Rosenpflege

Tipps für Rosenanfänger

Der richtige Rosenstandort - Rosenpflege - Rosen pflanzen

Sortenvorschläge - gesunde - reichblühende - robuste Rosensorten

Unsere Sorten Empfehlungen auf dieser Seite stellen schöne aber auch relativ robuste Rosen in den Vordergrund, die auch ohne besondere Pflanzenschutzmaßnahmen gesund wachsen können.

 

Bourbonrose Adam Messerich Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Adam Messerich Lambert 1920 sehr gesund wachsende, öfterblühende Strauchrose die auch als Kletterrose gezogen werden kann. Hintergrundfoto Bajazzo

Tipps zur Rosen Pflege

 Fragen zur Rosen Pflege, die uns am häufigsten gestellt wurden, werden hier ausführlich

 beantwortet. Mit den empfohlenen Düngern und Pflegemitteln haben wir selbst

 gute Erfahrungen gemacht. Sie können jedoch auch andere Produkte mit den

 gleichen Inhaltsstoffen und Pflegemitteln benutzen.


Aller Anfang ist   "nicht !"   immer schwer

 

Es gibt ein paar Dinge, die man als Rosen Neuling beachten sollte um sich selbst und den Rosen den Anfang zu erleichtern. Die nachfolgenden Tipps und Tricks zur Rosen Pflege sind die Voraussetzung für wüchsige, blütenreiche Rosen im Garten und sollten so gut es geht umgesetzt werden. Die Kombination von richtiger Pflege mit gesunden Rosen Sorten ist das Erfolgsrezept für einen schönen Rosengarten.

 

Auch wir in unserem Rosenparadies-Loccum haben am Anfang sehr, sehr viele Fehler gemacht, waren oft genug kurz davor die Rosen wieder aus unserem Garten zu verbannen. Aber je mehr wir uns mit der richtigen Rosen Pflege beschäftigt haben, desto besser kamen wir mit ihnen zurecht. Heute im Zeitalter von Google ist manches einfacher geworden, aber oft auch verwirrender, da fast überall auf den verschiedenen Gartenseiten etwas anderes steht.

So heißt es auch noch heute:

VERSUCH MACHT KLUG.

Wir möchten versuchen hier ein paar wichtige Tipps für Anfänger in der Rosen Kultur weiterzugeben.

Fragen zur Rosen Pflege, die uns am häufigsten gestellt werden, sind hier kurz beantwortet.

Ausführlichere Erfahrungsberichte erhalten sie auf den    Seiten:UNSERE TIPPS/ROSEN PFLEGE im Frühjahr - Sommer - Herbst - Winter

gesunde und robuste Rose White Grootendorst
Weiße Nelkenrose
gesunde und robuste Rose White Grootendorst
Weiße Nelkenrose

Kletterrose Bajazzo  gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Bajazzo von Kordes ADR Rose - sehr gesund wachsende, frohwüchsige blütenreiche Kletterrose
Kletterrose Bajazzo Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Kletterrose Bajazzo
Kletterrose Bajazzo Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum

Tipps für den Rosenkauf:

 

Schon ab fünf Euro können Sie Rosen in Gartencentern erstehen. Die bessere Adresse ist natürlich ein spezialisierter Rosen-Hof, bei dem Rosen gut und gern um die 15-20 Euro und mehr kosten. Dort bekommen Sie eine erstklassige Fachberatung. Qualitativ hochwertig sind Rosen, die mit einem Original-Züchter-Etikett versehen sind.

ADR-PRÄDIKAT

 

Um möglichst robuste Rosensorten zu kaufen, sollte man auf das ADR Prädikat achten. Das ADR-Prädikat erhalten nur geprüfte Rosensorten. ADR ist die Abkürzung für den Begriff Allgemeine Deutsche Rosen Neuheiten Prüfung.

Rosen mit dem ADR Zertifikat müssen sich mehrere Jahre lang, ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln  bewähren. Zusätzlich werden auch Werteigenschaften wie Duft, Frosthärte, Blühverhalten und Gesundheit geprüft. Rosen mit dem ADR Prädikat sind Qualitätsrosen, an denen man lange Freude haben wird.



Nachtrag 2017

 

Besonders in diesem Jahr haben wir etliche Mails erhalten in denen uns mitgeteilt wurde, das viele ADR Rosen in den Gärten von Sternrußtau, Mehltau, Rosenrost befallen sind.

Woran liegt das?
In diesem verregneten Sommer haben sich alle Arten von Pilzen explosionsartig vermehrt, darunter auch die Pilzkrankheiten bei den Rosen, Stauden und Sommerblumen.

 

Generell sollte man sich allerdings auch nicht wundern, dass eine Rose krank wird, die unter ungünstigen Standortbedingung leidet.

 

Werden diese sogenannten ADR Rosen nach einigen Jahren anfällig für Krankheiten liegt das auch daran, das sich die Gene der Pilzkrankheiten  verändert haben. Sie sind, vor allem durch falsche Anwendung von Spritzmitteln, in der Lage Sporen herzustellen die die diese Krankheiten ausbrechen lassen. Die genetisch angezüchteten guten Eigenschaften der Rosen können sich nicht verändern, aber gegen die neuen Pilzkulturen sind sie auch nicht imun. Das will heißen: Die Schaderreger passen sich auch an die Abwehrmechanismen von robusten Rosen an, so dass eine ehemals robuste Rose dann anfällig ist.
Als Beispiel: Schneewittchen ADR 1960, 2004 wurde ihr das Prädikat wieder entzogen

Es gibt auch ADR Rosen die nur durchschnittlich widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind, aber ansonsten noch die Kriterien der ADR Prüfung wie, Winterhärte, Wüchsigkeit und Reichblütigkeit. erfüllen.

Da die Ansprüche an neue Sorten stetig steigen, wurden im Jahr 2012 alle Sorten aussortiert, die das ADR-Prädikat vor 1990 erhielten. Die Unabhängigkeit des Zertifikats wird auch dadurch deutlich, dass nach Abschluss der Neuheitenprüfung 2014 von insgesamt über 2.000 getesteten Sorten nur 164 das Qualitätszeichen erhielten. Etlichen ADR-Rosen wurden zwischenzeitlich das Prädikat aberkannt. Meistens, weil mittlerweile die Pflanzengesundheit stark zu wünschen übrig ließ.

