Erfahrungsberichte und Tipps

aus unserem Rosengarten

Rosenpflege - Rosen schneiden - Rosen düngen

Die Pflege der Rosen im Wandel der Jahreszeiten

Rosenpflege im Frühjahr

Endlich es geht bald wieder los....

 Wenn die Schneeglöckchen und die Haselnuss blühen erwacht die Natur.

Es kribbelt in den Fingern. Man möchte endlich wieder raus in den Garten.

 Ab etwa Anfang März kann man es dann kaum noch abwarten.

Die Arbeiten nicht sind zwar noch nicht sehr dringend, dennoch gibt es im Garten einiges zu tun.

 Ratschläge und Hinweise was jetzt für unsere Rosen wichtig ist, erfahren sie auf dieser Seite

 Wir geben Tipps für alle Fragen rund um die Rose.

Im März wollen die Rosen geschnitten und gedüngt werden, ebenfalls ist der Pflanzenschutz und die Bodenpflege zu dieser Zeit ein wichtiges Thema

 

Foto im Hintergrund :Flammentanz 

Strauchrose Aicha Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Frühblühende Strauchrose Aicha (Petersen 1966) Die einfachen Blüten erstrahlen in einem schönen goldgelb.

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Eine wichtige Mitteilung vor ab:

 

Alle Pflege,-Dünge und Schnittmaßnahmen werden so wie auf dieser Seite beschrieben,

auch so von uns angewendet.

 Anders als in der Rubrik Rosen/Pflege, wo wir für Interessierte eine kleine Auswahl

an Tipps und Vorgehensweisen aus dem Internet und aus Rosenbüchern,

von einigen erfahrenen Rosengärtnern, oder Gartenbauinstituten

zusammengetragen haben um ihnen verschiedene Vorgehensweisen

in der Rosenpflege als Anregung zu geben.

 

In vielen Mails, die uns in den letzten Monaten erreicht haben, wurden wir gebeten etwas mehr von unseren eigenen Erfahrungen mit Schnitt,-Dünge und Pflegemaßnahmen zu berichten. Diesen Wunsch möchten wir mit unseren Tipps Rosenpflege im Wandel der Jahreszeiten entsprechen.

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Tipps zur Rosenpflege

 Fragen zur Rosenpflege, die uns am häufigsten gestellt wurden, werden hier ausführlich

 beantwortet. Mit den empfohlenen Düngern und Pflegemitteln haben wir selbst

 gute Erfahrungen gemacht. Sie können natürlich auch andere Produkte mit den

 gleichen Inhaltsstoffen und Pflegemitteln benutzen.

 

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Frühlingsmorgen

 

 

Die wichtigsten Pflegemaßnahme im Frühjahr sind zweifellos das Düngen und Schneiden der Rosen.

 

Der Rosenschnitt ist keine Wissenschaft oder Kunstform obwohl man kein anderes Thema unter Garten und Rosenfreunden heftiger und intensiver diskutiert.

 

Es wird in zahlreichen Büchern seitenlang und wortreich abgehandelt, mit Anleitungen die den Anfängern eher verwirren als aufklären.

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Frühlingsmorgen blüht ab Mitte Mai

Wozu die Rosen überhaupt schneiden?

In freier Natur gedeihen Pflanzen ohne Schnitt,
allerdings jede Sorte nur an ihrem optimalen Standort.

 

Je naturnaher eine Rose (ein Gehölz) und je besser der Standort ihrem natürlichen Anspruch genügt, desto weniger Schnitt ist nötig, und umgekehrt.

 

Zweck des Schneidens ist also einfach gesagt: Pflanzen auch an für sie weniger geeigneten Standorten so kultivieren zu können, dass es unser Auge erfreut. Insbesondere haben wir durch Züchtung mit dem ausschließlichen Ziel "große Einzelblüten" Sorten ohne natürliche Wuchs-Intelligenz bekommen, die auf ständigen Schnitt angewiesen sind.

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die erste Blüte Shining Beauty

gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum Rosen schneiden im Frühjahr
Shining Beauty voll erblüht

Der Rosenschnitt

 

An dieser Stelle möchte ich hier erst einmal Herrn Werner Ruf von der gleichnamigen Rosenschule zitieren:

 

...„Über den Rosenschnitt können ganze Bücher gefüllt werden, so vielfältig sind die Meinungen und Hinweise der Rosenexperten.

 

Rosenanfänger fühlen sich häufig überfordert und lassen lieber die Finger von der Schere, weil sie Angst haben, etwas falsch zu schneiden. Ich versichere Ihnen, dass kein Schnitt Ihre Rosen umbringen wird!

 

Die Rose besitzt eine unglaubliche Fähigkeit zur Regeneration und kann sich aus nur einem Rosenauge wieder zur vollen Größe entwickeln.

 

Ohne Schnitt macht man zwar nichts falsch, aber die Rose „vergreist“ und verliert in nur wenigen Jahren an Blühfreude und Vitalität. Als Folge des Vergreisens bildet die Rose vor allem im Bodenbereich keine jungen Triebe mehr und wird so Jahr für Jahr ein Stück kahler. Nur durch gezielten und mehrmaligen Schnitt im Jahr bleiben Ihre Rosen jung und vital! Ein besseres Rezept gibt es nicht.

 

Also: Nur Mut zum Schneiden, Ihre Rosen werden es Ihnen danken! "...  Zitat Ende


Golden Wings (Shepherd, USA, 1956) Diese öfterblühende Rose erreicht eine Höhe von ca. 1,50 m und ist aufgrund der Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Regen (gute Selbstreinigung der Blüten) als Hecke gut geeignet. Weitere Fotos


Es gibt also leider kein Patentrezept für das Schneiden der Rosen und auch wir können es nicht mit ein paar Worten oder Sätzen erklären.

Jedoch können wir ihnen ein paar grundsätzliche Regeln erzählen,

die den Einstieg in dies Thema vereinfachen.


 

Es versteht sich denke ich von selbst, das auch unsere Pflegetipps und Erfahrungen

mit den Rosen

nicht  als universell  richtig angesehen

werden können. Sie sollen nur

eine kleine Hilfestellung sein.

 

Es kann mit so vielen verschiedenen Faktoren zusammenhängen,das es unseren Rosen wirklich gut geht und sie uns jedes Jahr mit einer Blütenfülle beschenken.

 

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Ab Mai blühende Noisette Kletterrose Madame Alfred Carriere

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Mme Alfred Carriere Robuste Anfängerrose. Klettert in Bäume und über Pergolen. Auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Frostschäden an Rosen

Vielleicht entdecken sie an Ihren Rosenstöcken im Frühjahr auch verkümmernde Neutriebe

aber kennen die Ursache nicht ?

Dann können es oftmals Frostschäden sein !

Spätfrostschaden an einer Edelrose.

Nach dem Frühjahrsschnitt hat es noch einmal stärkeren Frost gegeben

 

Frostschäden:

Häufig sind diese im Frühjahr auf den ersten Blick an schwarz bzw. dunkelbraun gefärbten Trieben zu erkennen, die keinerlei Austrieb zeigen. Dies ist in der Regel bei Rosen die gut angehäufelt wurden, kein Problem. Diese Triebe werden beim Frühjahrsrückschnitt bis ins grüne/ lebende Holz zurückgeschnitten.

Gibt es jedoch eine Frostperiode mit tiefen Minusgraden , ist auch ein Zurückfrieren bis zur Bodenoberfläche und schlimmstenfalls ein Erfrieren/ Vertrocknen der Pflanzen möglich. Sind die Triebe der Rosen bis zur Bodenoberfläche schwarz/ dunkelbraun gefärbt, die Veredlungsstelle der Pflanzen jedoch unter der Erde gelegen, empfiehlt sich ein Rückschnitt bis auf den Boden. Ist die Pflanze noch lebendig, so wird sich ein Austrieb neuer Triebe aus der Veredlungsstelle zeigen. Das kann allerdings ein paar Wochen dauern.


Nicht alle Frostschäden sind auf den ersten Blick ersichtlich. Spätfolgen durch Frost können sich auch erst nach dem Rosenaustrieb zeigen. In diesem Fall bekommen die Rosen während der ersten Wachstumsphase gelbe/ braune Blätter und wachsen scheinbar nicht mehr weiter. Der Grund hierfür ist, dass die Rosen mit den Nährstoffen aus ihrem Reservespeicher, die in den Rosentrieben eingelagert sind, ihr Wachstum beginnen. Durch Frostschäden in den Leitbahnen der Triebe und Wurzeln sind die Rosen jedoch nicht in der Lage, weitere Nährstoffe aus dem Erdreich für ihr weiteres Wachstum aufzunehmen. Auch für diese Pflanzen kann ein Rettungsversuch unternommen werden, indem sie stark zurückgeschnitten werden und sie sich möglicherweise durch die Ausbildung neuer Triebe aus der Veredlungsstelle regenerieren.

Spätfrostschäden. Man kann deutlich sehen, daß hauptsächlich an den alten Schnittstellen die Rinde abplatzt.



Fotos von Spätfrostschäden an Gartenrosen zum downloaden:

Download
Fotos Spätfrostschäden an Rosen
Vielleicht haben Sie an Ihren Rosenstöcken im Frühjahr auch verkümmernde Neutriebe beobachtet und kennen die Ursache nicht?In den höheren Regionen sind Spätfrostschäden eingetreten. Es gab in den letzten klaren Vollmondnächten Minustemperaturen bis ca 5° C, manchenorts vielleicht noch tiefer. Das ist für viele Gartenrosen bei bereits erfolgtem Austrieb zu kalt. Die anhängenden Fotos zeigen verschiedene Schädigungsgrade:
Spaetfrostschaeden-an-Rosen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB

Stacheldrahtrose  Mit ihren übergroßen roten Stacheln ist  Rosa omeiensis pteracantha wohl die wehrhafteste Rose überhaupt. Die Stacheln stehen im schönen Kontrast zum zart gefiederten hellen Laub. Die einfachen weißen Blüten der Stacheldrahtrose werden d
Strauchrose, auch "Stacheldraht-Rose" oder "Omei-Rose" genannt, vom Austrieb bis in den späten Sommer zeigen sich die großen, flügelförmigen Stacheln bei Sonnenlicht durchscheinend rubinrot. herrlich duftende Blüten
Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Wunderschöne Moschata-Strauchrose Easy to cut von Louis Lens

 

Wachstumsgesetzte:

  • Je kräftiger eine Rose geschnitten wird, desto kräftiger der Austrieb.
  • Wenn man mäßig schneidet, erfolgt auch ein mäßiger Austrieb.
  • Starker Rückschnitt, der nur wenige Augen am Strauch beläst, fördert wenige, dafür aber längere, starke Triebe mit großen Blüten
  • leichter Rückschnitt sorgt für zahlreiche, aber deutlich kürzere und schwächere Neutriebe mit kleineren Blüten
  • Die obersten Augen werden von der Rose für den Austrieb bevorzugt, das bedeutet: Bei senkrecht stehenden Trieben immer die am weitesten oben befindlichen Augen austreiben.

