebildete Schadbild präsentiert sich uns in letzter Zeit häufiger. Wenn diesbezüglich die Fachliteratur konsultiert wird, erscheint die Ursache eindeutig: Rosenmosaikvirus. Wird die Situation vor Ort jedoch genauer analysiert, kann sich die aufmerksame Fachperson eine Viruserkrankung jedoch kaum vorstellen. Aus diesem Grund liessen wir entsprechend betroffene Rosenblätter in mehreren spezialisierten Labors untersuchen. Das Resultat erstaunte jeweils auch die dortigen Spezialisten: Trotz typischem Schadbild liessen sich keine Viren identifizieren.

 

Bezüglich der tatsächlichen Ursachen für die mosaikartigen Blattverfärbungen konnten jedoch trotz intensiver Nachforschungen keine eindeutigen Ursachen definiert werden. Die Mehrheit der von uns angefragten Experten geht von physiologischen Störungen aus, welche durch eine Kombination verschiedener äusserer Einflüsse hervorgerufen wird. Einerseits spielen Sorte, Alter und Standortbedingungen der Rosen eine entscheidende Rolle. Andererseits scheint eine Kombination von Pflanzenschutzmassnahmen (Düngung, Pestizide, etc.), Witterungs- und Umwelteinflüssen als Ursachen am plausibelsten.

 

 Gegen das Phänomen gibt es somit keine konkreten Gegenmassnahmen. In den meisten Fällen ist der Neuaustrieb im Frühjahr jedoch jeweils wieder in Ordnung. Die Pflanze wächst das Problem wieder aus.


Panaschierte Rosenblätter

Obwohl diese Erscheinung selten ist, erregt sie immer wieder Aufsehen.

Da Panaschierung nur ein anderer Begriff für Verfärbungen ist, gibt es auch hier verschiedene Ursachen.

Bei dieser so genannten Albinoerscheinung,

kann die Verfärbung sehr verschieden sein: gestreift, gefleckt, marmoriert,usw.

 

 

Es kann sich um genetisch bedingte Verfärbungen handeln, es gibt aber auch andere Ursachen.

 

Es gilt erst einmal abzuklären, ob während der Zeit der Entwicklung der Blätter mit irgendwelchen Mitteln (Schädlingsbekämpfung, Unkrautbekämpfung, Reinigungsmittel, Farben oder Lösungsmittel) an der Pflanze oder der Umgebung hantiert wurde.

 

Denn manchmal sind die (vermutlich erst später entwickelten) Bodentriebe symptomfrei.

 

Ebenso könnte auch ein eigentlich harmloses Virus, welches in der Rosenzucht zur Bildung panaschierter und gestreifter Blüten verwendet wird, in Frage kommen.

Panaschierungen oder Variegationen an Rosenlaub ist selten, aber dennoch kommt es gelegentlich vor. Auch muß es nicht immer die gesamte Pflanze betreffen.

 

".....Die Enstehung kann durch die ungenügende Ausbildung an Blattgrün an den betroffenen Pflanzenteilen liegen...

......Oft ist auch hier die Panaschierung infolge starken Blattlausbefalls eingetreten. Sie können durch ihre Saugtätigkeit die Zellen der befallenen Blätter in Mitleidenschaft ziehen, was zum Abbau des Chlorophylls und so zur Panaschierung führen kann...." sagt Dietrich Woesner in seinem Buch Rosenkrankheiten und Schädlinge

...Ich habe diese Kuriosität bei einer Bekannten an den Rosen gesehen. Wirklich rundum gesunde Pflanzen mit saftig grünen Blättern, ohne auch nur die Spur eines Blattlausbefalls, hatten teilweise an einigen Trieben solch panaschierte Blätter. Und das auch an verschiedenen Rosensträuchern. Diese Verfärbungen treten bei ihr jedes Jahr wieder aufs neue auf. Schädlingsbekämpfungsmittel oder ähnliches hat sie noch nie verwendet...????? Da zeigt sich mal wieder, dass es nicht immer für Alles  eine Erklärung geben muss!! Freuen sie sich doch, das sie etwas besonderes haben.


Haben sie hier nicht das richtige gefunden?

mehr mögliche Schadbilder gibt es hier

Saugende und beißende Insekten Schadbild - Ursache - Bekämpfung