Tipps, Tricks & Erfahrungsberichte

Rosenpflanzung - Rosenpflege - Rosenschnitt

Die Pflege der Rosen im Wandel der Jahreszeiten

 

 

Für den Gartenneuling ist es sicher oftmals sehr verwirrend, dass es so viele unterschiedliche und zum größten Teil widersprüchliche Anleitungen zur Pflanzung, Pflege und Schnitt der Rosen gibt.

Wir wissen noch aus unseren eigenen Anfängen, das man gar nicht weiß, an welche Anweisungen man sich halten soll.

 

Warum ist das so? Nun zum einen, weil die Rose je nach Sorte, Standort und äußeren Bedingungen unterschiedliche Ansprüche an den Rosengärtner stellt, zum anderen hängt es auch damit zusammen in welcher Region man wohnt. Bei uns 50 km nordwestlich von Hannover gibt es keine Wetterextreme. Einen richtigen Winter gab es seit 3 Jahren nicht mehr. Außerdem entwickelt wohl jeder Gärtner im Laufe der Zeit seine eigene Methode, mit der er am besten zurechtkommt

 

Des weiteren haben die Gärtner ja auch unterschiedliche Einstellungen und Erwartungen an ihren Garten. Je nachdem ob man nach den Richtlinien des biologischen Anbaus oder eher konventionell gärtnert, macht schon einen großen Unterschied aus.

 

Weitere Widersprüche ergeben sich dann allein daraus, wie viel Platz man zur Verfügung hat, ob die Rosen in gemischten Rabatten oder einzeln wachsen. Die örtlichen Bodenverhältnisse spielen natürlich auch eine ganz große Rolle.


reichblühende, gesunde, pflegeleichte Kletterrose Bajazzo im Rosengarten Loccum
Kletterrose Bajazzo verwöhnt uns mit einem wunderschönen Herbbstflor

Rosenpflege im Herbst

Nur auf gesundem Boden wachsen gesunde Pflanzen

Ja, sie lesen richtig, unser Gartenjahr beginnt im Herbst.

 

Wenn die Rosen im Spätherbst verblüht sind, haben sie für uns "ihre Schuldigkeit" getan.

Trotzdem brauchen sie weiter ein wenig Beachtung, damit sie im nächsten Jahr möglichst gut darauf vorbereitet sind, erneut schöne Blüten in Mengen hervorzubringen und einigermaßen gesund zu bleiben.

Mit der richtigen Rosenpflege im Herbst kommen die Rosen gut über den Winter:

 

Die Blüten im Herbst sind oft größer und die Farben kräftiger, und wenn wir alles richtig gemacht haben, werden die Rosen in in dieser Jahreszeit im Wachsen und Blühen nachlassen.

 

Fröste die im Lauf des Oktobers den Pflanzen einen kleinen Schock geben, sind für uns nur vorteilhaft, sie zwingen die Pflanzen, den Rhythmus auf den kommenden Winter einzustellen. Nur leider sind in den letzten Jahren die frostigen Oktobernächte immer ausgeblieben, so daß zahlreiche Rosensorten bis Weihnachten und darüber hinaus geblüht haben.

 

Ist das Gleichgewicht im Boden gestört, der Boden verdichtet, oder gar ausgelaugt? Fehlen entscheidende Spurenelemente und Mineralstoffe? Oder stimmt der pH-Wert nicht?

 

Dann ist das Pflanzenwachstum gestört, die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen nimmt zu und der Garten macht uns plötzlich viel Arbeit und Sorgen.

 

Desshalb Vitalisieren wir den Standort der Rosen jedes 2. Jahr im Herbst (oder Frühjahr) durch Zugabe von z.B.Oscorna-oder Cuxin Bodenaktivator (100 g/qm), oder Urgesteinsmehl. Dies beugt Bodenverarmung vor und führt lebenswichtige Spurenelemente auf natürliche Weise zu.

 

gesunde, robuste, pflegeleichte Rosensorten

Oscorna Bodenaktivator:

  • Der Bodenaktivator ist ein Naturprodukt zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und Gesundung umweltgeschädigter Böden. Bei verdichteten Böden bewirkt das Mittel eine Bodenlockerung.
  • Aktiviert das Bodenleben, der Regenwurmbestand erhöht sich und die Anzahl der Mikroorganismen nimmt rasch zu.