 

  • Wenn ein Trieb bogenförmig überhängt, treiben die Augen am stärksten aus, die sich auf der Oberseite des Triebes befinden; und von diesem wiederum diejenigen, die am höchsten Punkt der Biegung liegen. Das ist unter anderem wichtig, wenn man verkahlte Stellen an der Rose vermeiden, bzw zum Austrieb anregen möchte.
  • Je mehr kräftiges, junges, grünes Holz bei öfterblühenden Gartenrosen vorhanden ist, desto mehr Blüten können sich entwickeln
  • Mehr Laub bedeutet mehr Produktion Rosen wichtiger Aufbaustoffe
Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Easy to cut

 

Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt:

 

Öfterblühende Rosen, die von Juni bis Oktober blühen, sollten im Frühjahr, Anfang bis Ende März geschnitten werden. Um den richtigen Zeitpunkt zu erkennen sollte man die Natur und die Wetterbedingungen im Auge behalten. Etwa zu Beginn der Forsythien-Blüte kann es dann losgehen mit dem wichtigen Frühjahrsschnitt.

 

 

 

Einmalblühende Rosensorten werden erst nach der Blüte im Sommer geschnitten. Lediglich totes und krankes Holz, sehr dünne oder störende Triebe  werden bei diesen Rosen entfernt.

Allerdings kann man bei den einmalblühenden historischen Rosen  auch im Frühjahr einen Formschnitt durchführen: Die genaue Schnittanleitung für Historische Rosen lesen sie unter:

Rosen/Schnitt/Alte Rosen schneiden

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Strauchrose Eyeconic von Meilland

             Grundschnittregeln:

 

Abgesehen von den speziellen Schnitttechniken, die für die einzelnen Rosengruppen gelten, können sie alle Rosen nach diesen Regeln schneiden. Dabei kann man nichts verkehrt machen. So werden sie sich langsam aber sicher an die verschiedenen Wuchseigenschaften der Rosen herantasten.

  • Die erste und wichtigste Regel: Alle durch Krankheiten, Verletzungen oder Frost geschädigten, bräunlichen oder schwarzen Triebe werden bis in das gesunde, innen noch grünlich weiße Holz zurück geschnitten.
Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Eyeconic
  • Sehr dünne und schwache Triebe werden ebenfalls am Triebansatz entfernt
  • Danach den Strauch auslichten. Dabei werden alle vergreisten Triebe entfernt.  Nur so kann Sonnenlicht auf die unteren Knospen fallen und diese anregen neue Triebe zu entwickeln.
  • ( Verjüngung ) Allerdings sollte darauf geachtet werden das nicht mehr als 40% der vorhandenen Triebe entfernt werden und so ein Gleichgewicht zwischen Älteren und Neutrieben zu gewährleisten.
  • Beim Schnitt auf die Wuchsform achten. Die Triebe in der Mitte des Strauches etwas höher die äußeren etwas mehr kürzen. Bei Rosenbeeten oder Gruppen gilt dieser Formschnitt natürlich für die gesamte Rosengruppe.
  • Wenn sich Triebe überkreuzen, wird der Schwächere zu Gunsten des Stärkeren herausgeschnitten. So können sie sich nicht gegenseitig verletzten, was das Eindringen von Krankheiten bedeuten kann.
  • Soll der Schnitt die Blütenbildung anregen, muss man wissen, dass die stärkste Blütenbildung abhängig von der Rosenklasse am ein- oder zweijährigen Holz stattfindet, also an Trieben, die während des letzten oder vorletzten Jahres gewachsen sind. Schneiden Sie Ihre Rose also so, dass sie möglichst viele starke Verzweigungen zweiter und dritter Ordnung hervorbringt
  • Die richtige Schnittführung ist außerdem sehr wichtig. Die Schere wird etwa 5mm oberhalb einer Knospe (Auge) schräg angesetzt, damit Regenwasser ablaufen kann. Idealerweise sollte das Auge vom Strauchinneren weg nach außen weisen.
  • Der größte Fehler den man machen kann, ist gar nicht zu schneiden!!

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Die richtige Schnittführung:

Foto Quelle. liebedeinengarten.de
Foto Quelle. liebedeinengarten.de

Tipp:

 

Grundsätzlich sollte man vor dem Schnitt natürlich wissen, um welche Rosenart es sich handelt, speziell ob es einmalblühende oder öfterblühende sind, ob sie eine Beetrose, Edelrose oder Strauchrose vor sich haben, da diese im nächsten Schritt unterschiedlich geschnitten werden müssen.

 

Wenn sie allerdings gar keine Ahnung haben um welche Rosengruppe es sich handelt, dann schneiden sie wenigstens nach den Grundschnittregeln, der Wuchsform entsprechend ca. 1/3 kürzer. Diese Methode ist dann besser, als gar nicht zu schneiden.


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Endlich Frühling !!
Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Strauchrose Winchester Cathedrale Austin

 

Bevor ich zu den speziellen Schnitttechniken für die einzelnen Rosengruppen komme, noch eine Anmerkung vorab:

 

Wir lassen generell unsere Rosen nicht einfach in die Höhe schießen, sondern bauen sie durch entsprechenden Rückschnitt über viele Jahre etappenweise auf.

 

Durch das jährliche Entfernen der älteren Triebe regen wir unsere Rosen immer wieder zum Neuaustrieb an, so vergreisen sie von unten nicht.

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Winchester Cathedrale

 

 

Wie sie auf vielen Fotos auf unserer Website sehen können, wachsen die meisten unserer Rosen in einzelnen Pflanzringen, dadurch kann man sie rund herum, von allen Seiten betrachten.

 

Die Rosensträucher haben ihre Blüten

in"Riechhöhe", ausgenommen natürlich die Rambler und Kletterer, die wir ebenfalls jährlich stark in Form schneiden, da sie nur einen begrenzten Platz zur Verfügung haben. Der Platz ergibt sich aus der Größe der Klettergerüste an denen sie wachsen.

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Winchester Cathedrale

 

 

In der Rubrik Rosen/Schnitt haben wir Fotos für sie eingestellt.

 

Sie zeigen Beispiele für den

Schnitt der einzelnen Rosensorten anhand von

Vorher-Nachher-Bildern

 

 

 Je nach Rosenart unterscheidet sich die Schnitttechnik, aber die Grundregeln bleiben gleich

 

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Beetrose Milano benötigt für eine reiche Blüte einen kräftigen Schnitt

 

Kleinstrauch-, Beet-,und Zwergrosen:

 

werden, nachdem die Grundschnittregeln durchgeführt  wurden bis auf 20 bis 40 cm eingekürzt ( bis auf 2-3 Augen )

Faustregel: mindestens um die Hälfte einkürzen, besser noch um 2/3 der Gesamtlänge des Strauches.

 

Vorher - Nachher Anleitung mit Foto: Kleinstrauchrosen/Beetrosen schneiden

 

 

 

 

das Schneiden der Rosen, der Frühjahrsschnitt, Grundschnittregeln bei Rosen
Edelrose Freisinger Morgenröte von Kordes Rosen

 

 

Edelrosen:

 

werden, nach dem die Grundschnittregeln durchgeführt wurden auf 30-40 cm eingekürzt.

 

Man kann extrem kräftig wachsende Triebe auf 5-7 Augen kürzen

und schwach wachsende auf 2-3 Augen

 

Vorher - Nachher Anleitung mit Foto:

Edelrosen schneiden

 

 

 

 

 

 

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Strauchrose Felicitas Kordes Rosen

 

Strauchrosen:

 

nach den Grundschnittregeln die Strauchrose mindestens um die Hälfte der Gesamthöhe einkürzen.

Besser noch 2/3. Ein zu groß gewordener Strauch verträgt allerdings auch einen radikaleren Schnitt, bei dem nur noch 2-3 Triebe von ungefähr 30cm Länge stehen bleiben oder einen totalen Verjüngungsschnitt, der weiter unten auf der Seite beschrieben wird.

Vorher - Nachher Anleitung mit Foto: eine Strauchrose schneiden

 

 

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Stämmchen Queen of Hearts Kordes Rosen

 

Schnitt von Stammrosen:

 

Bei Stammrosen sollten Sie den neuen Austrieb des letzten Jahres auf 2 bis 3 Augen einkürzen, wobei sie hier eine gleichmäßige Kronenform stets im Auge haben sollten.

 

An Trauerstämmchen werden alle Langtriebe an den Spitzen etwas eingekürzt (ca. 3 Augen). Seitentriebe werden auf 2 - 3 Augen oder auf Astring zurück geschnitten und alles, was stört wird entfernt. Auch sollen zur Verjüngung immer wieder einer oder zwei ältere Triebe (3 - 4 Jahre alt) an der Basis entfernt werden.

 

Bei hängenden Sorten haben sie zusätzlich die Möglichkeit, starke Haupttriebe stehen zu lassen und nur Seitenverzweigungen und dünne Triebe aus der Basis herauszuschneiden.

 

 

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Kletterrose Bajazzo und Ghislain de Feligonde

Öfterblühende Kletterrosen:

 

Kletterrosen neigen leider dazu, im unteren Bereich zu verkahlen, dass entspricht ihrem natürlichen Wuchs. Durch Schnitt kann die Rose auch im unteren Bereich zum Austrieb und späteren Blühen veranlasst werden.

 

Alte Triebe: Bei älteren Trieben, die schon im Vorjahr angebunden wurden, können Sie alle Seitentriebe auf etwa 3 Augen einkürzen. Diese Triebe werden in diesem Jahr noch einmal überreich blühen.

Im Folgejahr müssen diese Triebe jedoch komplett abgeschnitten und durch einen neuen, jüngeren Trieb ersetzt werden.

 

Öfterblühende Kletterrosen bilden die meisten blühenden Neutriebe an den waagerecht wachsenden Trieben. Deswegen muss man sich zu Beginn seine Rose in die richtige Form erziehen. Dazu werden kräftige Langtriebe in die waagerechte geleitet und dort angebunden. Diese Triebe wachsen dann zwar langsamer, bilden jedoch viele Seitentriebe, die jeweils wie gewohnt beschnitten werden.

 

Einen Verjüngung erreichen sie indem sie jährlich die ganz alten Triebe ( 4 Jahre und älter) bis an die Basis herunter schneiden. Es werden sich sicher neue, frische Grundtriebe bilden. 

Kletterrosen schneiden ausführliche Anleitung mit Fotos unter Rosen/Schnitt

 

 

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Einmalblühende Ramblerrose Fernande Krier

Einmalblühende

Rambler/Kletterrosen:

 

Junge Einmalblüher schneidet man gar nicht, sondern biegt ihre Triebe in die Horizontale, oder zumindest in die Schräge. Durch den Saftstau der sich in den Ruten bildet wird die Rose angeregt blühfreudige Seitentriebe zu bilden.