 

Auch scheint es so zu sein, dass Rosen, die als Modesorte stark vermehrt wurden, in der Vitalität nachlassen.

 

Es gibt (leider) keine Sorten, die völlig resistent oder imun  gegen Rosenrost, Sternrußtau und echten oder falschen Mehltau sind, jedoch können sehr robuste Sorten am optimalen Standort durchaus absolut gesund bleiben.

 

Die Bewertung der ADR-Rosen gilt immer nur für den begrenzten Zeitraum der drei Standjahren in den Sichtungsgärten, wo sie auf Lehm, Sand, torfigen wie auch stark kalkhaltigen Böden stehen. Wie sie sich später entwickeln werden, gibt das Prädikat nicht vor.

 

Und ich muss leider zugeben, es scheint so, dass dieses ganze Ineinanderwirken und diese vielen
Abhängigkeiten viel zu komplex für unser Verständnis sind.

 

Aber eins ist gewiss: ADR heißt nicht, dass die Rosen grundsätzlich und überhaupt nicht krank werden können!

 

Was genau die ADR Prüfung ist lesen sie am Ende der Seite

 


Beetrose Bengali - sehr gesunde, reichblühende, robuste Rose von Kordes im Rosengarten Loccum Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Beet/Kleinstrauchrose Bengali - sehr gesunde, reichblühende, robuste Rose von Kordes
Beetrose Bengali robuste,pflegeleichte, reichblühende Rose im Rosengarten Loccum
Beetrose Bengali

Merkmale Beetrosen:

Darunter werden die früher getrennt geführten Polyantha- und Floribundarosen zusammengefaßt die auf Grund ihrer vielblütigen und reichblühenden Blütenstände besonders dür die Bepflanzung von Beeten und Rabatten geeignet sind. Polyantharosen haben in der Regel ungefüllte Blüten, während Floribundarosen bei aller Reichblütigkeit eine den Edelrosen ähnliche Form und Füllung der Einzelblüte aufweisen. Sie werden nur c.a. kniehoch, wachsen schön buschig und passen auch in kleine Gärten.


gesunde, robuste Beetrose Susan Daniel
Beetrose Susan Daniels von Harkness

Die Beetrose 'Susan Daniel' stammt vom Züchter Harkness und zählt zu einer seiner gesündesten Sorten. Die locker gefüllten großen Blüten erscheinen in großen Dolden, die Pastellfarben leuchten und verändern sich beim Abblühen. Auch die Staubgefäße sind zunächst goldgelb und werden immer dunkler. Der aufrecht wachsende Strauch verzweigt sehr gut. Dieser Dauerblüher schafft es bis in den ersten Frost hinein zu blühen und duftet dabei auch angenehm nach Tee.

gesunde, robuste Beetrose Susan Daniel
Susan Daniel

Wichtig : Der richtige

Rosenboden und Standort

gesunde, robuste Beetrose Susan Daniel
"Das Blütenwunder" Susan Daniel
gesunde, robuste Beetrose Susan Daniel
Susan Daniel

Susan Daniel Eigenschaften:

 

Gesundheit: sehr gut
Besonderheiten: lange haltbare Blüten
Blüte: groß, apricot, gefüllt
Winterhärte: sehr gut
Wuchs: stark, auffrecht
Wuchsbreite: 60-80 cm  Wuchshöhe: bis 100 cm



 Humusreicher Boden

  • So aufwändig wie vielfach behauptet, ist die Pflege einer Rose nicht. Entscheidend ist lediglich, ein paar Tipps zu beachten und richtig mit der Rose umzugehen. Die richtige Behandlung beginnt schon bei dem Boden, in den sie gesetzt werden:
  • Rosen bevorzugen humose, tiefgründige Lehmböden.
  • Sandböden mit viel Humus verbessern oder rugosa- bzw. pimpinellifolia Rosen pflanzen.
  • Bei Tonböden viel Sand und Kompost einarbeiten.
  • Moorböden sind meist zu sauer und nährstoffarm für Rosen – daher Sand,Lehm, Kalk und Kompost einarbeiten.
  • Im nächsten Absatz die Erde im Rosengarten bekommen sie einige Tipps, wie sie den Boden für die Ansprüche der Rosen verbessern können.

 Sonniger und luftiger Standort

  • An den Standort stellt eine Rose ebenfalls Ansprüche, an einem schattigen Platz wird sie nicht gedeihen. Es gibt zwar auch von dieser Regel Ausnahmen, jedoch sollte man dann schon etwas mehr Fachwissen haben.
  • Ost- oder Westseiten sind meist besser geeignet als trockene Südlagen mit Hitzestau.
  • Generell brauchen Rosen aber einen luftigen Standort, an dem auch mal der Wind weht und auf den mindestens vier Stunden am besten bis zu 8 Stunden am Tag die Sonne scheint. Zudem benötigen die Wurzeln Platz. Im Beet ausgepflanzt reichen sie bis zweieinhalb Meter in die Tiefe . Sollen Rosen auf Dauer im Kübel gedeihen, muss dieser mindestens 50, besser 70cm tief sein.
Strauchrose Caramella Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Caramella
Strauchrose Caramella
Strauchrose Caramella Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum

Strauchrose Caramella Sortenvorschläge gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Caramella
strauchrose Dornröschenschloß Sababurg, gesunde, robuste, reichblühende Rosensorte
Kleinstrauchrose Dornröschenschloß Sababurg

Rosen düngen und gießen

Rosen pflanzen

 

  • Wie die Rosen richtig gepflanzt werden lese sie unter ROSENPFLEGE IM HERBST.
  • Wichtig ist, das beim Pflanzen die Veredlungsstelle mindestens 5 cm unter der Bodenoberfläche gesetzt wird.
  • Die Rosen sollten nicht zu eng gepflanzt werden und nicht von anderen Pflanzen bedrängt werden

  • Düngen: Für die Nährstoffversorgung eignen sich am besten organische oder organisch-mineralische Dünger. Der Dünger sollte Stickstoff - Phosphor - und Kali enthalten. Zusätzlich ideal wären Spurenelemente und Magnesium
  • Bei gut vorbereitetem Boden Rosen im 1. Jahr nach der Pflanzung nicht düngen, damit sie gut einwurzeln.