     

  • Bewirkt die optimale Bindung und Abgabe von Nährstoffen.

  • Versorgt den Boden mit einer Vielzahl wertvoller Spurenelemente.

  • Bildet Humus und macht die Böden fruchtbar.

  • Hält den Boden länger feucht und schützt vor Austrocknung.

  • Sorgt für einen Aufkalkungseffekt und einen günstigen ph-Wert durch biologisch aktive Tonminerale.

  • Erhöht die Wasserhaltekraft.

  • Fördert das biologische Gleichgewicht.

  • Alleine der Inhaltsstoff Luzian Urgesteinsmehl aus jungvulkanischen Basaltgestein hat einen Anteil von 48% pflanzenverfügbarer Kieselsäure.

  • Ausbringung ganzjährig und flächig. Am besten etwas einhacken und leicht wässern.

  • Weitere Infos über Oscorna Bodenaktivator

gesunde, robuste, pflegeleichte Rosensorten

Beet/Kleinstrauchrose Rhapsody in Blue. Weitere Bilder

gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Ein wahres Blütenwunder

Beetrose Rhapsody in Blue -  gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rose
Beetrose Rhapsody in Blue - Beim Aufblühen ein kräftiges Blau-Lila mit weißen Streifen, beim Abblühen ein Lila-Rauchblau. Die Blüten sind mittelgroß und erscheinen in Büscheln von Juni bis zum ersten Frost. Der Duft ist gut

 

 Urgesteinsmehl wirkt ähnlich wie der Bodenaktivator

 

Urgesteinsmehl ist eine allgemeine Bezeichnung für einen Bodenhilfsstoff aus zermahlenem Gestein.

 

Es wird zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Wasserhaltefähigkeit in Hausgärten, im ökologischen Obstanbau und Landwirtschaft sowie im Weinbau eingesetzt.

 

Es dient als Verbesserung eines lehmigen Bodens. Natürliche Bodenverbesserung, fördert den Humusaufbau in der obersten Bodenschicht

 

Erhöht die Wasserspeicherkraft des Bodens

Liefert wertvolle Mineralien und Spurenelemente stellt tierischen Boden - lebewesen, Mikroalgen und -pilzen sowie Bodenbakterien existentielle Stoffe zur Verfügung.

Strauchrose Freisinger Morgenröte
Strauchrose Freisinger Morgenröte

gesunde, robuste, pflegeleichte Rosensorten im Rosengarten Loccum
Freisinger Morgenröte

 

 Z.B. Eifelgold Urgesteinsmehl von

 Engelhart Naturdünger enthält:

 

40 % Kieselsäure, ferner Aluminium, Eisen, Mangan, Magnesium, Kalium, Phosphor, Zink und Kupfer.

 

Reichert man den Boden mit all diesen wertvollen Mineralien und Spurenelementen an, so erhalten wir besonders kräftige, gesunde Pflanzen, die hohe Abwehrkräfte gegen Schädlinge entwickeln.

 

Was bewirkt Urgesteinsmehl?

  • Bessere Ausbildung von Blüten und Früchten durch Aktivierung der Phosphatvorräte.
  • Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit
  • pflanzengerechte Spurenelementeversorgung, beschleunigt und verbessert die Kompostierung.

Die Anwendung auf dem Boden kann trocken durch Streuen oder nass durch Zuschlag in Wasser geschehen. Anschließend wird das Urgesteinsmehl oberflächlich im Boden eingeharkt.

 

Man kann es auch zur Bestäubung anwenden um gesunde, widerstandfähige Pflanzen zu erhalten wirkt eine Bestäubung (100 g /qm) mit Eifelgold Urgesteinsmehl gegen viele Pilzkrankheiten.

 

Urgesteinsmehle lassen sich gut mit anderen Substanzen (z.B. Bentonit) und Pflanzenjauchen (z.B. aus Brennnesseln, Ackerschachtelhalm und Rainfarn) mischen.

 

In Jauche, Gülle, Misthaufen, Kompost und Komposttoilette angewandt, binden sie Gerüche.