 

Ältere Einmalblüher schneidet man nach der Blüte. Der Schnitt beschränkt sich auf das Auslichten und Entfernen alter und trockener Triebe.

Abgeblühte Seitentriebe schneidet man auf 2-3 Augen zurück.

 

Wenn die Ramblerrosen nach einigen Jahren zu groß werden, oder verkahlen, empfiehlt sich auch hier ein totaler Verjüngungsschnitt. Die Rambler werden dazu nach der Blüte bis zum Boden zurück geschnitten, nur die im gleichen Jahr gewachsenen Jungtriebe verbleiben als Blütengerüst fürs nächste Jahr.

 

Unsere Ramblerrosen werden zum Teil sehr verschieden geschnitten. Manche auch erst im Frühjahr. Einige Beispiele finden sie unter Rosen/Schnitt/einmalblühende Ramblerrosen schneiden

ausführliche Anleitung mit Bildern

 

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Reine des Violettes

Einmal blühende Alte Rosen

in Form schneiden

 

Im zeitigen Frühjahr werden Stümpfe und totes Holz entfernt und der gesamte Strauch auf die vorjährige Rückschnitthöhe zurückgenommen, dabei auf die schöne Form des Strauches achten. 

 

Bei den einmalblühenden historischen Rosen kann man auch im Frühjahr einen Formschnitt durchführen:

 

Dazu wird der gesamte Strauch etwa um ein Drittel bis höchstens zur Hälfte zurück geschnitten.

Der Strauch sollte so geschnitten werden, dass in der Mitte die Triebe am höchsten stehen und zu den Seiten abfallen. Der Strauch bildet so auch an den kürzeren Seitentrieben Blüten und kahlt nicht auf.

 

Dünne Verästelungen, alte Blütenstände und Rispen werden ebenfalls entfernt. Altes und krankes Holz wird ausgeschnitten.

Jedes Jahr sollte man zwei alte, starke Äste im Strauch auf Bodenhöhe zurückschneiden.

 

Während sie schneiden, achten sie auch hier auf die Architektur, Form und Proportionen der Sträucher, treten sie immer mal wieder einen Schritt zurück, schneiden sie nach und mit Gefühl kompakte, ansprechende Büsche.

 

Wichtig: Entfernen Sie nach dem Schnitt das komplette, vom Vorjahr, noch an der Rose haftende Laub, da es sonst für Krankheiten anfällig wird.

 

Im Sommer werden die vegetativen Triebe (Triebe ohne Blütenknospen) zurück geschnitten, sobald an den vorjährigen Trieben die Blütenknospen aufbrechen und etwas Farbe zeigen.

 

Im Spätsommer oder Frühherbst werden ebenfalls vegetative Triebe und niedergedrückte Triebe bis auf Blütenhöhe zurück geschnitten unter Beachtung der Form des Strauches.

 

"Alte" historische Rosen schneiden ausführliche Anleitung mit Bildern

Am Beispiel der einmalblühenden historischen Rosen links Charles de Mills und rechts Mme Plantier können sie sehen, wie sie im Spätsommer in Form geschnitten wurden

 

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
ganz neu im Garten Strauchrose Keros

 

 

 

Aufbauschnitt neu gepflanzter Rosen

 

Wenn ich einer Rose einen Aufbauschnitt verpassen möchte, weil Sie neu gepflanzt ist und erst ein paar sehr wenige Triebe hat, schneide ich in den ersten beiden Jahren auf alle Fälle kräftiger zurück, damit die Rose angeregt wird mehr Triebe von unten aus  der Basis zu bilden.

 

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Frühjahr im Rosenparadies Heuchera, Waldsteinie, Vergißmeinnicht

Tipp: Eine Verjüngung der Rosensträucher erreichen sie, in dem sie Jährlich die ganz alten Triebe

(4 Jahre und älter) bis an die Basis runter schneiden.

Es werden sich sicher viele neue, frische Grundtriebe bilden.

Nach dieser Methode schneiden wir alle unsere Rosen

 


 

Die folgenden Praxisanleitungen, die wie ich finde sehr lehrreich und einfach zu verstehen sind, stammen aus dem Arbeitsblatt Schnittkurs 2010 von rosenwelten.de. Ich möchte sie hier einstellen, weil ich es auch nicht besser hätte erklären können

 

Den Wuchs der Rose verstehen - Lebensphasen einer Rose:

  • Junge ( einjährige ) Haupttriebe wachsen immer zunächst stark und aufrecht und tragen nur wenige Triebe an der Spitze
  • Zweijährige Triebe bekommen kurze Seitentriebe mit Blüten, werden dadurch schwerer und neigen sich ab.Auf ihren Scheitelpunkten entstehen neue aufrechte Jungtriebe u.s.w. u.s.w.
  • Je älter die Triebe werden, desto flacher stehen sie, desto schwächer wachsen sie, desto kleiner werden die Blüten. Blühen ist das letzte Stadium vorm Absterben! Ständiges Blühen geht nur durch ständiges Verjüngen.

Beobachten sie ihre Rosen, um zu verstehen, wie sie wachsen, was sie benötigen:

  • Nicht jede Rose wächst und blüht jedes Jahr gleich. Obwohl wir sie immer nach der gleichen Regel geschnitten haben, sie die gleiche Menge Dünger und bei Bedarf regelmäßig Wasser bekommen hat.

Die Eigenschaften der Rose muss man erkennen und verstehen.

  • Wie alt sind die Teile der Pflanze
  • Wann hatte sie gute Jahre mit starkem Zuwachs, wann schlechte mit wenig Zuwachs?
  • Wie hat sich die Rose an ihre Standortbedingungen angepasst? Treibt sie ausreichend? Ist sie gesund? Haben die Blätter eine sattgrüne Farbe?
  • Bekommt sie genug Licht oder muss sie sich übermäßig danach strecken?
  • Kann sie sich von allein verjüngen oder droht sie zu verkahlen?
  • Stört Verkahlen im unteren Bereich unseren Anblick? Oder ist es hinzunehmen, da sie in einem gemischten Beet steht?
  • Ist sie durch Bruch oder falschen Schnitt zerstört oder hat  zuviel Schatten Gakelwuchs ergeben?
  • Braucht die Pflanze mehr Platz als ich ihr geben kann und muss verkleinert werden?
  • Treibt die pflanze noch starke Jungtriebe? Woher kommen sie?
  • Wie groß ist der Anteil an kurzem, stark verästeltem, nur noch kleinen Blüten bringendem Holz?

Ziel des richtigen Rosenschnittes soll sein:

Die Selbstverjüngung unterstützen:

  • Indem man mehr Licht an die Basis gelangen läßt. Dazu lichtet man die Mitte aus, verhindert Verdichtung und Überbauung in der Mitte, indem man keine nach innen wachsenden Triebe stehen läßt,
  • keine nach innen wachsenden Triebe entstehen läßt, indem man immer auf nach außen weisende Augen schneidet und evtl. zusätzlich,
  • indem man Zweige nach außen herunterzieht und am Boden fixiert (diese Flachstellung fördert zugleich den Blütenreichtum)
  • Von zu dicht stehenden Zweigen schneidet man jeweils den "schlechteren" weg. Bei diesem Auslichten schneidet man glatt, restlos, ohne ( Stummel )Huthaken zu hinterlassen, parallel zum Saftstrom weg.

Wie erzwingt man eine Selbstverjüngung?

  • indem man tief, das heißt: bis auf 3-5 Augen am vorjährigen Holz zurückschneidet.
  • Bei diesem Rückschnitt schneidet man immer ca 0,5 cm über einem nach außen weisenden Auge. Durch den Sicherheitszapfen bleibt es auf jeden Fall kräftig und bildet einen starken Neutrieb. Der wiederum ist nötig, damit die Schnittwunde schnell und gut verheilt. Die dafür nötigen Baustoffe produzieren nämlich die Blätter oberhalb der Wunde
  • In einem Astring sitzen "schlafende" Augen. Die kann man bei Bedarf zum Austrieb provozieren.

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Eine der Ersten: Mme Alfred Carriere und im Kübel Augusta Louise

Weitere Ziele: BLATTGESUNDHEIT FÖRDERN

  • "Auslichten" fördert zugleich die Blattgesundheit, denn es sorgt für mehr Luftbewegung an den Blättern, wodurch sich Feuchtigkeit, die zur Ausbreitung von Pilzkrankheiten nötig ist, nicht mehr lange genug auf der Blattoberfläche hält.

ZIEL: SCHÖNE BLÜTEN FÖRDERN

  • Ein starker Rückschnitt, der nur wenige Augen stehen lässt und dadurch lange, starke Triebe erzwingt, führt zu wenigen großen Blüten an der Spitze.
  • Ein geringer oder gar kein Rückschnitt führt zu zahlreicheren Knospen und "Wolken" von Blüten

Zum Abschluss

  • Sollte man immer einen Schritt zurücktreten, das Ergebnis kritisch betrachten. Es immer weiter verbessern, indem man die vorigen Schritte so lange wiederholt, bis man alle Ziele erreicht sieht.

Quelle: Arbeitsblatt Schnittkurs 2010 von rosenwelten.de - Das gesamte Arbeitsblatt können sie

unter Unsere Tipps/Ratschläge für Anfänger einsehen.

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Strauchrose Jaquelin du Pre

Tipp:

 

Nach eventuellen Spätfrösten Ende April oder Anfang Mai haben vielleicht noch einige Rosen Schaden genommen.

 

Wenn sie Ihre Rosen schon geschnitten haben, dann ist es sinnvoll, im Laufe des Monats noch einmal nachzusehen, ob nicht weitere Frostschäden sichtbar werden. Dann sollten sie evtl. nachgeschnitten werden, so wie schon beschrieben.

 

Geschädigte Triebe treiben später nur kümmerlich aus und trocknen irgendwann ein.

 

Sie können bei ihren Rosen auch einen radikalen Verjüngungsschnitt anwenden

 

das heißt: Entweder im späten Herbst/Ende November/ oder im Spätwinter/ Ende Februar werden die Rosen ebenerdig, radikal runter geschnitten und danach noch einmal gut angehäufelt. Das geht natürlich nur bei frostfreiem Wetter. In kälteren Regionen sollte man das ganze natürlich später durchführen.

 

Wozu macht man einen so radikalen Schnitt ?

  • wenn man mit dem Wuchs der Rose nicht zu frieden ist
  • die Rose im Vorjahr sehr unter einer Krankheit gelitten hat ( Sternrußtau, Rosenrost o.ä.)
  • es versäumt hat jährlich die ältesten Triebe an der Basis zu entfernen
  • die Rose in den letzten Jahren nicht so optimal geschnitten wurde und aus der Form geraten war

 

 

Bei diesen Rosen aus unserem Rosenparadies wurde ein radikaler Verjüngungsschnitt durchgeführt, das heißt alle Triebe wurden ebenerdig abgeschnitten. Die alte Rose treibt nach dem Verjüngungsschnitt normalerweise nicht nur aus den verkahlten alten Stämmen wieder kräftig aus, sondern bildet auch einen starken Neuaustrieb direkt aus der Basis, sodass man meistens wieder eine schöne buschigere Wuchsform und Blüten auch in geringerer Höhe erhält.