  • Ab Juli keinen Stickstoff mehr geben, sonst reifen die Triebe nicht aus.

  • In jedem Fall begünstigt eine unausgewogene Ernährung den Pilzbefall.
  • Anfang September Kali düngen, zur Festigung des Holzes.

  • Weitere Düngetipps erhalten sie unter ROSENPFLEGE IM FRÜHJAHR
  • Gießen: Rosen wurzeln sehr tief. Frisch gepflanzte Rosen wöchentlich wässern.

    Später nur bei anhaltender Trockenheit, am besten morgens durchdringend - nicht über Blüten und Blätter (fördert den Pilzbefall) - gießen. Wenn gegossen wird, dann sollte es so viel sein, dass das Wasser bis zu den Wurzeln in den unteren Erdschichten vordringt.

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rose Dornröschenschloß Sababurg im Rosengarten Loccum
Dornröschen und Schneewittchen
Dornröschenschloß Sababurg  gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Dornröschenschloß Sababurg

Pflanzenschutz für gesunde Rosen

Einige der Rosen werden im Laufe des Jahres von  Pilzkrankheiten befallen. Tagelanges  feuchtes Wetter, die Blätter trocknen nach einem Regenguss kaum ab, schon folgt der nächste Schauer. Das sind optimale Bedingungen für Rosenrost, Sternrußtau oder Mehltaupilze. Jetzt heißt es vorbeugen und rechtzeitig die richtigen Schutzmaßnahmen ergreifen.

Am allerwichtigsten sind vorbeugende, Pflanzen stärkende Maßnahmen, wie z.B. 14 Täglich ein Stärkungsmittel zu spritzen. Das macht die Rosen weniger anfällig gegenüber Krankheiten. Geeignete Mittel sind z.B. Vitanal und Siapton. Sie stabilisieren die Zellstruktur, so dass Pilze nicht so leicht in die Blätter eindringen.
Weitere Infos unter ROSENPFLEGE IM FRÜHFAHR und in der Rubrik ROSEN / PFLEGE / Pflanzenschutz AUF NATÜRLICHE ART

Mit dem Spritzen beginnen wir schon im März, wenn die ersten Blätter an den Rosen beginnen sich zu entwickeln. Das sogenannte Mäuseohrenstadium.


Fotos öfterblühende Rosa Rugosa F.J. Grootendorst

Rosen schneiden:

  • Im Sommer regelmäßig nicht nur verblühte Blumen ausputzen, sondern die ganze  Dolde und das nächste Blatt abschneiden. Die Rose treibt dann schneller wieder durch.
  • Regelmäßiger Schnitt im Frühjahr ist für die Rosen wichtig um gesund zu bleiben und üppig zu blühen
  • Der optimale Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist das Frühjahr, wenn die Forsythien blühen
  • Tipps zum richtigen Schnitt lesen sie unter ROSEN / PFLEGE / EINE STRAUCHROSE schneiden und unter ROSENPFLEGE IM FRÜHJAHR
  • Weiter unten auf dieser Seite können sie sich darüber informieren, wie wichtig der richtige Schnitt für das gesunde und gute Gedeihen der Rosen ist. Merkblatt: Den Wuchs der Rose verstehen

 

Rhapsody in Blue gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Rhapsody in Blue

Empfehlenswerte Rosenbücher:

Rhapsody in Blue, gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
das Blütenwunder Rhapsody in Blue

Merkmale Strauchrosen:

Der Begriff Strauchrose ist eigentlich ein bisschen irreführend, denn es bilden ja alle Rosen Sträucher. Die Strauchrose zeigt sich aber durch einen besonders ansprechenden strauchartigen, buschigen Wuchs. Sie können je nach Sortencharakter bis zu 3 m hoch werden, (wenn man sie läßt) und weisen unterschiedliche Blütenformen auf.

Die Pflanzung kann als Einzelstrauch oder Teil einer Gruppenpflanzung mit anderen Gehölzen oder Stauden erfolgen. Viele Sorten weisen einen attraktiven Hagebuttenschmuck auf.



 

Diese Bücher sind bestens geeignet um sich in das Thema Rosen einzulesen:

  • Das Schneiden der Rosen Taschenbuch von Dietrich Woessner
  • Rosenkrankheiten und Schädlinge von Dietrich Woessner
  • Rosen schneiden: Schnitt für Schnitt von Heiko Hübscher
Strauchrose Bukavu, robust, gesund, plegeleicht und sehr reichblühend
Strauchrose Bukavu, robust, gesund, plegeleicht und sehr reichblühend
Bukavu

Gesunde, robuste, pflegeleichte und reichblühende Strauchrose Bukavu von Lens

Strauchrose Bukavu gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Bukavu

Strauchrose Roter Korsar gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rose im Rosengarten Loccum
Geeignet für Anfänger: Strauchrose Roter Korsar von Kordes eine sehr gesunde und reichblühende Sorte

Erwin Kuhn von den Rosenfreunden aus dem Schwarzwald erklärt:
                                  Die Erde im Rosengarten
"...Es wird sehr viel geschrieben und erklärt über die richtige Pflanzung von Rosen, über optimalen Standort, Düngung, Sortenauswahl usw. Das ist gut so und sehr wichtig für das wunschgemäße Gelingen unserer Rosenträume. Aber ein nach unserer langen Erfahrung als Rosengärtner noch wichtigerer Aspekt kommt in der Rosenliteratur dabei etwas zu kurz. Das ist der Boden, in dem unsere Rosen, - wie auch alles andere - , auf Gedeih und Verderb wachsen müssen.

 

Sie können alle Anweisungen der üblichen Pflanzanleitungen akkurat beachten und trotzdem Misserfolge erleben, wenn die Erde, in die sie pflanzen, nicht den Wünschen der Rose genügt. Jedem gärtnernden Menschen muss klar sein: die Grundlage für alles Pflanzenwachstum und damit das wichtigste Gut im Garten ist ein belebter, gesunder Gartenboden und der ist deshalb sehr pfleglich zu behandeln.