 

Weiter Infos erhalten sie unter wikipdia

oder direkt bei Engelhart Naturdünger

 

 

 

Wie schon erwähnt wurde, sollten Lehmböden regelmäßig Kompost-Gaben erhalten. Diese Maßnahme allein reicht jedoch meist nicht aus. Wichtig ist hier – und das gilt im Prinzip für alle Bodenarten – eine Zufuhr und Wiederan-reicherung wertvoller Mineralsubstanzen, die dem Boden gerade durch die Starkzehrer Rosen laufend entzogen werden.

 

Gerade bei mittelschweren Lehmböden sind daher regelmäßige Gaben des Bodenhilfsstoffs Urgesteinsmehl zu empfehlen. Neben der Lieferung von vielen Spurenelementen führt die riesige spezifische Oberfläche des Steinmehls zu einer sofortigen Aktivität im Boden. Wasser kann gleichmäßiger gehalten werden und der Nährstofffluss ist anhaltend gleichmäßig.

 

gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Climbing Iceberg
gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Climbing Iceberg

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum

Pflegemaßnahmen im Herbst: Jetzt schon für gesunde Rosen im nächsten Jahr sorgen

Der Herbst ist die beste Zeit um Krankheiten vorzubeugen. Eine der efektivsten Methoden, um Pilzkrankheiten langfristig zu bekämpfen, ist herabgefallenes Laub der Rosen zu entfernen. In den Blättern überwintern die Pilzsporen vom Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost um dann im Frühjahr die Rose erneut zu befallen. Also harke ich alle Blätter zusammen und entsorge sie in in der Mülltonne.

 

Herabgefallenes Laub bitte nicht auf den Komposthaufen geben, da die Krankheit sonst zurückkommt.

 

Pilzkrankheiten an Rosen lassen sich aber auch mit der richtigen Standortwahl und guter Pflege auf ein Minimum reduzieren.

 

Auch jetzt ist noch wichtig, den Rosenboden regelmäßig zu lockern, damit Sauerstoff in den Boden gelangt, ohne den es kein gesundes Bodenleben geben würde. Außerdem bleibt so die Feuchtigkeit länger in der Erde und verdunstet nicht so schnell.

 

Nach wie vor schneiden wir Verblühtes und sich nur halbgeöffnete Knospen regelmäßig ab, vor allem nach längeren Regengüssen, denn faulige Pflanzenteile begünstigen wiederum Pilzkrankheiten.

 

Wir achten sehr darauf, das unsere Rosen nicht von anderen danebenstehenden Stauden, Gewächsen oder Sträuchern zu sehr bedrängt werden, somit sorgen wir dafür, das der Rosenstrauch rundherum genügend Luft hat, auch das ist ebenfalls vorbeugender Schutz vor Krankheiten.

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosen im Rosengarten Loccum

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum
Foto: Frühjahr 2016 damit nächstes Jahr wieder alles in voller Blüte steht muss schon im Herbst vorgesorgt werden

Rosen bitte nicht im Herbst schneiden

 

  • Häufig habe ich schon gelesen, dass Strauchrosen im Herbst beschnitten werden sollen. Dieser Ratschlag hat aber nur bei Problemfällen seine Berechtigung: Gesunde Rosen sollten mit allen Trieben in die Winterpause gehen, da diese auch Winterschutz sind.
  • Kranke Rosen können im Herbst etwas beschnitten und eventuell an einen besseren Standort umgepflanzt werden.(Näheres am Ende der Seite) Ansonsten sollten die Rosen im Herbst kaum mehr geschnitten werden, nur das Nötigste, also kranke oder vertrocknete Triebe sollten entfernt werden. Die offenen Schnittstellen sind im Winter problematisch, weil Frost und Krankheiten ungehindert in die Pflanze eindringen können.
  • Wenn die Rose sehr stark im Sommer gewachsen ist, das heißt: einzelne Triebe überlang gewachsen sind, können wir diese etwas kürzen, da sie bei starkem Herbstwind abbrechen könnten.