 

Sehr viele Rosen kann man auf diese Art in der Regel immer wieder einmal gut verjüngen, wenn man mit ihrem Wuchs nicht mehr zufrieden ist, oder die Rose anfängt von unten zu verkahlen.

 

Auf den ersten beiden Fotos die Strauchrose Roter Korsar                                   Grootendoorst zu selben Zeit nach einem

im Mai, nach einem Verjüngsschnitt im Februar                                                     Verjüngungsschnitt im Februar

 

Man sieht auf den Bildern wie reichlich die so geschnittenen Rosen wieder austreiben.

 

Hier noch einmal Roter Korsar im selben Jahr etwa Mitte Juni                                       Die Austin Rosen Winchester   

                                                                                                                            Cathedrale und Gertrude Jekyll nach

                                                                                                                            Verjüngungsschnitt im Vorjahr

 

Diese drei Grotendoorst Rosen wurden ebenfalls radikal gekürzt und stehen trotzdem im selben Jahr

Mitte Juni in voller Blüte. Außerdem haben die Sträucher wieder eine gleichmäßige buschige Wuchsform, Blüten in der richtigen Höhe und sind von unten bis oben voller gesundem sattgrünem Laub

 

Alle auf dieser Seite genannten Schnittmaßnahmen werden in

unserem Rosenparadies-Loccum

auch so wie beschrieben durchgeführt

 

Damit möchte ich das Thema Rosenschnitt erst einmal beenden. Ich hoffe sehr mich verständlich genug ausgedrückt zu haben. Auch sollten damit alle Fragen die uns im Laufe der letzten Monate per Mail,

oder beim offenen Garten gestellt wurden, beantwortet sein.

Falls nicht, können sie uns natürlich gern weiter befragen.

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Warten auf die ersten Rosenblüten....

 

Auf dem Foto kann man sehr gut sehen, wie unsere Rosen in kleinen Ringen aus Pflanzsteinen verteilt im Rasen wachsen. Auf dem Foto links ist die Ramblerrose American Pillar zu sehen. Dieser sehr stark wachsende Rambler wird jedes Jahr nach der Blüte etwas stärker zurückgeschnitten, da er ansonsten zu viel Platz einnehmen würde. Er wächst an einem Holzspalier von 2m Breite und 3m Höhe.

 

Oben hat er Platz um über die Leiter zur nebenstehenden Francois Guillot wachsen zu können.

American Pillar ist auf diesem Foto 5 Jahre alt. Würde sie nicht regelmäßig geschnitten hätte sie sicherlich schon das dreifache am Volumen zugelegt.

 

Auch die Francois Guillot muss jährlich im Zaum gehalten werden, obwohl sie eigentlich eine nicht so hoch werdende ( 5m-6m ) Ramblerrose ist. Wer mehr Platz in seinem Garten zur Verfügung hat, z.B. einen alten Baum, wo sie reinwachsen kann, dem können wir diese Rose nur empfehlen, denn zur Blütezeit ab Ende Juni ist sie eine wahre Pracht

 


Pinzieren

Wachstum steuern auf die elegante Art

 

Wer seine Rosen jetzt genau beobachtet, kann den Wuchs auf eine besonders elegante Art steuern: die Triebe, die später zu lang werden, so dass die Schere ran muss, kann man nämlich jetzt schon erkennen. Sie sind jetzt schon sichtbar dicker und schießen schneller als die übrigen an der Pflanze. Schneidet man jetzt die Spitze eines solchen Triebes heraus, sorgt der jetzige enorme Saftdruck dafür, dass sich innerhalb weniger Tage in den drei obersten Blattachseln neue Triebspitzen bilden. Bis zum Sommer erhalten wir somit statt eines überlangen Triebes drei mäßig starke mit entsprechend mehr Blüten. Eine wenig verzweigte Pflanze wird dadurch schnell buschig. Uns bleibt die Mühe und der Pflanze der Substanzverlust des späteren Rückschnitts erspart. Das sogenannte Pinzieren oder Entspitzen macht man entweder mit einem sehr scharfen Messer oder mit den Fingernägeln. Man schneidet oder kneift über einem nach außen wachsenden, kräftigen Blatt, da, wo man den künftigen Verlängerungstrieb haben möchte.

 

Wir sind jetzt schon des öfteren gefragt worden ob wir unsere Rosen im Frühjahr pinzieren.

Was genau ist pinzieren?

 

Pinzieren ist eine Möglichkeit die Blühlänge zu beeinflussen.

Das sogenannte Pinzieren erfolgt ungefähr Mitte Mai, wenn die Austriebe kurz vor der Knospenbildung sind. Dies führt zu einer besseren Verzweigung des Busches und verleiht der Pflanze einen stabileren Aufbau. Durch das Entfernen der Neutriebe um etwa die Hälfte blühen die pinzierten Triebe verzögert. Der Zeitpunkt ihrer Blüte verschiebt sich um 2-3 Wochen im Verhältnis zu den ungeschnittenen Trieben.

Bei öfterblühenden Rosen kann man zB. bei einem Drittel der Neutriebe die Spitzen kappen. Diese Triebe blühen etwas nach hinten Zeitversetzt. Dadurch erreicht man bei den Öfterblühenden sozusagen eine "Dauerblüte".

Bei öfterblühenden Rosen die dagegen sowieso Dauerblüher sind, wird nur der Wuchs verzweigter und kompakter.

Wir verwenden das Pinzieren bislang nur bei zu lang gewachsenen Trieben an. Ich habe mir aber vorgenommen es dieses Jahr mal bei ein paar Rosen anzuwenden, da es auch mich sehr interessiert was für Auswirkung es auf die Blühlänge der Rosen hat.

 

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Herzogin Friederike schöner Kontrast der Blütenfarben und interessantes Farbspiel

 Weitere wichtige Pflegemaßnahmen im Frühjahr:

 

Anfang bis Mitte März, wenn der Boden so weit etwas abgetrocknet ist sollte die Erde das erste Mal gut gelockert werden.

Am besten geht das mit einer Rosengabel. Man braucht sie im Boden nur etwas hin und her zu drehen und schon ist das Erdreich um den Rosenstock, ohne die Wurzeln zu verletzten, gut gelockert.

 

Außerdem ist diese Arbeit so eine rückenschonende Pflegemaßnahme. Des- weiteren wird gleichzeitig abgehäufelt. Der Kompost der dafür im vorherigen Herbst verwendet wurde, wird gleichmäßig verteilt und in die Erde eingearbeitet.

 

Tipp:    Da Rosengabeln in der Anschaffung recht teuer sind, haben wir uns für folgende Alternative entschlossen. Wir haben eine stabile 4 zinkige Forke gekauft ( die kostet nur halb so viel ) und haben die beiden mittleren Zinken abgesägt.

Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Herzogin Friederike
  • Nach dem Rosenschnitt unbedingt alle heruntergefallenen Schnittreste und alten Blätter absammeln um im Winter daran überlebenden Krankheitsherde zu entsorgen.
  • Ich sammel auch alle Alten noch an den Rosensträuchern befindlichen Blätter ab um sicher zu gehen das keine Pilzsporen vom Vorjahr die neuen Triebe infizieren können. Eine wichtige Maßnahme um die Rosen gesund ins neue Jahr starten zu lassen
Ausführliche Anleitung und Tipps und Erfahrungsberichte Rosen schneiden im Frühjahr Rosenparadies Loccum
Kletterrose Hella mit Clematis viticella Etoile de violette

Rosen richtig düngen

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
öfterblühende Ramblerrose Guirlande de Amour, und wie sie duftet...

Ein guter Rosendünger sollte auf die Bedürfnisse der Rosen angepasst sein

 

        Bedenken sollten sie:

 

  • Rosen sind Starkzehrer, d.h. sie haben einen hohen Nährstoffbedarf.
  • Nicht ausreichend versorgte Rosen werden anfällig für Pilzerkrankungen, blühen nicht mehr reichlich und bilden nur noch kümmerliche Neutriebe.
  • Wenn sie nicht wissen was für einen Boden sie haben und welche Nährstoffe darin enthalten sind kann nur eine genaue Bodenanalyse zeigen welche Zusammensetzung der Dünger haben sollte.
  • Ein armer Boden ist Gift für eine Rose. Sie ist die Königin der Blumen und möchte auch als solche behandelt werden.
  • Die richtige Nährstoffversorgung kann viel zur Winterhärte der Rosen beitragen
  • Vermeiden sie stickstoffbetonte Düngegaben nach Mitte Juli, damit die Triebe vorm Winter ausreifen können.
  • Überdosierung von Düngern vermeiden ( besonders chemische Dünger oder nicht durch kompostierte
    Grünabfälle/Rotte): Hierdurch wird die Rose dazu erzogen, Nährstoffe nur von der obersten
    Erdschicht aufzunehmen, die Wurzeln werden nicht angeregt, weitere Erdschichten nach natürlichen Nährstoffen zu durchdringen.

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
rote Edelose Rebell, dahinter weiße Pretty Snow und Jugenliebe

 

 

Welche Nährstoffe braucht die Rose überhaupt?

 

Licht, Wärme, Kohlendioxid und Wasser sind für das Leben der Pflanzen unentbehrlich. Zusätzlich benötigt sie Nahrung:

 

Unentbehrlich für alle Kulturpflanzen sind diese  Hauptnährelemente:

  • Stickstoff, er ist der Treibstoff der Rosen, ein Mangel bewirkt neben spärlichem Wuchs auch blasse, gelbe Blätter.        
  • Phosphat ist wichtig für die Blüten.Ein Mangel an Phosphor ist eine Ursache für Wachstumsstörungen. Aber nicht nur kümmerlicher Wuchs, sondern auch verfärbte Blätter oder Abwurf der Blätter sind möglich. Auch für die Zucht ist wichtig, dass Phosphormangel die Fruchtbarkeit der Rosen schädigt.
  • Kalium ist der Baustein der Frosthärte und beeinflusst auch die Blütenfarbe. Fehlt dieser wichtige Nährstoff sind die Blütenfarben oft blass. Kalium Mangelerscheinungen treten oft bei sandigen Böden auf.
  • Magnesium Ein Magnesiummangel lässt die Blütenblätter mickrig ausfallen. Auch hellen sich die Blätter auf. Magnesium ist ein essentieller Part bei der Bildung des Blattgrüns und weiterhin zur Bildung von Eiweiß notwendig.
  • Kalcium reguliert den PH Wert des Bodens.
  • Schwefel  ist wichtig für den Energiestoffwechsel, die Bildung von Aminosäuren. Schwefel fördert das Wachstum, den Ertrag und die Pflanzengesundheit. Schwefelmangel bewirkt junge Blätter werden hellgelb (ähnlich wie Stickstoffmangel), Stängel bleiben dünn und werden holzig
  • Von diesen  Hauptnährelementen benötigen die Pflanzen größere Mengen

 

Rosen Ein Magnesiummangel lässt die Blütenblätter mickrig ausfallen. Auch hellen sich die Blätter auf. Magnesium ist ein essentieller Part bei der Bildung des Blattgrüns und weiterhin zur Bildung von Eiweiß notwendig.
Kleinstrauchrose Pretty Snow von Meilland

 

Tipp!