 

Wissenschaftler behaupten, in einer Handvoll lebendiger Gartenerde leben mehr Organismen, als Menschen auf der Welt sind! Diese Organismen bereiten in ihrer bestens organisierten Zusammenarbeit die für die Pflanzen notwendigen Nährstoffe so auf, dass diese für die Pflanzenwurzeln aufnehmbar sind. Wie das im Einzelnen abläuft, müssen wir Hobbygärtner nicht wissen.

 

Wir müssen aber alles unterlassen, was die Entwicklung vielfältigen Bodenlebens behindert

und alles tun, was das Bodenleben fördert.

 

Beachten müssen wir unbedingt, dass dies nur in einem luftigen, unverdichteten und von Schadstoffen unbelasteten Boden störungsfrei geschehen kann. Die Bodenorganismen benötigen ausreichend Sauerstoff für ihre „Arbeit“. Deshalb die ständige Empfehlung, nasse Beete besonders im Frühjahr nicht zu betreten, z. B. beim Rosenschnitt, um den Boden nicht zu verdichten...."

Kleinstrauchrose Deep Impression -Tantau Rosen- Absolut bemerkenswerte Beetrose mit sensationellem Farbspiel. 


Den Gartenboden kann man sich nicht aussuchen. Aber man kann ihn nachträglich verändern und so dafür sorgen, dass er immer besser und besser wird.

Um den Gartenboden verbessern zu können, bedarf es mehrere Bestandteile:

 Lehm -  Ton -  Sand - Humus

Hat der Boden diese Zutaten, dann ist er nicht nur gut durchlüftet, sondern speichert auch perfekt Wasser und liefert jeder Pflanze ausreichend Nährstoffe.

 

gesunde, robuste, reichblühende, pflegeleichte öfterblühende Kletterrose Jasmina im Rosengarten Loccum
Kletterrose Jasmina von Kordes Rosen
Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
gesunde pflegeleichte Rosensorte
das Blütenwunder Alexandra Princess de Luxembourg

Der Bodentest

 

Aber wie den Boden verbessern?

 

Eine berechtigte Frage, die sich gar nicht so schwer beantworten lässt. Bevor man aber zur Bodenverbesserung schreitet, muss man erst einmal wissen, welchen Boden man im Garten hat. Dazu nehmen Sie eine Handvoll feuchter Erde und formen diese zu einer Kugel. Funktioniert das gut und bildet sich beim Reiben eine glänzende Oberfläche, dann haben Sie einen Tonboden.

 

Wenn die Erde beim Formen nicht an den Händen kleben bleibt, dann ist es ein Lehmboden.

 

Und wenn sich keine Kugel formen lässt, die auch zusammenhält, dann haben Sie einen Sandboden.

 

Die unterschiedlichen Böden haben auch unterschiedliche Eigenschaften. So ist Sand sehr durchlässig, kann nur schlecht Wasser aufnehmen, hat aber genügend Luftanteile im Boden.

 

Beim Lehmboden, auch Schluff genannt, ist das Verhältnis Luft zu Wasser ausgeglichener. Wasser wird aufgenommen, überschüssiges Wasser versickert und Luft ist genügend vorhanden. Beim Tonboden ist dagegen ein Versickern von Wasser kaum möglich, der Luftanteil ist extrem gering.


gesunde reichblühende, pflegeleichte Rosensorte im Rosengarten Loccum
Strauchrose Mozart

So verbessern Sie Ihren Gartenboden

 

Wenn Sie über einen Sandboden verfügen, dann sollten Sie zur Bodenverbesserung einmal im Jahr – idealerweise im Frühjahr – reifen Kompost einarbeiten. Er sorgt dafür, dass Wasser und Nährstoffe besser gespeichert werden. Nichts falsch machen Sie, wenn Sie zusätzlich Tonmehl mit dem Sandboden vermischen. Sofern der pH-Wert unter 5,5 liegt, wird eine Kalkschicht aufgetragen.

 

Bei schweren Böden, wozu Lehm- und Tonböden gehören, hat man zwei Probleme. Zum einen wird zwar Wasser gut gespeichert, kann aber auch nur schlecht abfließen, so dass sich Staunässe bilden kann. Zum anderen wird dieser Boden sehr schnell hart, sofern es längere Zeit nicht regnet. Dann trocknet der Boden aus, bildet Risse und lässt sich nur sehr schwer bearbeiten.

 

Das heißt: schwere Böden müssen aufgelockert werden. Dies erreicht man durch reifen Kompost, der eingearbeitet wird. Mit einer Sandzugabe können Sie die Bodenqualität ebenfalls erhöhen.

Quelle: Mein Gartentagebuch

gesunde, pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorte
Mozart
Öfterblühende Ramblerrose Super Excelsa gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
öfterblühende Ramblerrose Super Excelsa
Das Blütenwunder Super Excelsa - robuste, reichblühende, pflegeleichte öfterblühende Ramblerrose

Ein Rosenbeet neu anlegen


Strauchrose Felicitas Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Felicitas
Strauchrose Felicitas Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum

 

Bei einer Neuanlage eines Rosenbeetes muss der Boden einer besonderen Behandlung unterzogen werden. Zuerst muss er dazu mindestens 50 cm tief aufgelockert werden. Dies entspricht ungefähr zwei Spatenstiche. Ganz wichtig dabei ist allerdings, dass der Mutterboden dabei oben liegen bleibt. Im Anschluss daran kann dann die Bodenschicht zur Nährstoffanreicherung mit Kompost vermischt werden.

 

Den Rosen optimale Startbedingungen zu gewährleisten, ist die Grundvoraussetztung gesund wachsender Rosen.

 

In unserem Rosengarten wird großen Wert darauf gelegt, schon bei der Pflanzung den Boden optimal an die Ansprüche der Rosen anzupassen.

 

Der Boden wird alle zwei Jahre mit Kompost aufgebessert. Schon ältere Rosenstandorte werden mit einem Bodenaktivator od. Steinmehl aufgebessert.