  • Bei den Kletterrosen sollten alle Triebe gut festgebunden werden

 


gesunde, robuste, reichblühende  Strauchrosen im Rosengarten Loccum
Strauchrose Westerland von Kordes
gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Fred Loads

Rosen flanzen oder umpflanzen ist Teil der Rosenpflege im Herbst

Die beste Rosenpflege im Herbst wird nur bei einer Rose Erfolg haben, die sich an ihrem Standort wohlfühlt. So entscheiden wir schon beim Pflanzen, ebenfalls ein Teil der "Rosenpflege im Herbst", ob die neuen Rosen im nächsten Jahr gut gedeihen.

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Wurzelnackte Rosen, aber auch in den Monaten November bis April können bei frostfreiem Boden die Wurzelnackten gepflanzt werden.

Wenn Sie Ihre Rose im Herbst pflanzen, wird ihr das um einiges besser bekommen als das Einpflanzen im Frühjahr.

  • Mitte Oktober bis Ende November herrschen für Rosen und andere Gehölze optimale Bedingungen, um gut und schnell anzuwachsen. In dieser Zeit ist der Gartenboden vom Sommer noch ausreichend erwärmt, so dass Pflanzen schnell neue Faserwurzeln bilden können
  • Die Pflanzen bekommen so auch genügend Zeit, im Spätherbst und in den Winterwochen ohne stärkeren Bodenfrost Wurzeln zu bilden. Diese Wurzeln können sich bis zum nächsten Frühjahr gut in der Erde verankern.
  • Im Frühling kann die Rose ohne Verpflanzungsstress in Ruhe ihre Wasser- und Nährstoffversorgung hochfahren.
  • Eine Rosenpflanzung ist auf viele Jahre angelegt und bedarf daher gründlicher Vorbereitung:
    Neben der Sortenwahl ist die Bodenvorbereitung und die richtige Pflanztechnik Voraussetzung für gesundes Wachstum.
  • Rosen lieben einen sonnigen, luftigen Standort. Wurzeldruck und Tropfenfall unter Sträuchern und Bäumen vertragen sie dagegen genauso schlecht wie den Hitzestau vor einer Südwand oder Zugluft.
  • Der Boden sollte vor allem nährstoffreich, durchlässig und locker sein. Ideal sind gut belüftete und mit Humus versorgte Lehmböden.
  • Ungeeignet als Standort sind Flächen, auf denen längere Zeit Rosen oder andere Vertreter der Familie der Rosengewächse (z.B. Apfel, Zierquitte, Feuerdorn) standen. In diesem Fall ist der Boden „rosenmüde“ und muss entweder großzügig ausgetauscht (mindestens 50 x 50 x 50 cm tief) oder ein anderer Pflanzplatz gefunden werden.
gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Sahara
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum
Westerland
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum

 

Tipp: Wurzelnackte veredelte Rosen gibt es in den Güteklassen A und B. Während Güteklasse A normalerweise mindestens drei kräftige Haupttriebe sowie ein gutes Wurzelwerk aufweist, haben Pflanzen der Klasse B oft nur zwei Triebe und brauchen etwas länger für die Ausbildung weiterer Triebe

 

Tipp: Bei der Rosenschule o-planten erhalten sie wurzelecht gezogene Rosen im 2l Container in sehr guter Qualität. Vorteil dieser Rosen ist z.B. das sie sehr winterhart sind und im Topf schon viele wertvolle Faserwurzeln gebildet haben, da sie von Anfang an in den Töpfen gewachsen sind. Diese Rosen können ganzjährig gepflanzt weren und haben keine Veredlungstelle auf die man besonders achte muss. Weitere Infos unter den von uns empfohlenen Rosenschulen


gesunde, robuste, reichblühende Rose de Resht im Rosengarten Loccum
Rose de Resht hat einen reichen Herbstflor
gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum
Schöne Kirchdorferin
Schöne Kirchdorferin gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum

Beetvorbereitung

  •  Die Beetfläche wird zunächst gründlich von Unkraut gesäubert. Das gilt insbesondere für Wurzelunkräuter wie Quecke und Giersch. Dabei sollte man sich gleich vergewissern, dass das Erdreich ausreichend locker ist:
  • Rosen sind Tiefwurzler und nehmen Verdichtungen im Boden übel. Verdichtete Schichten müssen unbedingt mit dem Spaten oder der Grabegabel gelockert werden. (mindestens 40 bis 50 cm tief). Bei der Gelegenheit sollten schwere Lehmböden gleich mit Sand vermischt und gelockert werden.
  • Sandige Böden werden durch die Beigabe von Humus und Bentonit (Sandbodenverbesserer) bindiger und können mehr Wasser und Nährstoffe speichern.
  • Nur wenn der Boden im Garten gesund ist, können auf ihm Rosen richtig wachsen und gedeihen. Ist der Boden ausgelaugt, oder der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig, kann das Wachstum der Rosen und der meisten Gartenpflanzen eingeschränkt sein – die Rosen fangen an zu kränkeln, wachsen nur spärlich oder verkümmern.
  • Der pH-Wert Ihres Bodens lässt sich einfach mit einem im Handel erhältlichen Teststreifen bestimmen. Die meisten Gartenpflanzen und die Rosen bevorzugen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Ein PH Wert von 7 ist für die Rosen auch noch o.k.

Noch neu im Garten Night Owl Carruth 2005, USA öfterblühende niedrige Kletterrose in außergewöhnlicher Blütenfarbe:

ein dunkelrot, das beim Abblühen bläulich wird. Die kleinen doppeltgefüllten Blüten duften lieblich

Wurzelnackte Rosen pflanzen

 

  • Schauen sie sich die wurzelnackte Rose genau an. Ist etwas abgebrochen, eingeknickt oder sonst irgendwie verletzt, müssen sie erst einmal den so genannten Pflanzschnitt tätigen.
  • Pflanzschnitt: Dazu werden alle schwachen und abgebrochenen Triebe ganz entfernt, die verbleibenden Triebe auf eine Länge von ca. 20 cm eingekürzt und die Wurzeln wenige cm abgeschnitten. (Bei den meisten Rosenschulen erhalten sie ihre Rosen allerdings schon pflanzfertig geschnitten)
  • Die Rosen werden dann vor der Pflanzung für einige Stunden (ganz untergetaucht) gewässert. 6-8 Stunden reichen aus; länger als einen Tag dürfen die Pflanzen nicht im Wasser stehen, da es den Wurzeln sonst an Sauerstoff fehlt.
  • Ein ausreichend großes Pflanzloch ausheben (etwa 50 x 40 cm) und dabei die obere, humusreiche Bodenschicht beiseitelegen – diese wird später mit Urgesteinsmehl und Kompost oder Rosenerde (Sie enthält Tonmineralien und Gärtnerhumus vermischt. Die Tonmineralien können Nährstoffe speichern und bei Bedarf sukzessive an die Pflanze abgeben) verbessert. Keinen  Dünger mit einarbeiten! Dieser könnte die feinen Haarwurzeln der Rose verbrennen. (Die geringe Menge an Dünger in der Rosenerde ist unerheblich). Frühestens ein Jahr nach der Pflanzung düngen.
  • Bei eher schwerem Boden zusätzlich die Pflanzlochsohle aufreißen, um den Wasserabzug zu verbessern. Die Rose kommt so in das Pflanzloch, dass die Wurzeln gerade herunterhängen. Die verdickte Veredelungsstelle zwischen Wurzelhals und grünen Trieben soll 5 bis 7 cm unter der Erdoberfläche liegen. Ein quer über das Pflanzloch gelegter Stab kann beim Pflanzen eine Orientierungshilfe sein. Damit ist die Rose ausreichend vor Frost und Trockenschäden geschützt
  • Anschließend wird der aufgebesserte Aushub wieder eingefüllt die Rose dabei immer wieder gerade gerichtet. Ist das Pflanzloch voll, drückt man die angefüllte Erde einmal ringsherum mit den Händen seitlich an die Rosenwurzeln. Es genügt ein sanfter Druck, die Erde sollte nur angedrückt, nicht verdichtet werden.
  • Zusätzlich wird die Rose mit Wasser aus der Gießkanne eingeschlämmt. Der Strahl wird dabei direkt auf die Pflanzstelle gerichtet. Zwei bis drei Gießkannen sind nötig, damit sich die Erde endgültig setzt. Ein kleiner Erdwall um den Rosenstock verhindert, dass das Schlämmwasser wegläuft. In den kommenden Wochen und Monaten baucht die Rose bei einer Pflanzung im Herbst nicht noch öfter gewässert zu werden, es sei denn, das es sehr wenig Niederschläge gibt.
  • Nach dem Pflanzen häufelt man die Erde soweit an, dass nur noch die Triebspitzen erkennbar sind. Auf keinen Fall sollte man Torf nehmen; er ist zu sauer und trocknet bei ausbleibenden Niederschlägen stark aus – und sollte generell im Garten nur in Ausnahmefällen (Moorbeetpflanzen) Verwendung finden.
  • Das Anhäufeln schützt die Rosen bei der Herbstpflanzung in erster Linie vor austrocknenden Winden und Sonne und später auch vor Frost. Der Erdhaufen sollte im Frühjahr so lange bestehen bleiben, bis die Rose etwa 10 cm ausgetrieben ist.
  • Auch alle anderen Rosensträucher werden ab ca. Ende November wenn eine längere kühle Zeitspanne den Rosenpflanzen Ruhe gebracht hat, ca. 15 cm hoch angehäufelt, um den aus den Boden kommenden Zweigen einen leichten Winterschutz zu geben. Dazu nehmen wir alle 2 Jahre unsere selbst hergestellte Komposterde. In den übrigen Jahren reicht es einfach die Erde aus dem Beet mit einer Hacke an den Wurzelstock heran zu ziehen.
  • Wurzelecht gezogene Rosen, die keine Veredlungstelle haben bitte so tief einpflanzen, das die Rose 5 cm tiefer in der Erde sitzt als vorher im Topf. Bei allen anderen Container-Rosen ( die verdelten ) darauf achten, die Veredlungsstelle wie bei den Wurzelnackten tief genug zu setzten. Auch diese Rosen können nach der beschriebenen Methode jetzt noch gepflanzt werden.
Old Blush wurde im 18. Jahrhundert aus Fernost in Europa eingeführt; in China ist sie wahrscheinlich bereits Jahrhunderte vorher in Kultur gewesen. Diese Alte Rose begeistert noch heute durch ihre  zartrosa, etwas wuselig geformten Blüten
Old Blush wurde im 18. Jahrhundert aus Fernost in Europa eingeführt; in China ist sie wahrscheinlich bereits Jahrhunderte vorher in Kultur gewesen. Diese Alte Rose begeistert noch heute durch ihre zartrosa, etwas wuselig geformten Blüten
gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
China Rose Old Blush