 

Schwefel gehört zu den Hauptnährelementen (wie N, P, K).

Unsere Böden waren lange Zeit über den Schwefelgehalt der Luft ausreichend versorgt.

 

Durch Rauchgasentschwefelung ist der Schwefelgehalt der Luft und damit der Böden heute zu gering. Die Folge ist: Schwefel muss oft nachgedüngt werden!

 

Schwefel ist in ausreichender Menge in vielen Rosendüngern oder Kali Magnesia enthalten

 

 

Als Spurenelemente, also in kleinen Mengen brauchen sie zusätzlich:

 

Eisen - Mangan - Zink - Kupfer - Chlor - Bor - Molybdän

 

Eisenmangel kann man oft beobachten. Man spricht dann von einer Chlorose (Eisenmangel), wenn im Spätfrühling oder Sommer die Blätter gelb färben. Eisenmangel erscheint meist auf einem kalkhaltigen oder alkalischen Boden. Die normalerweise so starken Rugosa-Rosen sind von Chlorose-Erscheinungen betroffen.

Ohne ausreichende Nahrung, kein Wachstum , da geht es Blumen genauso wie Menschen –

wer hungert, bekommt schlechte Laune und sieht krank aus.

 

Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Marguerite Hilling (Hilling 1959) ist eine robuste Park- und Strauchrose mit kräftigem Wuchs und überhängenden Zweigen. Sie blüht ab Ende Mai.Ihre leuchtenden, sehr großen Blüten erzielen eine erstaunliche Fernwirkung

 

Auf unserer Website unter der Rubrik Rosen/Pflege/Dünger/ Mangelerscheinungen oder die Pflege der Rosen gibt es reichlich Infos zum Thema Rosen düngen . Auf den genannten Seiten lesen sie z.B.

    Was eine Rose zum gesunden Wachstum braucht      Rosen Wie sie Mangelerscheinungen erkennen und was man dagegen tun kann      Welche idealen Düngewerte unsere Rosen brauchen
Graham Thomas

 

  • Was eine Rose zum gesunden Wachstum braucht
  • Wie sie Mangelerscheinungen erkennen und was man dagegen tun kann
  • Welche idealen Düngewerte unsere Rosen brauchen
  • Rosennährstoffanalyse oder Bodenanalyse ? Wozu sind sie notwendig, wo bekomme ich sie

 

Rosen düngen: wann und womit

Welcher Dünger eignet sich am besten

Rosen düngen, die richtigen Nährstoffe für Rosen was ist ein guter Rosendünger
Palaice Biron oder Purple Lodge

Mineralische Dünger werden im Bergbau gewonnen, wie Kali, Phosphor, und industriell hergestellt, wie Stickstoff. Sie sind pure, mehr oder weniger sofort verfügbare Nährstoffe. Das ist ihr Vorteil, wenn man die schnelle Wirkung betrachtet, aber auch ihr Nachteil, weil man leicht überdüngen kann und schon bald danach nichts mehr da ist.

Organische Dünger sind Stoffe aus der Natur. Sie werden erst zu pflanzenverfügbare Dünger, wenn Bodenlebewesen sie verdauen und die Nährstoffe aus ihnen freisetzen.

 

Käufliche organische Dünger sind meist aus Horn- (Stickstoff), Blut- (Phosphor) und Knochenmehl (Kali) hergestellt. Sie haben den Vorteil, das eine bestimmte Menge Dünger immer genau eine bestimmte, ausgewogen zusammengestellte Menge Nährstoffe enthält. Quelle Rosenwelten.de


Hier möchte ich jetzt  über unsere Vorgehensweise erzählen,

welchen und wie viel Dünger unsere Rosen erhalten

Das Düngen der Rosen über einen Zeitraum von 2 Jahren:

 

  • Im Herbst 2014 haben wir den Boden unsere Rosen mit einem Bodenaktivator (Cuxin) Er besteht aus verschiedenen Urgesteinsmehlen und Mikronährstoffen aufgebessert.
  • Im Frühjahr 2015 (Anfang März) bekamen sie eine Handvoll getrockneten Kuhdung, sowie etwas Hornspäne (Als Leckerbissen für die fleißigen Bodenorganismen).
  • Nach dem Schnitt im März bekamen sie zusätzlich noch:100 g des organisch-mineralischen Düngers Bio Vegetal Bio-Vegetal  ist kein spezifischer Rosendünger, sondern ein GARTENDÜNGER, der für fast alles im Garten benutzt werden kann. Ein 25kg Sack kostet bei Nordland Agrar nur 35,80 Euro. Und der Dünger ist klasse !!
  • Während der Blütezeit Ab Ende Juni-Mitte Juli 2015 bekamen die Rosen eine weitere Gabe 60g Bio Vegetal.
  • Im Herbst 2015 wurden 3-10 l Kompost (je nach Größe der Rosen) um die Sträucher herum ausgebracht. Bei frostempfindlichen oder neu gepflanzten Rosen wurde der Kompost gleich zum Anhäufeln benutzt. Unschlagbarer Vorteil von Kompost ist die Aktivierung des Bodenlebens, weil die Mikroorganismen dadurch sozusagen richtig etwas zum Fressen haben. Gleichzeitig erhöht sich die organische Masse des Bodens und verbessert dadurch die Bodenstruktur: Ein derart gut versorgter Boden kann Nährstoffe und Wasser wieder besser speichern
  • Im März 2016 wurde der Kompost in die Erde eingearbeitet. Dieses Jahr gibt es keinen Kuhdung oder Hornspäne, da der Kompost die gleiche Wirkung hat. Außerdem erhalten die Rosen wieder 100g Bio Vegetal.

Die Düngemengen können eventuell in einigen Jahren etwas mehr oder weniger betragen, wenn wie den Eindruck haben das den Rosen etwas fehlt, oder sie zuviel Nahrung erhalten haben. Da sollte man die Sträucher im Auge behalten, damit man auf Mangelerscheinungen oder auf zu mastigen Wuchs im Frühjahr reagieren kann.

 

Bei Mangelerscheinungen hilft ein Flüssigdünger, der über das Laub gespritzt wird. Bei zu mastigem Wuchs wird die zweite Düngergabe eventuell weggelassen.

 

Die Länge der Düngewirkung ist auch abhänig von Feuchte und Bodentemperatur. In Jahren mit sehr warmem Frühjahr kann der Dünger schneller verbraucht sein.

  • Neu im Herbst gepflanzte wurzelnackte Rosen bekommen im nächsten Frühjahr das erste Mal eine kleine Portion Dünger (ca.50g). Neu in 2014 gepflanzte Containerrosen bekommen im Jahr 2015 auch erst nur die Hälfte der Düngemenge.
Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Guirlande d`Amour

 

Bitte beachten:

 

Unsere Düngeenpfehlung ist natürlich nicht auf allen Böden und in jeden Garten anwendbar, denn leider gibt es kein Patentrezept für Ihre ganz spezifische Situation, da die Düngung auch von den Bodenverhältnissen abhängt.

 

Gerade bei einer einseitigen Anreicherung oder wenn ein Nährstoff im Boden fehlt, kommt es zu Problemen bei der Nährstoffaufnahme.

 

Wir können nur immer wieder betonen:

Eine Bodenanalyse verschafft Ihnen sicherlich am besten Klarheit über Beschaffenheit und Nährstoffgehalt in Ihrem Garten.

 

Sie schicken einfach eine Bodenprobe aus Ihrem Garten ein – und bekommen mit einem Ergebnis eine verlässliche Düngeempfehlung!

 

Rosen düngen mit bio-vegetal  organisch-mineralischer Dünger für Rosen sehr gut geeignet
Edelrose Beverly

Der von uns verwendete Dünger:

Bio Vegetal ist ein organisch-mineralisches Düngergranulat mit Guano

 

Mehrnährstoffdünger NPK 9-6-4-2

 

Die in bio-vegetal enthaltenen Mikro- und Makronährstoffe und besonders deren synergetisches Zusammenwirken fördern die im Boden erwünschte Mikroflora nachhaltig.

 

Zusammensetzung:

- organischer Stickstoff

- pflanzenverfügbares Phosphat

- wasserlösliches Kaliumoxid

- natürliches Magnesiumcarbonat

- Seabird Guano

- gebunden an Spezialtonerden und Nährhumus

 

Empfohlen hat diesen Dünger die Bio Rosenschule Ruf. Wir werden auch in den nächsten Jahren unsere Rosen mit Bio-Vegetale verwöhnen.

 

 

Die reiche Blüte, das gesunde Wachstum und die kräftigen Farben der Blüten. Dies alles hat uns überzeugt mit diesem Dünger alles richtig gemacht zu haben

 

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Besonders die  genannten Dünger ( wie z.B. Bio Vegetal), oder Engelhart Dünger vereinen die Vorteile organischer und mineralischer Dünger, ohne Einsatz von chemischen Mitteln. Für Gärtner die eine  schnelle Düngewirkung für ihre Pflanzen brauchen, aber auf eine langfristige Versorgung nicht verzichten möchten, sind diese Dünger zu 100% geeignet und sehr emfehlenswert. 

Weitere Infos unter Empfehlenswerte Rosendünger und Rosen/Pflege/ organische oder mineralische Dünger

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Rosen schneiden, Rosen richtig düngen, wann und womit. Pflanzenschutz bei Rosen Krankheiten Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost bekämpfen und vermeiden Stärkungsmittel für Rosen
Edelrose Beverly

Tipp: getrockneten Rinderdung für Rosen

 

Kompost liefert Nährstoffe und reichert den Boden mit Humus an. Nichts anderes bewirkt der Rinderdung. Zusätzlich ausgebracht auf Beeten für Starkzehrer wie Rosen sehr zu empfehlen. Nach dem Austreuen  reinregnen lassen und die Reste bei der Beetvorbereitung einarbeiten.