 


 

Auch Werner Ruf von der Bio-Rosenschule Ruf sagt dazu:

 

"...Ein gesunder Boden ist das A und O, für ein gesundes Wachstum der Rose. Zu den wichtigsten Faktoren gehören das Düngen und die Vorbereitung des Bodens für die Rosenpflanzung.

 

Nur wenn Ihr Boden im Garten gesund ist, können auf ihm Rosen richtig wachsen und gedeihen. Wenn der Boden ausgelaugt ist oder der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig ist, kann das Wachstum Ihrer Gartenpflanzen eingeschränkt werden – die Rosen fangen an zu kränkeln, wachsen nur spärlich oder verkümmern

 

Sehr harmonische und gleichmäßig wachsende Beetrose mit ballförmigen Blüten in sehr konstanter Farbe,

nicht verblauend und lange haltbar.

Wichtiger Wert: der PH-Wert des Bodens muss stimmen

 Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Rosenstadt Zweibrücken

 

 Der pH-Wert Ihres Bodens lässt sich einfach mit einem im Handel erhältlichen Teststreifen bestimmen.

 

Die meisten Gartenpflanzen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Rosen tollerieren einen Wert bis 7.

 

ist der Boden saurer (pH-Wert: < 5,5)

können wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Bor nur schwer aufgenommen werdenn.

 

ist der Boden Alkalisch (pH-Wert: > 7,0)

ist er mit Eisen und Magnesium unterversorgt.

......Bei Rosen ist es besonders wichtig das der Boden Humus enthält. Wenn wir nun unsere Rosen düngen, möchten wir natürlich das der Dünger auch wirkt. Haben wir nun im Boden wenig oder gar keinen Humus, so passiert folgender Effekt:

 

Der Dünger den wir an den Rosen anbringen, wird durch den Regen oder durch das Gießwasser ausgewaschen und sickert tiefer in den Boden, somit erhält die Rose fast gar kein Dünger und wächst dementsprechend auch nicht mehr so stark.

 

Damit unsere Rose natürlich den vollen Düngeeffekt bekommt, ist es wichtig das der Boden Humus enthält. Humus speichert nicht nur Wasser, sondern auch den Dünger. Er wird nicht so schnell ausgewaschen und für unsere Rose bleibt der Dünger verfügbar.

 

In den Jahren wo es öfter regnet, werden die Nährstoffe natürlich viel eher aus dem Boden gewaschen und es muss wahrscheinlich öfter gedüngt werden, als in eher trockenen Jahren, wo man eine Düngegabe eher einsparen kann.

 

Rosen sind kalkhungrig. Alle 4-5 Jahre sollte gekalkt werden, denn Kalk beeinflusst nicht nur den Säuregrad und den Nährstoffhaushalt des Bodens, sondern ist auch Nährstoff, welcher der Pflanze Stabilität und Härte gibt.

 

Generell empfiehlt sich bei einem kränkelnden Boden auch der Einsatz eines Bodenaktivators. Eine spezielle inhaltliche Zusammensetzung dieses Düngemittels hilft, den Boden mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, verbessert die Struktur Ihres Bodens und vermag den pH-Wert auszugleichen...."

Quelle: ©  Rosenschule Bio-Rosen-Ruf

 

Idealwerte für Rosen

(aus Rosenkultur, Paul Parey Verlag):

  • Säuregrad pH-Wert 5,5-6,5(7)
  • Stickstoff (Hauptwachstum) Nitrat 10-30 mg / Liter Erde (Bei Bodenanalysen ist allenfalls der momentane Nitratgehalt feststellbar der Stickstoffvorrat ist jedoch im Humusanteil gebunden)
  • Phosphor (Frucht u. Blüte) P205 60-80 mg/ Liter Erde
  • Kali (Blütenbildung u. Holzreife) K20 85-150 mg/ Liter Erde
  • Kalk CaO 150 mg/ Liter Erde
  • Magnesium MgO 20-25 mg/ Liter Erde Spurennährstoffe
  • Mangan 150-250 ppm 1
  • Kupfer 10-40 ppm
  • Bor 0,3-2,0
Historische Bourbonrose Variegata di Bologna im Rosengarten Loccum Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Historische Bourbonrose Variegata di Bologna

Historische Rosen: Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Historische Gallica-Rose Charles de Mills

 

Merkmale Historische Rosen:

In dieser Gruppe sind Rosen mit überwiegend Strauchrosencharakter zusammengefasst, deren Züchtung oder Selektion historisch lange zurückliegt.

 

Sie sind in der Regel sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten, stark duftend und weisen interessante Blütenformen auf.

Sie blühen jedoch nur einmal im Jahr, aber sehr reich und 4-6 Wochen lang

 

Einmalblühende Ramblerrose Francois Guillot Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Einmalblühende Ramblerrose Francois Guillot sehr reichblühend, robust und gesund
Einmalblühende Ramblerrose Francois Guillot sehr reichblühend, robust und gesund Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Francois Guillot

Wichtig:

Erst testen, dann düngen

 

Wie ist der eigene Gartenboden beschaffen? Fehlen ihm Nährstoffe, oder hat er – wie in vielen Gärten - zu viel davon ? Wer seinen Gartenboden analysieren lässt, weiß genau Bescheid, wie er im kommenden Frühjahr düngen muss.

 

 

Machen sie unbedingt eine Bodenanalyse

 dieser kleine Bodentest gibt Aufschluss über pH-Wert und Nährstoffgehalt des Bodens

 

 

Bestmögliche Werte im Boden unterstützen nicht nur das Wachstum und die Blütenbildung, sondern können auch bei der Pilzabtötung behilflich sein, damit die Rose gegen Krankheiten und Schädlinge ideal geschützt ist und sich dagegen wehren kann.

 

 

Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum Einmalblühende Ramblerrose Francois Guillot sehr reichblühend, robust und gesund
Francois Guillot
öfterblühende Ramblerrose Ghislain de Feligonde  gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
öfterblühende Ramblerrose Ghislain de Feligonde

Nährstoffe und Spurenelemente


öfterblühende Ramblerrose Ghislain de Feligonde Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
öfterblühende Ramblerrose Ghislain de Feligonde

 

 

Ist die Konzentration dieser Stoffe in der Gartenerde zu niedrig oder zu hoch, kann dadurch das Wachstum und die Entwicklung Ihrer Pflanzen entscheidend gestört werden. Ähnliches gilt, wenn der pH-Wert der Erde nicht optimal ausfällt.