Unser Tipp:

 

Die Firma Kordes bietet seit kurzem einige Rosen in Plant-o-fix Töpfen an.
Dieser 2-L-Rosentopf wird entweder mit einem verrottbaren Einsatz geliefert, der direkt mitgepflanzt wird. Oder Sie erhalten  die Rose im Topf mit gut durchwurzeltem Ballen. Die schon  vorhandenen Faser- wurzeln können so ungestört weiter wachsen und Ihre Rose wird ca. 10 bis 14 Tage früher blühen. Diese Töpfe werden ganzjährig geliefert und können somit bei frostfreiem Wetter zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden.

Weitere infos erhalten sie bei Kordes Rosen

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum
Strauchrose La Villa Cotta
gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
La Villa Cotta voll erblüht

 

Ältere Rosenstöcke umpflanzen

 

Grundsätzlich kann man Rosen das ganze Jahr über umpflanzen, ideal ist aber die sogenannte Vegetationsruhe zwischen Oktober bis Anfang Dezember. So haben die Rosen noch die Möglichkeit vor dem Winter anzuwachsen, da sich im Herbst die Wurzeln noch entwickeln.

 

Rosen können auch nach einigen Jahren an einen anderen Ort verpflanzt werden. Die Anwachs-Wahrscheinlichkeit beim Umpflanzen sinkt jedoch mit dem Alter der Rose.

 

Wobei gut gepflegte Rosen mit vielen jungen Basistrieben bessere Chancen haben das Umsetzen gut zu überstehen. Die beste Zeit um Rosen zu verpflanzen beginnt nach dem Laubfall im Oktober und endet im späten März, wenn die Bodenfeuchte nachlässt und die Temperaturen steigen.