 

Bis die Rosen den Stickstoff brauchen, ist er von den Bodenlebewesen aufgeschlossen und somit pflanzenverfügbar. Da wir nur jedes zweite Jahr Kompost ausbringen, benutzten wir in den anderen Jahren Rinderdung

 

Rosen düngen mit getrocknetem Rinderdung Grundlage für ein kräftiges Wurzelwachstum, sowie dauerhaft natürlich gesunde Planzen geschaffen.
Porzelanröschen Zwergrose
KAS-Rinderdung 100% ist ein organisch- biologischer Langzeitdünger und ein natürlicher Humuslieferant für Gemüse und Ziergarten. 25kg kosten bei Kas Strahlsund 15,95
Der Humus sorgt für eine lockere, krümelige, gut durchwurzelbare Bodenstruktur, die organischen Verbindungen dienen dem natürlichen Bodenleben als Nahrungsquelle und so wird die Grundlage für ein kräftiges Wurzelwachstum, sowie dauerhaft natürlich gesunde Pflanzen geschaffen.
 
Rosen düngen mit getrocknetem Rinderdung Grundlage für ein kräftiges Wurzelwachstum, sowie dauerhaft natürlich gesunde Rosen
Porzelanröschen

 

 

Rinderdung

  • gesunde Pflanzenentwicklung, reiche Blütenbildung, wohlschmeckende Früchte
  • das Bodenleben wird nachhaltig stimuliert
  • geruchsfreundlicher und sauberer als frischer Kuhmist
  • Pellets lassen sich sehr gut verarbeiten
  • reiner 100%-iger Rinderdung

 

Anwendung:

  • KAS-Rinderdung kann über das ganze Jahr ausgebracht werden. Die Grunddüngung sollte mit 120-150g/m². Zur Nachdüngung im Herbst bzw. nach der Ernte reichen 60-75 g/m². Je nach Anwendung reichen 25kg für 160-410 m².
  • Falls sie diese Pellets von anderen Firmen kaufen möchten, achten sie auf die Zusammensetzung! Oft erhalten sie keine 100% Rinderdung sondern nur 50% gemischt mit irgend etwas anderem z.B. Hühnerdung o.ä.

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Tipp: SUPER Dünger auch für Kübelpflanzen ! Ich habe z.B. – die alte Blumenerde vom Vorjahr in manchen Blumenkästen und großen Töpfen gelassen und diesen Dünger mit 50% neuer Erde darunter gemischt. Klasse Ergebnis, Blumen blühen besser als mit neuer Erde. Auch für Tomaten und Gemüse gut geeignet. Sie wachsen prima.

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Weitere gute, empfehlenswerte Dünger sind u.a.:

  • Engelharts Gartendünger phosphatfrei - rein organisch - Nährstoff: 7%N - 0%P - 9%K
  • Engelharts Rosendünger - organisch - mineralisch - Nährstoff: 6%N - 5%P - 9%K + Magnesium
  • Engelharts Gartendünger - rein organisch - Nährstoff: 7%N - 7%P - 7%K
  • MANNA - Rosendünger - organisch-mineralisch - Nährstoff: 7%N - 6%P - 8%K
  • Oscorna Rasaflor Rasendünger - Nährstoff: 8%N, 4%P, 0,5K kann auch als Rosendünger verwendet werden ( kein Schreibfehler der Rasendünger wird u.a. empfohlen von Heiko Hübscher )
  • Neudorff AzetRosenDünger - rein organische - Nährstoff: 7%N, 7%P, 4%K
  • HAUERT- Rosendünger - granuliert organisch - mineralisch - Nährstoff: 8%N, 4%P, 8%K +Mg+Eisen
  • Hornoska spezial - granulierter organischmineralischer NPK-Dünger 8%N, 3%P, 10%K+3Mg
  • KORDES Rosen Spezial Dünger - Organisch-mineralischer NPK-Dünger 8 + 3 + 5 mit Spurennährstoffen und 3% Magnesium +4 % Guano
  • RUF‘S Rosendünger von Engelhart Nach den Erfahrungen der Rosenschule Ruf zusammengestellter Rosendünger: Nährstoffe :6% N, 0,5% P, 9% K sowie Eisen und Magnesium. Nährgehalte optimal für Biogärtner, die hauptsächlich mit Mulch, Mist oder Kompost arbeiten.
  • Unter Rosen/Pflege/empfehlenswerte Rosendünger bekommen sie weitere Infos
stark duftende Bourbonrose Reine des Violettes dunkle Variante
Reine des Violettes dunkle Variante
stark duftende Bourbonrose Reine des Violettes dunkle Variante
Reine des Violettes dunkle Variante

 

 

2. Provita Pellet 105

Naturdünger tierischer Herkunft

  • ernährt die Pflanzen artgerecht
  • entspricht dem typischen Naturkreislauf
  • nur wenige Krankheiten befallen Pflanzen als auch Tier bzw. Menschen
  • stammt von gesunden, genusstauglichen Tieren
  • bestens verträglich und nachhaltig wirkend
  • ohne Salz- oder Schwermetallbelastung
  • mit Spurennährstoffen Pelettierter, organischer NPK-Dünger 11+1,5+1,5 der bewährte Naturdünger
Strauchrose Rosenstadt Zweibrücken
Rosenstadt Zweibrücken
Strauchrose Rosenstadt Zweibrücken

Rosenstadt Zweibrücken:

Diese Rose verwöhnt durch ihr zweifarbiges Farbenspiel von rosarot und goldgelb. Die leicht gefüllten, mittelgroße Blüten sind regenfest und hitzeverträglich.
Weit öffnen sich die Blüten und präsentieren uns ihre großen gelben Staubgefäße. Sehr reichblühend

Strauchrose Rosenstadt Zweibrücken

Hier noch zwei Beispiele für empfehlenswerte 

rein biologische organische Dünger:

1. Universaldünger Pferdeäpfel:

 

In handlichen Portionen. Pferdemist.

Pferdemist ist bekanntlich einer der besten Gartendünger – sei es für Obstbäume, Gemüsebeete oder Staudenrabatten –, da er nicht nur die nötigen Nährstoffe in einer ausgewogenen Zusammensetzung enthält, sondern vor allem wegen der enthaltenen Mikroorganismen, die die im Boden gebundenen Nährstoffe bedarfsgerecht für die Pflanzen freisetzen.

 

Er verbessert zudem die Bodenstruktur nachhaltig und erhöht die Wasser-speicherfähigkeit.

 

Das einzige Problem ist die Beschaffung und in kleineren Gärten vor allem auch die Lagerung von Mist. Hier kommt Abhilfe:

Dünger aus reinem Pferdemist in pelletierter Form, geruchsneutral und anwenderfreundlich.

 

Alissar Princess of Phoenicia Gattung: Hulthemia persica Hybride Strauchrose
Alissar Princess of Phoenicia


Strauchrose Schloß Eutin Märchenrose von Kordes
Schloß Eutin überzeugt durch ihre Blattgesundheit.

 

Die Hornspäne, die unsere Rosen Anfang März als ersten Dünger mit dem Rinderdung erhalten haben, wirken natürlich noch nicht sofort, sondern der enthaltene Stickstoff wird erst nach und nach freigesetzt, wenn die Bodenorganismen fleißig bei der Arbeit waren.

So haben die Rosen dann zum Neuaustrieb zur zweiten Blüte gleich ausreichend Stickstoff zur Verfügung.

 

( Möchte man eine Sofortwirkung erreichen sollte man Hornmehl, oder Horngrieß ausstreuen )

 

 

Die organischen Bestandteile werden in Abhängigkeit von der Temperatur, der Feuchtigkeit und der Aktivität des Bodenlebens freigesetzt; also entsprechend den Wachstumsbedingungen der Pflanzen.

 

Durch den Anteil an humusbildenden Bestandteilen wirken sie bodenverbessernd und regen das Bodenleben an.

 

Die Nährstoff-Freisetzung erfolgt über einen Zeitraum von 6– 8 Monaten. Im Gegensatz zu anderen biologischen Düngern wie Schafs- oder Pferdemist muss man sich bei Hornspänen keine Gedanken wegen der Schärfe und eventuellen Verbrennungen machen:

 

Hornspäne enthalten zwar 14% Stickstoff und auch Phosphor, doch beides zersetzt sich nur langsam und wird nach und nach von den Rosen aufgenommen, wodurch eine Überdüngung unmöglich ist.

Strauchrose Schloß Eutin
Schloß Eutin

Tipp für das Frühjahr:

 

Wenn Sie ihre Rosen ausschließlich mit Kompost und Hornspänen düngen ( nur dann!) können sie Ihren Rosen zusätzlich im April  30g/m²Patentkali geben. Die Blütenfarben werden kräftiger und intensiver und die Pflanzen besitzen höhere Widerstandsfähigkeit gegen Trockenstress, Krankheiten und Schädlinge. Benutzen sie einen organisch-mineralischen Dünger tut das nicht nötig, da in diesem Dünger schon ausreichend Kalium enthalten ist

Patentkali ist ein bergmännisch abgebautes Kalisalz, das im Frühjahr oder Spätsommer als Ergänzungsdünger eingesetzt werden kann.Kalium fördert die Blütenbildung und die Holzausreife. Ein Zuviel kann aber auch die Bodenorganismen schädigen, wenn es jedes Jahr obligatorisch eingesetzt wird. Bitte nur anwenden wenn nachweislich Kaliummangel besteht,(z.B. nach einer Bodenprobe)

Nelkenrose pink Grootendorst
Rugosa Pink Grootendorst

 

Noch ein Tipp für das Frühjahr:

Wildrosen, besonders die Rugosa Arten lieben auch eine zusätzliche Gabe Magnesium, dieses ist im Patentkali reichlich enthalten. Dadurch verhindert man das plötzliche Gelb werden der Blätter

(Magnesiummangel), welches man häufig bei diesen Sorten beobachten kann. Alle Rugosa Arten benötigen für eine satt grüne Blütenfarbe einen leicht sauren Boden PH-WERT 5 - 5,5. Also unbedingt testen, sonst bekommen sie schnell Eisenmangelchlorose.

 

Sollte der PH-WERT zu hoch sein mischen sie Tannen oder Fichtennadeln unter die Erde, das senkt den Wert.  Man kann auch Schwefel verwenden. Da er langsam reagiert, kann man bei der empfohlenen Dosierung nicht viel falsch machen. Arbeiten sie ihn soweit wie möglich in den feuchten Boden ein, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Prüfen sie den pH-Wert des Bodens nach mehreren Monaten noch einmal.

 

Oder einen ammoniakhaltigen Dünger verwenden. In vielen Fällen braucht man lediglich einen ammoniakhaltigen Dünger, um den Boden etwas saurer zu machen. Viele Dünger, die für säureliebende Pflanzen (Moorbeetpflanzen) verwendet werden, enthalten Ammoniaksulfat oder schwefelbeschichteten Harnstoff.

 

Auf keinen Fall, wie man oft lesen kann, Essig in den Boden gießen!!  Der Essig senkt den pH-Wert des Bodens zwar sofort, in diesem Fall ist es jedoch nichts Gutes. Die Veränderung ist zu radikal, verschwindet zu schnell und tötet gute Bodenorganismen ab.

 

stark duftende Rosa Rugosa Moje Hammarberg
Rosa Rugosa Moje Hammarberg

So versorgt haben wir unseren Rosen einen guten Start ins Rosenjahr ermöglicht.