 

"Wenn Sie sich ganz grundlegend darüber informieren möchten, wie es um die Qualität Ihres Gartenbodens bestellt ist, empfehlen wir Ihnen die Durchführung eines kleinen Bodentests.

 

Im Rahmen dieses Tests wird Ihre Bodenproben in Bezug auf den vorliegenden pH-Wert und den Nährstoffgehalt untersucht.

Anhand des erzielten Analyse-Ergebnisses bekommen sie anschließend wertvolle Tipps zur Bodenoptimierung."

 

Beim raiffeisen-markt erfahren sie wie es genau geht und was es kostet"

 

Damit Ihre Garten- und Nutzpflanzen optimale Bedingungen für ihr Wachstum und ihre Entwicklung vorfinden, müssen bestimmte Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge und in einem ausgewogenen Verhältnis im Boden vorhanden sein.

 

Von entscheidender Bedeutung sind dabei vor allem die Nährstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Stickstoff und darüber hinaus die Spurenelemente Bor, Eisen, Kupfer, Mangan und Zink.

 

 

öfterblühende Ramblerrose Ghislaine de Feligonde Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum


Strauchrose Gertrude Jekyll von Austin, sehr robuste Englische Rose mit tollem Duft


Die nachfolgenden PDF Dateien sind empfehlenswerte Dokumente, in denen man nachlesen kann,

wie wichtig die richtige Kompostwirtschaft und Düngung im Garten ist


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Leitfaden für die Düngung im Garten. In fünf Schritten zur erfolgreichen Düngung
Zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Düngung ist das Wissen um den Nährstoffvorrat im eigenen Gartenboden. Mit dem vorliegenden Leitfaden soll ein gut verständliches, fachlich fundiertes Nachschlagewerk für die Düngung im Garten
zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, den Freizeitgärtner Schritt für Schritt bei einer erfolgreichen Düngung zu begleiten.
linkurl_0_2 Nährstoffbedarf im Garten.pd
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Leonardo da Vinci - Reich blühende Beetrose mit regenfesten, farbstabilen Blüten, an alte Rosen erinnernd.


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ORGANISCHE DÜNGE - UND BODENVERBESSERUNGSMITTEL
Der Anteil organischer Stoffe im Boden, der auch als Humus bezeichnet wird, ist von großer Bedeutung für die Bodenfruchtbarkeit. Humusstoffe beeinflussen sowohl die Struktur als auch den Nährstoffvorrat des Bodens.
Organische Düngemittel.pdf
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Kletterrose Laguna gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Sorte mit tollem Duft


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LEITFADEN FÜR DIE KOMPOSTIERUNG IM GARTEN Staatliche Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan
Kompostierung im Garten - Rottungsvorgang - Kompostqualität - Kompostanwendung - Inhaltstoffe - Probleme bei der Komostierung - mögliche Probleme bei der Kompostierung. Auf all diese Themen wird in dem Dokument ausführlich eingegangen
Leitfaden_Kompostierung_FGW.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.3 MB

Diese üppig wachsende Kleinstrauchrose hat eine hohe Ausdruckskraft. Die mittelgroßen, orangerot-gelben Blüten sind gut gefüllt und leicht geviertelt. Sie erscheinen auf kräftigen Stielen in klassischen Dolden.

Sehr wuchskräftige Sorte mit glänzendem, großem Laub.


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Wie wichtig ist ein gesunder Boden für gesunde Rosen
Dieser Aussage kann wohl jeder Gartenfreund zustimmen, doch sofort kommt die Frage auf, was ist lebendige Erde und wie erreicht man diese im Garten. Diesen perfekten Kreislauf von Wachsen – Absterben – Vergehen gilt es im Garten nachzuahmen. Dafür eignet sich hervorragend Mulchkompost. Dieser besteht fast zu 100 Prozent aus organischem Material aus dem eigenen Garten. Nur die wenige Erde, die an Unkrautwurzeln haftet, ist mineralische Beigabe. Alles, was im Garten wuchs, kommt über den Komposthaufen wieder in die Beete zurück als Futter für das Bodenleben. Rosen-, Baum- und Heckenschnitt muß gehäckselt und alles gut vermischt werden. In der warmen Jahreszeit kann nach 2 bis 3 Monaten ausgesiebt und in allen Beeten 2 bis 5 cm dick verteilt werden.
Lebendige-Erde-gesunde-Pflanzen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 121.9 KB

 Acapella von Tantau. Die ideale Edelrose für " Anfänger " Acapella schneiden - Acapella Steckbrief


gesunde, robuste pflegeleichte Beetrose Rhapsody in Blue Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Beet/Kleinstrauchrose Rhapsody in Blue

 

 

 

 

Viele weitere Vorschläge für gesunde und pflegeleichte Rosensorten finden sie unter:

 

Aktuelles/Pflegeleichte Rosensorten

Das folgende Dokument erklärt anschaulich wie und warum Rosen geschnitten werden sollen.

Quelle: Rosenwelten.de

 

Schnittkurs Arbeitsblatt Rosenwelten

Erich-Ollenhauer-Straße 116
65199 Wiesbaden

Tel. 0611 84 62 58

www.rosenwelten.de

 

Blauer Text: Vorverständnis
Grüner Text: Pflanzenbeobachtung
Roter Text: Praxisanleitungen

gesunde Rosensorte für Anfänger Sortenvorschläge gesunde, robuste,pflegeleichte, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Beetrose Bonica`82

 

Es gibt keine schematischen Regeln für das Rosenschneiden. Jede wächst  anders,

und die Grenzen zwischen den Rosenklassen sind fließend.

Also versuchen wir lieber von ihr selbst zu lernen, wie wir sie schneiden sollen.