 

Versuchen sie beim Ausgraben so viel wie möglich der Wurzeln zu retten. Rosen sind, wie schon erwähnt, Tiefwurzler und erschweren somit den überhaupt ersten praktischen Schritt des eigentlichen Umpflanzens: das Ausheben der Pflanze. Das Wurzelsystem kann je nach Alter der Pflanze sehr groß ausfallen. Entsprechend vorsichtig sollte beim Ausgraben der Rose umgegangen werden. Teilweise Wurzelverluste lassen sich oftmals nicht vermeiden.

 

Ist die Rose ausgegraben, sollte man den oberirdischen Teil der Rose dem erhaltenen Wurzelstock anpassen; das heißt, konnte man nur einen kleinen Teil des Wurzelstocks retten, so muss auch der obere Teil klein sein. Die Triebe der zu verpflanzenden Rosen sollten je nach Wurzelmasse im Durchschnitt auf etwa 20 Zentimeter zurückgeschnitten werden, sodass etwa drei bis sieben Augen verbleiben. Lässt man die Triebe länger stehen verschlechtert dies die Überlebenschance.

gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Caramella von Tantau

Generell sollte nicht mehr allzuviel Laub an der Pflanze bleiben.

Die Pflanzung selbst verläuft wie die Neupflanzung einer wurzelnackten Rose. Das ausgehobene Pflanzenloch sollte groß genug sein, damit sämtliche Wurzeln ohne abzuknicken hineinpassen. Die Veredlungsstelle kommt 5 cm tief in den Boden, das Loch wird mit gutem Boden ohne Zusatz von Dünger verfüllt.

 

Die Rose wird mit Wasser eingeschlämmt. Anschließend sollte die Rose noch 10 cm hoch mit Erde angehäufelt werden, sodass nur noch etwa 5 cm Triebe aus dem Erdhügel schauen.

 

Unterstützen können Sie die Rosen, indem Sie diese nach dem "Ausstechen" ein paar Stunden in eine Brühe mit VITANAL Professional oder VITANAL Wachstumsstarter stellen. Die Rosen können so Reservestoffe aufbauen, die für den Austrieb und schnelle Wurzelbildung wertvoll sind.

 

Nach dem Umpflanzen ist die regelmäßige Bewässerung der Rosen unabdinglich. Wurden die Pflanzen vor dem Winter gesetzt, empfiehlt es sich, um den Ansatz der Rose herum etwas Erde anzuhäufen und auch die Triebe zum Schutz vor den niedrigen Temperaturen mit etwas Fichten- oder Tannenreisig zu bedecken.

 robust, gesund, pflegeleicht und reichblühend Keros im Rosengarten Loccum
Reich und lange blühende Strauchrose Keros von Harkness

Problemfall Rosen-Nachbaukrankheit oder Bodenmüdigkeit

 

Die "Bodenmüdigkeit" oder auch "Nachbaukrankheit" genannt ist ein komplexes, noch nicht völlig geklärtes Phänomen bei allen Rosengewächsen. Seit Jahrzehnten gibt es zahlreiche Erklärungsmodelle. Unbestritten ist mittlerweile, dass der Boden durch ein Wechselspiel zwischen Bakterien, Boden-Älchen, Nährstoffentzug und Wurzelabscheidungen wie ausgelaugt scheint.

 

Eine für die zukünftige Entwicklung der Rosen ungünstige Bodenmüdigkeit findet man auf Flächen, auf denen schon in den Vorjahren bereits Rosen, oder auch andere Vertreter aus der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) wuchsen. Hierzu zählen übrigens auch u.a. Apfel- und Birnbäume.

 

Rosen sind ausgesprochene Tiefwurzler. Möchte man an den oben beschriebenen Standorten erneut Rosen pflanzen so muss der Boden unbedingt ausgetauscht werden.

 

Da die meisten unserer Rosen in einzelnen Pflanzringen wachsen wechseln wir den Boden immer komplett aus wenn eine Rose ausgetauscht werden soll.