Durch die zusätzliche Gabe von Urgesteinsmehl im letzten Herbst,

sowie der Kompostuntermischung haben wir unserem Boden

auch die wichtigen Mineralien und Spurenelemente zugesetzt.

 

weiße Strauchrose Keros von Harkness
Neu im Garten: Keros einfache bis halbgefüllte Blüten in reinem Weiß, deren Blütenblätter zudem gerüscht sind.

Mineralische Kurzzeit-Dünger (wie z.B. Blaukorn) oder andere synthetisch hergestellte Dünger haben bei der Rosenpflanzung und überhaupt bei uns im Garten, nichts verloren. Mineralischer Kurzzeit-Dünger im frischen Pflanzloch verhindert  die Wurzelbildung und schädigt die Pflanze! Aller Aufwand den Boden gesund zu erhalten kann mit diesen Düngern wieder zunichte gemacht werden.

 

Um bei der Düngung immer die richtige Menge zu finden, sollte alle 3 - 4 Jahre im Garten eine Bodenprobe durchgeführt werden, um festzustellen, ob der PH-Wert für Rosen von 5,5 - 6,5 stimmt, und welche Düngewerte (Stickstoff, Phosphor, Kali, Magnesium usw.) vorhanden sind, damit man die richtige Menge kennt und weiß, welcher Dünger verwendet werden sollte.

 

Nach der Bodenprobe (oder PH-WERT-MESSUNG) sollte bei Bedarf alle 2 - 3 Jahre Kalk mit ausgebracht werden, um den richtigen PH-Wert zu erhalten. (Ein neutraler PH Wert des Bodens ist gut gegen Sternrußtau). 

 

Rosen im Kübel:

Edelrose Chippendale im Kübel ( Topf ) im Rosenparadies Loccum
Edelrose Chippendale

Pflanzgefäß und Erde

  • Je größer das Pflanzengefäße, desto größer das Erdvolumen. Je größer das Erdvolumen desto größer die Toleranz gegenüber nicht optimaler Witterungs- und Pflegeverhältnissen. Das Erdvolumen eines Pflanzengefäßes ist somit auch ein Risikopuffer. Die Beschaffenheit des Pflanzengefäßes, Kunststoff oder Keramik, ist nicht von so großer Bedeutung.
  • Wichtig für Rosen in Kübeln ist eine gute Pflanzerde, die einerseits das Wasser gut speichern kann und andererseits eine gute Durchlüftung der Erde und somit des Wurzelbereiches gewährleistet. Zu vermeiden sind Erden die zur Vernässung neigen. Dies sind häufig preiswerte Erden mit einem hohen Schwarztorfanteil und feiner Struktur.

Ich pflanze die Rosen in folgendes Gemisch:

Gefäßgröße ca. Höhe: 0,70cm - Breite: 0,50 cm

  • 1 Teil unserer Gartenerde ( sandig-lehmig ) gemischt mit 100g Urgesteinsmehl
  • 1 Teil Rosenerde ( aus dem Fachmarkt )
  • ca. 20l Kompost
  • 150g Getrockneten Rinderdung
  • Kübelrosen bekommen natürlich öfter Wasser als die im Beet gepflanzten. Ideal ist ein feuchter Zustand, den gilt es zu erhalten. Alle Wassergaben sind mit Augenmaß daran zu orientieren. Ein völliges austrocknen der Erde sollte verhindert werden.

  • Beim Rückschnitt gelten im Kübel die gleichen Maßstäbe wie im Garten.

Edelrose Chippendale im Kübel
Edelrose Chippendale Tantau Rosen

 

Eine ausgewogene und gute Ernährung ist bei Rosen im Kübel in jedem Falle auch eine vorbeugende und besonders wichtige Pflegemaßnahme.

Da Rosen in Töpfen nur ein bestimmtes Erdvolumen und damit nur eine begrenzte Menge Nährstoffe zur Verfügung haben, ist hier eine ausgewogene Nährstoffversorgung besonders wichtig. Im Frühjahr sollte auch hier eine Grundversorgung mit einem Rosendünger erfolgen. Die Menge ist davon abhängig, ob die Rose gerade frische Erde erhalten hat.

Im Topf benötigen die Rosen mehr Futter.

 

  • Im ersten Jahr bekommt die Rose im Kübel noch etwas weniger Dünger, da sie mit dem Erdgemisch schon gut versorgt ist. Sobald die Blätter gut entwickelt sind erhält sie alle 2 Wochen etwas flüssigen rein organischen Dünger z.B.
  • OPF Organic Plant Feed Flüssigdünger 6% N, 5% P, 6% K, mit vielen wichtigen Aminosäuren,
  • od. Bio Trissol von Neudorf organischer Flüssigdünger aus Vinasse 3% N, 1% P, 5% K, für Kübelrosen beide sind gut geeignet und erhältlich u.a.bei der Rosenschule Ruf. Ich verwende keine billig Flüssigdünger, da sie dazu führen das sich in der Erde an den Wurzeln Salzkristalle bilden. Die Wurzeln nehmen Schaden, was bis zum Verlust der Pflanze führen kann.
  • Weitere empfehlenswerte Flüssigdünger auf unserer Seite unter: Empfehlenswerte Rosendünger
  • Diese Flüssigdünger können bei Bedarf auch übers Blatt gegeben werden.
  • Im zweiten Jahr bekommen die Kübelrosen eine einmalige Vorratsdüngung Ende März oder Anfang April mit organischem festem Rosendünger ( bio vegetale ). Dann ab dem Zeitpunkt der Knospenbildung wöchentlich zusätzlich Flüssigdünger oder verdünnte Brennesseljauche
  • Rezept hier
  • Alle vier bis fünf Jahre sollte man die Erde erneuern. 
  • Ansonsten werden sie nicht anders behandelt als ihre Artgenossen im Beet. Da gibt es keine Unterschiede weder beim Schnitt noch beim Pflanzen.

Edelrose Chippendale im Kübel

 

Edelrose Augusta Louise im Kübel

 

Der Wasserbedarf der Rosen

orangefarbene Strauchrose Fred Loads
Strauchrose Fred Loads Züchter Holmes Besonderes: blüht fast ohne Pause, sehr robust, eine Rose die begeistert

 

 

Sollte das Frühjahr sehr trocken sein, so wie es im Jahr 2015 der Fall war, sollte man seinen Rosen selbstverständlich auch die benötigte Menge an Wasser verabreichen, ansonsten kann der Dünger seine Wirkstoffe nicht abgeben, die Rosen treiben nicht zufriedenstellend und es bildet sich nicht die gewünschte Menge an Blüten.

 

Bei neu gepflanzten Rosen, egal ob wurzelnackte, Container oder wurzelechte besteht die Gefahr das sie vertrocknen.

 

Zum größten Teil können unsere Gartenrosen sich alleine versorgen, weil ihre Wurzeln tief in den Boden eindringen und im Normalfall mit den Niederschlägen auskommen.

Nichtsdestotrotz kann man natürlich mit dem Gießen bei Trockenheit allen Rosen den Trockenstreß ersparen, der wie schon gesagt weniger Triebe, sowie weniger Blüten zur Folge hat und den Befall von Mehltau begünstigt.

 

  In diesen Fällen sollten Sie die Pflanzen durch zusätzliches Wässern unterstützen:

 • Bei frischen Anpflanzungen, egal welcher Art, sie konnten bislang noch keine ausreichenden Wurzeln    

   bilden und reagieren sehr empfindlich auf Wassermangel bei langen Trockenzeiten

 • An trockenen Standorten (beispielsweise unter einem Dachüberstand)

 

orangefarbene Strauchrose Fred Loads
Fred Loads

Richtig gießen:

  • Bei großer Trockenheit die Rosen nicht mit Wasser sprengen. Nässe auf den Blättern fördert den Pilzbefall mit Sternrußtau

  • Wasser aufnehmen und sich nutzbar machen können Pflanzen nur durch ihre Wurzeln, und zwar die ganz feinen, weißen Saug- Faser- oder Haarwurzeln.
  •  Wenn Pflanzen von oben bewässert werden, gelangt nur ein Teil des Wassers an die Wurzeln, der Rest hält sich auf den Blättern, in Astgabeln, und Rindenschuppen.
  • Es muss ausreichend und lange gewässert werden, damit das Wasser auch unten an den Wurzeln ankommt. Im Einzelfall, wie bei Kletterrosen an trockenen Standorten kann man sich behelfen, in dem man den Wasserschlauch an ihren Wurzelhals legt und das Wasser über mehrere Stunden tröpfeln lässt. Diese Menge an Wasser hält dann aber auch für mindestens 3 Wochen.
Remontantrose Ferdinand Pichard im Rosengarten Loccum
Historische Remontantrose Ferdinand Pichard Diese Rose gehört zu den schönsten mehrfarbigen Rosen

Tipp:

15-20 Liter pro Rose bekommen unsere Lieblinge und das ausschließlich mit der Kanne gegossen.

 

Größere Sträucher erhalten sogar 30-40 Liter. Kletterrosen bis 60l Wasser, (entweder nach der Tröpfchenmethode oder langsam mit der Gießkanne).

Weniger und öfter gießen würde nur den flachsten Wurzeln und dem Unkraut zugutekommen. Es könnte die Rosen auch verleiten das Wurzelwachstum  kurz unter der Oberfläche einzustellen, wo sie vertrocknen müssten, wenn man nicht ständig gießen würde.

 

Diese Mengen an Wasser reichen dann aber auch wiederum für 3-4 Wochen Trockenheit.

Remontantrose Ferdinand Pichard im Rosengarten Loccum
Ferdinand Pichard

Tipp:

Im Handel gibt es Feuchtigkeits-Tester. Dieser Feuchte-Tester ist ein einfaches, preiswertes Testgerät zur Vermeidung von Gießfehlern im Hausgarten und in Töpfen und Pflanzenkübeln.

 

Der Tester wird nur in den Boden gesteckt und reagiert sofort. Auf der Farbskala von 1-10 kann der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens abgelesen werden.