 


1 GRUNDLAGEN UND BEOBACHTUNGEN


1.1 SAFTDRUCK.
1.1.1 Der Wuchs folgt Gesetzen

 

Spitzenförderung: Am stärksten treiben Gehölze immer an ihrem höchstenPunkt, also an der Spitze der aufrechten Triebe (typisch baumartiger Wuchs)
oder …

 

Oberseitenförderung: … wenn ihre Triebe sich unter dem Gewicht von Blüten, und Früchten neigen, am Scheitelpunkt der übergebogenen Triebe ,(typisch für viele Wildrosen und Obstgehölze).

 

Basisförderung: Am nächstbesten treiben Gehölze aus der Basis (typisch strauchartiger Wuchs, bei Halbsträuchern und Stauden die Hauptwachstumszone).

 

Was es bringt: Spitzenförderung bringt schnell Höhe und damit Vorsprung beimWettlauf um Licht, der untere Bereich wird dann oft vernachlässigt  und kahlt auf, es entsteht ein Wald. Basisförderung ergibt buschigen Wuchsim unteren Bereich, braucht entweder baumlose Freifläche oder muß mit weniger Licht auskommen können. Oberseitenförderung ergibt breiten Wuchs, die Pflanze überdeckt sich selbst und kahlt im dunklen Inneren auf.

Rosen gibt es in allen diesen Wuchstypen und ihren zahllosen  Zwischenstufen. Zwischen den Extremen Baumrose (Spitzenförderung) und Rosa nitida (Basisförderung) haben alle ihre typische Position. Daraus ergeben sich die jeweils richtige Art zu schneiden.

1.1.2 Wozu Schnitt?

 

In freier Natur gedeihen Pflanzen ohne Schnitt (abgesehen vom Wildverbiß), aber jede nur an ihrem optimalen Standort. Je naturnaher eine Rose (ein Gehölz) und je besser der Standort ihrem natürlichen Anspruch genügt, desto weniger Schnitt ist nötig, und umgekehrt. Zweck des Schneidens, überspitzt gesagt: Pflanzen auch an für sie weniger geeigneten Standorten so kultivieren zu können, daß es unser Auge erfreut. Insbesondere haben wir durch Züchtung mit dem ausschließlichen Ziel "große Einzelblüten" Sorten ohne natürliche Wuchs-Intelligenz bekommen, die auf ständigen Schnitt angewiesen sind.


1.1.3 Geschichte der Pflanze erkennen und verstehen

 

Wie alt sind die Teile der Pflanze?
Wann hatte sie gute Jahre mit starkem Zuwachs, wann schlechte mit  geringem Zuwachs?


Wie paßt sich die Pflanze an die Standortbedingungen an? Bekommt sie genug Licht oder muß sie sich übermäßig danach strecken? Stört Verkahlen im unteren Bereich unseren Anblick?
Kann sie sich verjüngen oder droht Vergreisung?


1.2 LEBENSPHASEN

 

1.2.1 Wachsen, Blühen, Vergehen

 

Junge (einjährige) Haupttriebe wachsen immer zunächst stark und aufrecht und tragen, wenn überhaupt, nur wenige Blüten an der Spitze. Zweijährige Triebe bekommen kurze Seitentriebe mit Blüten, werden
dadurch schwerer und neigen sich ab. Auf ihren Scheitelpunkten entstehen neue aufrechte Jungtriebe usw. usw., das ist der Wuchstyp "Oberseitenförderung".

Je älter Triebe werden, desto flacher stehen sie, desto schwächer wachsen sie,

desto mehr Blüten tragen sie, desto kleiner werden die Blüten.

Blühen ist das letzte Stadium vor dem Absterben!

Ständiges Blühen geht nur durch ständiges Verjüngen

1.2.2 Fähigkeit zur Selbstverjüngung

 

1.2.2.1 Intelligente Rosen

 

besitzen eine ausgesprochen robuste Basisförderung, so daß sie trotz wenig Licht bei dichter Krone aus ihrer Basis immer wieder starke Jungtriebe bis  ganz nach oben druchschieben und sich durch diese jung erhalten.

1.2.2.2 Naturnahe Rosen
neigen ihre Haupttriebe unter dem Gewicht der Blüten schnell nach außen, lassen dadurch genug Licht in die Mitte gelangen, das den Neutrieb ausder Basis anregt.

Zur Not kann man nachhelfen und Triebe nach außen flach binden. Wenn zuviel Neutriebe auf Scheitelpunkten kommen, kann man durch auslichten mehr Verjüngung aus der Basis anregen
Kontraproduktiv wäre zusammenbinden. Platz ist nötig!


1.2.2.3 Unintelligente Rosen

haben durch die Züchtung ihre Fähigkeit zur Selbstverjüngung verloren.
Müssen jährlich zwangsweise "totalverjüngt" werden ("Opas Rosenbeet").

1.2.3 Noch jugendlich, gereift oder gar schon vergreist?
Treibt die Pflanze noch starke Jungtriebe? Woher kommen die?
Wie groß ist der Anteil an kurzem, stark verästeltem, nur noch kleine Blüten bringendem Holz?



1.3 TRIEBKRAFT.

 

1.3.1 Wachstum hat Grenzen
1.3.1.1 Triebkraft:
Die Gesamt-Triebkraft einer Pflanze ist bestimmt durch ihreWurzelmasse, Sorteneigenschaften und Wachstumsbedingungen.

1.3.1.2 Augen:
Aus jedem Auge, das man beim Schnitt stehenläßt, wird im Prinzip im folgendenFrühjahr ein neuer Trieb.
Aus Augen an schwachen Trieben entstehen schwache, aus starken Augen starke Triebe.
Übrigens: Augen zeigen auch schon die Richtung an, in die später aus ihnen Triebe wachsen werden.

Wie wird die Pflanze dann aussehen?


1.3.1.3 Aufteilung
Die Gesamt-Triebkraft wird sich je nach Augenzahl auf viele schwache oder wenige starke Triebe verteilen.
Schnitt auf wenige Augen bringt daher wenige und damit stärkere Triebe. Schnitt auf mehr Augen bringt mehr und daher schwächere Triebe. Dadurch kann eine Pflanze Katastrophen wie Wildverbiß oder Schneebruch ausgleichen.