 

gesunde,pflegeleichte, robuste, reichblühende Rosensorten im Rosengarten Loccum
Strauchrose Herzogin Friederike

Unser Tipp:

 

Bei Neupflanzung eines Rosengewächses den Boden austauschen bis ca 50 cm Tiefe und Breite

 

Bei Kletterrosen, Ramblern oder sehr alten Rosenstöcken bis 70cm tief und 1m x1m Breite

 

Das Pflanzloch  wieder auffüllen mit 50% Gartenerde und 50% Rosenerde.

 

Zusätzlich geben wir ca 100 g Bodenaktivator (Bodenhilfsstoff) oder Urgesteinsmehl ins Pflanzloch.

So werden sie keinerlei Nachbauprobleme feststellen.

 


Download
Bodenmüdigkeit bei Rosen - Neue Forschungsansetzte
".....Werden Rosen in ein Beet gepflanzt,in dem vorher schon Rosen standen, wachsen die neuen Pflanzen oft schlecht. Die Triebe entwickeln sich zögernd, das Wurzelsystem ist schwach entwickelt und die Wurzeln
verbräunen. Die Wachstumsstörung steigert sich mit jedem Jahr des erneuten Rosenanbaus. Vollständig kann sie nur durch einen Bodenaustausch, Bodendämpfung oder chemische Bodenentseuchung
mit Dazomet (Basamid, Mittel nicht mehr zugelassen, siehe unten) behoben werden. Dieses Phänomen wird als Bodenmüdigkeit bei Rosen oder kurz als Rosenmüdigkeit bezeichnet...." Quelle Gartenpraxis



Den sehr interessanten Artikel können sie sich hier downloaden:
2009_Rosenmuedigkeit_Gartenbaupraxis.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.4 MB

Ausführlich wird das Thema Bodenmüdigkeit und schädliche Nematoden unter

Rosenpflege/weitere Schadbilder an Rosen behandelt


Astrid Gräfin von Hardenberg Eine ganz besondere Sorte! Mittelgroße, intensiv samt-bordeauxrote Blüten, Farbe zur Mitte heller bis violett verlaufend. Extrem starker Rosenduft. Nur für gute Rosenstandorte geeignet

Radikaler Verjüngungsschnitt einer Rose

 

das heißt: Entweder im späten Herbst/Ende November/ oder im Spätwinter/ Ende Februar werden die Rosen ebenerdig, radikal herunter geschnitten und danach noch einmal gut angehäufelt. Das geht natürlich nur bei frostfreiem Wetter. In kälteren Regionen sollte man das ganze selbst verständlich etwas  später durchführen.

 

Wozu macht man einen so radikalen Schnitt ?

  • wenn man mit dem Wuchs der Rose nicht zu frieden ist
  • die Rose im Vorjahr sehr unter einer Krankheit gelitten hat ( Sternrußtau, Rosenrost o.ä.)
  • es versäumt hat jährlich die ältesten Triebe an der Basis zu entfernen
  • die Rose in den letzten Jahren nicht so optimal geschnitten wurde und aus der Form geraten ist

 

 

Bei dieser Rose, der Strauchrose Roter Korsar aus unserem Rosenparadies wurde im Spätwinter 2014 ein radikaler Verjüngungsschnitt durchgeführt, das heißt alle Triebe wurden ebenerdig abgeschnitten. Die alte Rose treibt nach dem Verjüngungsschnitt normalerweise nicht nur aus den verkahlten alten Stämmen wieder kräftig aus, sondern bildet auch einen starken Neuaustrieb direkt aus der Basis, sodass man meistens wieder eine schöne buschigere Wuchsform und Blüten auch in geringerer Höhe erhält.

 

Sehr viele Rosen kann man auf diese Art in der Regel immer wieder einmal gut verjüngen, wenn man mit ihrem Wuchs nicht mehr zufrieden ist, oder die Rose anfängt von unten zu verkahlen.

 

gesunde, robuste, pflegeleichte, reichblühende Rosensorten aus dem Rosengarten Loccum
Der Rote Korsar ein Jahr später nach dem Verjüngungsschnitt hat er wieder seine volle Größe erreicht. Ein ansehnlicher strauch mit reichlich Blütenansatz