 

Dank der langen Sonde (20cm) kann man direkt im unteren Boden die Messung vornehmen. Erhältlich z.B. beim Gartenversand-omega.de

 

 

 

reichblühende weiß mit pinke Ramblerrose Fernande Krier
Fernande Krier
reichblühende weiß mit pinke Ramblerrose Fernande Krier
Fernande Krier
reichblühende weiß mit pinke Ramblerrose Fernande Krier
Fernande Krier

Fernande Krier: Wuchs kräftig, Blüte: halb gefüllt in großen Büscheln Farbe: mal weiß, mal rot, mal weiß mit pinkrot, jede Blüte ist ein Unikat weitere Fotos u. Sortenbeschreibung

reichblühende weiß mit pinke Ramblerrose Fernande Krier
Fernande Krier
  • Bodenbearbeitung sollte nach jedem starken Regen erfolgen, die obere Schicht im Gartenboden sollte gelockert werden, damit keine erhöhte Verdunstungsdichte der Bodenkapillaren eintritt.
  • Es können niedrige Bodendecker (in weiß, gelb, Silber, grün) bis 20cm Höhe unterpflanzt werden. Aber immer aufpassen, dass die Rosen noch genug Luft zum Atmen bekommen. ( Wir pflanzen gern Tagetes, Ringelblumen oder Blaukissen zu den Rosen )
  • Auf keinen Fall sollten Sie Rindenmulch verwenden. Durch die Gerbsäure und den Stickstoffverlust durch das Aufsaugen in den Rindenmulch, kann sich die Rose nur schlecht entfalten und der Sternrußtau ist vorprogrammiert. Pinienmulch wäre eine Alternative, ( der aber ist recht teuer)
  • Einmal hacken ist so gut wie dreimal gießen. Diese alte Weisheit hat schon ihre Berechtigung. Offener Erdboden trocknet immer weiter aus in der Sonne. Wenn man jedoch die oberste Bodenkrume aufbricht bleibt die Erdfeuchte im unteren Boden erhalten.

Austin Rosen Gertrude Jekyll und Winchester Cathedral
Gertrude Jekyll und Winchester Cathedral

Das leidige Thema Pflanzenschutz

So sicher wie das Armen in der Kirche, ist es, dass Sie auch Schädlinge und Pilzerkrankungen an Ihren Pflanzen begegnen werden..

 

Man hat alle Kriterien erfüllt um den Rosen sehr gute Startbedingungem zu geben. Aber selbst an robusten Sorten können aus unterschiedlichsten Gründen vereinzelt Krankheiten und Schädlinge auftreten.

Wer Rosen liebt und pflanzt, der muss auch mit ihren Krankheiten leben.

  • Blätter, die von Pilzen befallen sind, sind mit keinem Mittel wieder zu heilen.

    Man kann nur versuchen, dem Befall vorzubeugen und, wenn er da ist, die befallenen Blätter so gut es geht entfernen und auf die Bildung vieler neuer, gesunder Blätter setzen.

  • Falls Ihre Toleranzschwelle so weit überschritten wird, dass Sie zu chemischen Pflanzenschutzpräparaten greifen wollen, so wenden Sie diese bitte vorbeugend ab dem Beginn des Blatttreibens der Rosen( Mäuseohrenstadium ) alle 10 bis 21 Tage an. Wechseln Sie die Wirkstoffe, damit sich keine resistenten Erregerstämme bilden.
  • Tipp von Herrn Franz Wänniger: Schädlinge: Bereits beim Austrieb sind die ersten Pflanzenschutzarbeiten durchzuführen, da der Befall von Schädlingen wie Frostspanner, Milben, Raupen, Blattläusen, usw. schon bald beginnt. Nach dem Rosenschnitt sollte eine Frühjahrsspritzung durchgeführt werden, um die oben genannten Schädlinge in Zaum zu halten. Diese Spritzung kann mit Rapsöl oder Weißöl durchgeführt werden, und zwar in einer Mischung von 1 zu 10, also 1 Teil Öl und 10 Teile Wasser, einen Spritzer Pril nicht vergessen. (Wir machen es nicht so, wollen den Tipp aber denjenigen Gartenfreunden geben, die viel Last mit den Schädlingen haben. Wie wir mit Schädlingen und Krankheiten umgehen erfahren sie unter Rosenpflege im Sommer )

Es wird viel geschrieben darüber, ob es möglich ist,

seine Rosen ohne Chemische Mittel gesund zu erhalten

 

Reichblühende cremefarbene Moschata-Hybride Feeling von Lens Belgien
Moschata-Hybride Feeling von Lens Belgien

 

 

Viele Rosengärtner haben ihr eigenes Patentrezept, welches aber selten auf Dauer wirklich hilft, oder sie sind immer noch auf der Suche danach.

 

Auch wir in unserem Loccumer Rosenparadies sind bestrebt, um möglichst wenig der gefürchteten Krankheiten, wie Rosenrost, Sternrußtau oder Mehltau an unseren Rosen zu bekommen.

 

 

Das gelingt mal gut, aber im nächsten Jahr, wenn sich die Wetterbedingungen mal wieder gänzlich verändert haben, auch weniger gut. Wir versuchen möglichst wenig Fungizide einzusetzen. Bei einigen unseren, doch seltenen Rosensorten, geht es nicht immer ganz ohne.

 

Wir verwenden schon seit vielen Jahren in unserem Rosenparadies in Loccum

Vitanal sauer/kombi  und Siapton als Stärkungsmittel für unsere Rosen.

Wir spritzen damit im 14 tägigem Wechsel unsere gesamten Rosen.

  • Im Frühjahr nach dem Rosenschnitt, wenn die Rose gerade anfängt ihre Blätter zu treiben, dieses nennt man Mäuseohrenstadium spritzen wir unsere Rosen 2x im Abstand von 14 Tagen mit einem Fungizid (Rosen-Pilzfrei-Saprol-Celaflor)  gemischt mit einer Vitanallösung, als Haftmittel.
  • Das ist unser Kompromiss. Wir möchten damit verhindern das sich die Rosen schon so früh im Jahr, an eventuell noch haftenden Pilzsporen aus dem Vorjahr wieder neu infizieren.
  • Im restlichen Jahr von März bis November spritzten wir unsere Rosen nur noch mit den beiden Stärkungsmitteln. Information dazu habe ich ihnen ja schon genug in unserer                        Rubrik Rosen/Pflege gegeben
  • Leider lässt sich auch damit nicht ganz verhindern das die Rosen, vor allem bei schlechten Wetterbedingungen, von Pilzerkrankungen betroffen werden. Aber wir helfen ihnen damit, sich wieder schnell zu erholen.
  • Verliert z.B eine Strauchrose durch Sternrußtau ihr gesamtes Blattwerk, so sammle ich soweit es geht, die befallenen Blätter auf und gebe sie in den Hausmüll. Danach dauert es dann nicht lange und der Strauch fängt wieder an neue gesunde Blätter zu treiben...
  • Erwähnen möchte ich noch, weder Fungizide noch Stärkungsmittel wie Vitanal, sind in der Lage Pilzsporen abzutöten!
  • Alle Spritzungen können nur vorbeugend wirken.
  • Gerade bei Sternrußtau und Rosenrost hilft bei schon vorhandenem Befall dann gar nichts mehr. Der Strauch wird seine gesamten Blätter verlieren.
  • Sie können dann nur eine Verbreitung der Sporen verhindern, in dem sie die übrigen gesunden Rosen vorbeugend stärken, und das regelmäßig wiederholen.
Fingerhut im Frühjahr
Fingerhut
Fingerhut

 

Wenn im September/Oktober einige Rosen (auch eine ADR-Rose kann es mal erwischen... ) Sternrußtau oder Mehltau bekommen, so sehen wir das mittlerweile nicht mehr so tragisch, dann soll dies eben so sein. Die Rosen haben den ganzen Sommer über geblüht, die meisten zwei mal, viele drei mal, das sind Höchstleistungen, die sie vollbracht haben!  Wir haben sie dazu mit unseren Düngergaben angetrieben immer mehr und mehr zu leisten. Jetzt sind sie geschwächt durch unsere Blütentreiberei.

 

Gestehen wir ihnen diese Schwäche einfach zu,

und machen uns nicht allzu viele Gedanken darum....

 

Gartenansichten Rosengarten Loccum Moschata-Hybride Feeling , Eyeconic und Rosa Robusta
Unser Garten im Mai 2015 - die ersten Rosen fangen an zu blühen...

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In der Rubrik Pflanzenschutz auf natürliche Art haben wir viele Infos zum Thema Pflanzenschutz für alle Interessierten zusammengetragen. Es gibt eine Liste mit Bezugsquellen, sowie zahlreiche PDF Dateien über die Stärkungsmittel Vitanal, Siapton u.a. zum downloaden.

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Ein sehr informativer Ratgeber und unbedingt lesenswert ist nachfolgendes PDF Dokument:

 

Download
Oekologischer Pflanzenschutz bei Rosen
Voraussetzungen für gesundes Wachstum, Sortenwahl und Pflege
Praxisratgeber von Sabine Pleininger

Viele Gärtnerinnen und Gärtner verbinden Rosen mit Blattläusen, mit Rosenrost
und Sternrußtau – mit Widersachern,
denen nur mit konzentriertem und wiederholtem chemischen Pflanzenschutz beizukommen ist.
Die Rosenpracht muss man sich erarbeiten – so zumindest war die bislang
weitverbreitete und vorherrschende Meinung. Doch: Es geht auch anders
oekologischer_pflanzenschutz_bei_rosen.p
Adobe Acrobat Dokument 7.0 MB

Diese Broschüre zeigt, wie Rosenpflege mit ökologischen Methoden erfolgreich funktioniert. Sie richtet sich dabei sowohl an Hobbygärtnerinnen und –gärtner mit Rosenleidenschaft als auch an die Zuständigen bei den Stadtgartenämtern und Betreuerinnen und Betreuer von öffentlichen,Grünanlagen. Die Erfahrungsberichte und Empfehlungen in diesem Leitfaden leiten sich aus einem 4-jährigen Forschungsprojekt zur ökologischen Rosenpflege ab, das von 2008 bis Ende 2011 durchgeführt wurde.

 


 

Trotz der vielen Pflegemaßnahmen vergessen wir aber nicht, auch einmal gar nichts zu tun.

wir nehmen uns immer noch Zeit, unsere Lieblinge einfach nur anzuschauen und zu genießen

 

Golden Wings Strauchrose mit schwefelgelben Blüten und großen orangen Staubgefäßen
Golden Wings' wächst aufrecht buschig und wird 150 cm hoch und 80 cm breit. Ihre Winterhärte ist hervorragend und auch ihre Blattgesundheit erweist sich als gut und läßt Mehl- und Sternrusstau kaum eine Chance.

Tipp:

Praxis Humuspflege und Düngung

 

....Damit alle komplizierten Mechanismen im Boden funktionieren können, ist ein Grundverständnis für die wichtigsten Maßnahmen unerlässlich.

 

Wer dann aber sein eigenes System gefunden hat, das im eigenen Garten funktioniert, dem danken es die Rosen mit gutem Wachstum bei minimaler Pflege.

 

Da jede Rose, jeder Standort und jeder Boden unterschiedlich sind, muss man sein eigenes System finden dabei gelten aber wichtige Grundregeln des biologischen Anbaus...

Quelle: Werner Ruf, die Natur der Rosen

 

Diese Grundkenntnisse können sie beim Lesen des Buches von Werner Ruf von der Bio Rosenschule Ruf  Die Natur der Rosen erlernen. Herr Ruf vermittelt darin anschaulich und einfach erklärt die erfolgreiche Kultur von Rosen unter biologischen Aspekten.

 

Vorstellung des Buches und Bezugsquellen unter unseren Buchempfehlungen