Wir können starke Triebe erzwingen, indem wir eine Katastrophe inszenieren
und nur wenige Augen stehen lassen. Den Wuchs beruhigen können wir,
indem wir viele Augen stehen lassen.

1.3.2 Vorschau
Wie stark mag die Wuchskraft (Wurzel)sein?
Wie sehr muß sie sich aufteilen?

1.4 AUGEN

 

1.4.1 Wo kein Auge, da kein Trieb
Wo keine Augen sind, kommt auch kein Trieb ("blinde Zapfen").Nicht nur das: Zapfen, aus denen kein neuer Trieb kommt,. werden nicht mehr von Saft durchströmt, sterben ab und können von Schadpilzen
angegriffen werden, von denen manche auf gesunde Pflanzenteile übergreifen können.

1.4.2 Totholz ?
Genau nachschauen: Ist Totholz auszuputzen?

1.4.3 Als erstes Ausputzen
Der erste Schritt bei jedem Schnitt: Sämtliches tote Holz restlos entfernen.


1.4.4 Die Pflanze hat meist noch einen Plan B
Bei starkem Verlust an Augen, kann die Pflanze an ihrer Basis und an Astringen schlafende Augen ("Adventivknospen ") aufwecken.

Normalerweise suchen wir als Rückschnittstellen gute vorhandene Augen, damit kein Totholz entsteht. Wenn wir keine guten finden, können wir aber auch auf schlafende Augen schneiden.

1.5 REAKTIONEN AUF DEN LETZTEN SCHNITT

  • Was wollte der vorige Gärtner erreichen?
  • Wo hat er geschnitten?
  • Wie hat sie reagiert?
  • Welche Wünsche habe ich? Lassen sie sich durch Schnitt erreichen?



2 ZIELE UND DIE WEGE DAHIN


2.1 ZIEL EINS: NATÜRLICHE WUCHSFORM
2.1.1 Wann?
Ist sie durch Bruch oder falschen Schnitt zerstört oder hat Schatten Gakelwuchs ergeben?
Braucht die Pflanze mehr Platz als ich ihr geben kann und muß verkleinert werden?
Die natürliche Form unterstreichen und herausstellen ist auch sonst immer gut.


2.1.2 Wie?
Ableiten von stärkeren auf schwächere Triebe ist der Schnitt, der am besten die Form erhält und die mildeste, berechenbarste Reaktion hervorruft.

2.2 ZIEL ZWEI: EWIGE JUGEND
2.2.1 Wie unterstützt man die Selbstverjüngung?
Indem man mehr Licht an die Basis gelangen läßt. Dazu lichtet man dieMitte aus, verhindert Verdichtung und Überbauung in der Mitte, indem man

• keine nach innen wachsenden Triebe stehen läßt,

  • keine nach innen wachsenden Triebe entstehen läßt, indem man
  • immer auf nach außen weisende Augen schneidet

 

und evtl. zusätzlich, indem man Zweige nach außen herunterzieht und am Boden fixiert (diese Flachstellung fördert zugleich den Blütenreichtum)

Von zu dicht stehenden Zweigen schneidet man jeweils den "schlechteren" weg.
Bei diesem Auslichten schneidet man glatt, restlos, ohne Huthaken, parallel zum Saftstrom weg.


2.2.2 Wie erzwingt man eine Selbstverjüngung?
indem man tief, das heißt: bis auf 3-5 Augen am vorjährigen Holz zurückschneidet.
Bei diesem Rückschnitt schneidet man immer ca 1/2 cm über einem nach außen weisenden Auge. Durch den Sicherheitszapfen bleibt es auf jeden Fall kräftig und bildet einen starken Neutrieb. Der wiederum ist nötig, damit die Schnittwunde schnell und gut verheilt. Die dafür nötigen Baustoffe produzieren nämlich die Blätter oberhalb der Wunde In einem Astring sitzen "schlafende" Augen. Die kann man bei Bedarf zum
Austrieb provozieren.

2.3 ZIEL: BLATTGESUNDHEIT FÖRDERN
Dieses "Auslichten" fördert zugleich die Blattgesundheit, denn es sorgt für mehr Luftbewegung an den Blättern,wodurch sich Feuchtigkeit, die zurAusbreitung von Pilzkrankheiten nötig ist, nicht mehr lange genug auf der Blattoberfläche hält.

2.4 ZIEL: SCHÖNE BLÜTEN FÖRDERN
Ein starker Rückschnitt, der nur wenige Augen stehen läßt und dadurch lange, starke Triebe erzwingt, führt zu wenigen großen Blüten an der Spitze.Ein geringer oder gar kein Rückschnitt führt zu zahlreicheren Knospen und "Wolken" von Blüten

2.5 DO-UNTIL-SCHLEIFE
Einen Schritt zurücktreten, das Ergebnis kritisch betrachten. Es immer weiter verbessern, indem man die vorigen Schritte so lange wiederholt, bis man alle Ziele erreicht sieht.

2.6 ZEIT SPAREN
Im Frühjahr Neutriebe pinzieren spart den Rückschnitt im nächsten Winter und bringt 1 Jahr schneller die gewünschte Verzweigung.

3 BESONDERHEITEN FÜR SPEZIELLE WUCHSTYPEN


3.1 ROSEN AUF STAMM
Am schwächsten Ast ein gutes Leitauge anpeilen. Die Seitentriebe dieses Astes der Spitze etwas unterordnen.An den anderen Ästen Leitaugen so auswählen, daß alle miteinander ungefähr in die "Saftwaage" kommen.

 

3.2 AUFGEBUNDENE ROSEN
Bei ihnen unterscheidet man zwischen Lang- und Kurztrieben und behandelt diese je für sich:

  • Die Langtriebe heftet man so an das Klettergerüst, daß ihre Spitzenflach stehen (Blütenförderung, 1.4.1) und sie so möglichst die ganze Fläche bedecken
  • Die Kurztriebe schneidet man wie Basistriebe bei niedrigen Rosen alljährlich auf 2-3-4 Augen zurück (2.2.1).

 
Quelle: Rosenwelten.de Bernhard Höpfner

 

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